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Kolloquiumsvortrag: 23. Mai 2017, Jakob Hübler

Modellierung eines Schwungradspeichers und Integration in die Simulation dezentraler Energiesysteme

Der steigende Einsatz dezentraler Energiegewinnung, insbesondere aus erneuerbaren Energiekraftwerken, erfordert neue Konzepte zum Ausgleich von Residuallastspitzen. Im Rahmen dieser Projektarbeit wurde das Simulationsmodell eines dezentralen Energiesystems durch die Integration von Schwungradspeichern (FESS) erweitert. Der Fokus lag dabei neben einer möglichst hohen Autarkie des Verbundes auf der Reduktion der Gesamtverluste sowie den Zyklen des Batteriespeichers. Dazu wurde zunächst das Simulationsmodell um weitere Funktionen und Steuerungsalgorithmen des Verbundes erweitert und die für die Simulation relevanten Eigenschaften von Batteriespeicher und FESS modelliert. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere die Abschätzung der Leerlaufverluste des FESS. Anschließend wurde der Batteriespeicher durch die Integration des FESS zu einem hybriden Quartierspeicher erweitert und ein Algorithmus zum Aussteuern der beiden Speichertypen entwickelt. Ferner wurde der Einfluss zweier verschiedener FESS, einem konventionellen und einem modernen Modell, in zwei verschiedenen Szenarien untersucht. Im ersten Szenario steht ein möglichst hoher Grad an Autarkie des Verbundes im Vordergrund, während im zweiten Szenario die ökonomisch-ökologische Effizienz im Vordergrund steht. Steuerparameter wurden mittels sequenzieller heuristischer Maximierung hinsichtlich der Zielgrößen bestimmt. Der Einfluss der FESS spiegelt sich in beiden Szenarien wider. Es konnte gezeigt werden, dass der Einsatz beider FESS-Typen die Batteriezyklen enorm senkt. In Bezug auf die Gesamtverluste sowie die Autarkie des Verbundes ist hingegen die Wahl des FESS entscheidend. Während beim Einsatz des konventionellen Modells die Verluste signifikant ansteigen und die damit zusammenhängende Autarkie des Verbundes sinkt, wirken sich moderne FESS-Modelle positiv auf diese Zielgrößen aus. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-05-18 09:55:35 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 23. Mai 2017, Jakob Hübler

reserviert

Veröffentlicht am 2017-04-24 11:17:08 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 09. Mai 2017, Julian Schneider

Implementierung einer Nutzfahrzeug-Längsdynamiksimulation auf einem dynamischen Motorprüfstand zur realitätsnahen Abbildung von Straßenprofilen bei einem Nutzfahrzeug-Dieselmotor

Bei der Entwicklung moderner Dieselmotoren im Nutzfahrzeugsegment wird auf diverse Prüf- und Messverfahren zurückgegriffen. Neben der Abstimmung des Motorprüflings auf dynamischen Motorprüfständen gewinnt die Erprobung des gesamten Antriebsstrangs im Verbund mit dem Fahrzeug zunehmend an Bedeutung. Mit dem Ziel das Fahrzeug- und Antriebsstrangverhalten möglichst realitätsnah auf einem Motorprüfstand darzustellen müssen neue Methoden zur Simulation des Längsdynamikverhaltens in den Prüfstandsbetrieb integriert werden. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll eine bestehende, Stand-Alone Fahrzeug-Längsdynamiksimulation auf einem dynamischen Motorprüfstand mit dem Prüfstandsautomatisierungssystem gekoppelt werden. Ziel ist hierbei ein im Fahrzeugfahrversuch gemessenes Streckenprofil möglichst realitätsnah auf einem Motorprüfstand mit dem dort verbauten Antriebsverbund aus Verbrennungsmotor und Asynchronmaschine nachzubilden. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-04-20 13:24:34 (Permalink)

RK Einsicht

Die vorläufigen Ergebnisse der RK Klausur sind in MeinCampus eingetragen. Klausureinsicht ist am Mittwoch den 19.4. zwischen 9:00 und 10:00 im Raum 04.137

Veröffentlicht am 2017-04-12 13:34:09 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 16. Mai 2017, Thomas Deinlein

Bewertung der Überlastkontrolle der Kommunikationsprotokolle ETSI ITS-G5 und WAVE hinsichtlich des Beaconing

Die Car2X-Kommunikation per WLAN ist in Kommunikationsprotokollen beschrieben. Diese Protokolle werden für verschiedene Regionen der Welt von dort ansässigen Standardisierungsgremien definiert. Im Fokus dieser Masterarbeit stehen die beiden Standards ETSI ITS-G5 für Europa und IEEE WAVE für die USA. Eine Grundfunktionalität der Car2X-Kommunikation ist das regelmäßige Senden der eigenen Position und weiterer Daten des Fahrzeuges an alle umliegenden Fahrzeuge, die sich in der Reichweite des Senders befinden. Diese Funktion wird Beaconing genannt. Zu unterscheiden sind hierbei Single-Hop- (keine Weiterleitung empfangener Beacons) und Multi-Hop-Beaconing (Weiterleitung empfangener Beacons optional). Da Beacons mit einer Frequenz von bis zu 10Hz versendet werden, kann es in Situationen mit vielen Fahrzeugen in Funkreichweite zur Überlastung des Kommunikationskanals führen. Die Leistungsfähigkeit des Beaconings hängt demnach in unmittelbarem Zusammenhang mit sogenannten Überlastmechanismen, die eine Überlast reduzieren bzw. von vornherein vermeiden sollen. Die beiden betrachteten Standards enthalten jeweils eine Definition des Beaconing und einer Überlastkontrolle. Für den europäischen Standard werden Beacons in Form des Nachrichtenformats Cooperative Awareness Message (CAM) versendet. Die entsprechende Überlastkontrolle, Decentralized Congestion Control (DCC), ist über den gesamten Protokollstack verteilt. Der US-amerikanische Standard liefert das Nachrichtenformat Basic Safety Message (BSM) zum Versenden von Beacons, darin ist in den Generierungsprozess eine Überlastkontrolle integriert. Durch Implementierung beider Mechanismen innerhalb der Simulationsumgebung Omnet++ mit dem Framework VEINS wurden verschiedene Single-Hop Szenarien betrachtet und eine Leistungsbewertung hinsichtlich der Überlastkontrolle und des Beaconings erstellt. Es zeigt sich deutlich, dass auf Seiten von WAVE der Mechanismus in Bezug auf die Überlastkontrolle kritisch zu betrachten ist und Kanallast nicht adäquat reduziert bzw. verhindert, allerdings garantiert er eine hohe Senderate und eine hohe Anzahl empfangener Beacons. Auf Seiten von ETSI ITS-G5 zeichnet sich das gegenteilige Bild ab. Hier greift der Überlastmechanismus sehr gut, was allerdings zu einer geringeren Anzahl versendeter und übertragener Beacons führt.

Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-04-06 09:50:06 (Permalink)