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Kolloquiumsvortrag: 25. Juli 2017, Lorenz Ammon

Intelligente Stromnetze - Smart Grids - stellen in Zeiten fluktuativer Energieeinspeisung das Rückgrat der Stromversorgung dar. Ein Bestandteil dieser Stromnetze sind durch verschiedene Kommunikationsnetze mit diversen Akteuren verbundene intelligente Messsysteme beim Letztverbraucher, deren Einsatz das neue Messstellenbetriebsgesetz vorschreibt. Um für diese Systeme ein hohes Sicherheitsniveau und die Interoperabilität zwischen verschiedenen Herstellern zu gewährleisten, haben das BSI die Technische Richtlinie 03109 und das FNN|VDE Lastenhefte erarbeitet. In der Arbeit wurde ein Überblick über die Funktionsweise und den Entwicklungsstand der intelligenten Messsysteme gegeben. Es wurde das Konzept eines erweiterbaren Smart Metering-Labors erarbeitet, welches eine Realisierung aller relevanten Komponenten trotz der problematischen Verfügbarkeit von zertifizierten Produkten und Lücken in den Spezifikationen ermöglicht. Die Implementierung der Komponenten in Soft- und Hardware und ein exemplarischer Laboraufbau zeigen die erfolgreiche Umsetzbarkeit des Konzeptes.     Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2017-07-18 10:00:43 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 18. Juli 2017, Marcel Dünkel

    Ziel der Arbeit war es, ein System zu entwickeln mit welchem man möglichst feingranular den Verbrauch einzelner Meßstellen in einem Stromnetz messen und dokumentieren kann. Dazu verwendet wurden Homematic-Steckdosen, die per Funk ihre Messwerte zu einem Raspberry Pi 3 Model B ausgerüstet mit einem CC1101-Funkmodul. Aufbauend auf der Homegear-Software, welche Schnittstellen zur Kontrolle und Abfrage der Steckdosen bietet, wurde im Rahmen dieser Arbeit ein Python-Skript entwickelt, welches die Messungen in Nutzer-definierten Intervallen erhält und in einem lokalen Puffer vorhält um sie zu vorgegebenen Zeitpunkten mittels HTTP auf eine externe Datenbank mit REST-API hoch zu laden. Desweiteren bietet das System eine Hysterese-Funktion zum Schutz der Überwachten Verbraucher vor Schäden durch zu starke Stromzufuhr und die Möglichkeit beliebige Steckdosen per MQTT-Nachricht zu schalten. Alle Funktionen dieses Systems können über eine simple Konfigurations-Datei flexibel an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden. Im Vortrag wird genauer auf die Implementierung und Konfigurationsmöglichkeiten der einzelnen Funktionen eingegangen, und auch ein kurzer Blick auf mögliche einfache Verbesserungen und Erweiterungen des Systems wird gegeben.     Ort: Raum 04.137. Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2017-07-13 08:44:49 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 19. September 2017, Thure Beyer

Vortrag Masterarbeit reserviert Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2017-07-10 08:37:00 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 19. September 2017, Thure Beyer

Vortrag Masterarbeit reserviert   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2017-07-10 08:35:17 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 23. Mai 2017, Jakob Hübler

Modellierung eines Schwungradspeichers und Integration in die Simulation dezentraler Energiesysteme

Der steigende Einsatz dezentraler Energiegewinnung, insbesondere aus erneuerbaren Energiekraftwerken, erfordert neue Konzepte zum Ausgleich von Residuallastspitzen. Im Rahmen dieser Projektarbeit wurde das Simulationsmodell eines dezentralen Energiesystems durch die Integration von Schwungradspeichern (FESS) erweitert. Der Fokus lag dabei neben einer möglichst hohen Autarkie des Verbundes auf der Reduktion der Gesamtverluste sowie den Zyklen des Batteriespeichers. Dazu wurde zunächst das Simulationsmodell um weitere Funktionen und Steuerungsalgorithmen des Verbundes erweitert und die für die Simulation relevanten Eigenschaften von Batteriespeicher und FESS modelliert. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere die Abschätzung der Leerlaufverluste des FESS. Anschließend wurde der Batteriespeicher durch die Integration des FESS zu einem hybriden Quartierspeicher erweitert und ein Algorithmus zum Aussteuern der beiden Speichertypen entwickelt. Ferner wurde der Einfluss zweier verschiedener FESS, einem konventionellen und einem modernen Modell, in zwei verschiedenen Szenarien untersucht. Im ersten Szenario steht ein möglichst hoher Grad an Autarkie des Verbundes im Vordergrund, während im zweiten Szenario die ökonomisch-ökologische Effizienz im Vordergrund steht. Steuerparameter wurden mittels sequenzieller heuristischer Maximierung hinsichtlich der Zielgrößen bestimmt. Der Einfluss der FESS spiegelt sich in beiden Szenarien wider. Es konnte gezeigt werden, dass der Einsatz beider FESS-Typen die Batteriezyklen enorm senkt. In Bezug auf die Gesamtverluste sowie die Autarkie des Verbundes ist hingegen die Wahl des FESS entscheidend. Während beim Einsatz des konventionellen Modells die Verluste signifikant ansteigen und die damit zusammenhängende Autarkie des Verbundes sinkt, wirken sich moderne FESS-Modelle positiv auf diese Zielgrößen aus.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2017-04-24 11:16:21 (Permalink)