Analyse sowie simulative Abbildung der elektrischen Einspeisung von Laufwasser- und Speicherkraftwerken in Deutschland

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de

Steber, David
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27907, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: david.steber@fau.de

Description:
Motivation:
Mit den Beschlüssen der deutschen Bundesregierung zur Energiewende wird die deutsche Energieversorgung nachhaltig umgestaltet. Die Hauptziele sind dabei, eine der umweltschonendsten und energiesparsamsten Volkswirtschaften bei gleichzeitig wettbewerbsfähigen Energiepreisen zu werden. Hierfür bedarf es der Unterstützung von erweiterten Analysesystemen, die sowohl die technischen als auch marktregulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen gleichermaßen berücksichtigen.

Aufgabenstellung:
Im Rahmen der Weiterentwicklung eines umfassenden Simulationsmodell zur Energiesystemanalyse des europäischen Energieversorgungssystems soll in dieser Arbeit die elektrische Einspeisung von Laufwasser- und Speicherkraftwerken in Deutschland genauer untersucht und modelliert werden. Hierzu sollen in einem ersten Schritt öffentlich verfügbare Daten analysiert und ausgewertet sowie bereits verwendete Methoden zur Modellierung von Laufwasser- und Speicherkraftwerken recherchiert werden. In einem zweiten Schritt ist eine Komponente zur Abbildung der elektrischen Einspeisung von Laufwasser- und Speicherkraftwerken zu konzipieren, dabei sollen insbesondere die saisonalen Einspeiseeffekte berücksichtigt werden. In einem dritten Schritt ist diese Komponente in der Mehrmethodensoftware AnyLogic zu implementieren.

Assumed lectures or skills:
  • Studierende(r) im Bereich der Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik oder Naturwissenschaften
  • Interesse an und erste Erfahrungen mit den Themenbereichen der elektrischen Energieversorgung sowie Simulation und/oder Programmierung

  • Selbstständige und gewissenhafte Arbeitsweise

Keywords:
Modellierung, Simulation, Energiesystem, Wasserkraft, Energietechnik
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Architekturdesign zur Langzeitmessung von Gebäude-Energieprofilen

Thesis category:
Master-Projekt
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de
Description:
Im Rahmen des Forschungspraktikums/Projektarbeit soll eine Architektur inklusive Sensorik entwickelt werden, die es ermöglicht minimal-invasiv und kostengünstig wichtige Messgrößen für die Simulation von vernetzten intelligenten Energiesystemen in Wohnhäusern über einen langen Zeitraum aufzuzeichnen. Die Daten sollen zusammen mit Wettervorhersagen zur weiteren Aufbereitung zentral in der Lehrstuhldatenbank hinterlegt werden. Eine Online Wartung und Diagnose soll ebenfalls implementiert werden. Wichtige Messgrößen:
  • Innen-/Außentemperatur

  • Sonneneinstrahlung

  • Wind

  • Energieerzeugung und Verbrauch (Strom und Wärme)

Durch Unterstützung und Zuarbeit für wissenschaftliche Mitarbeiter können Masterstudenten/innen Erfahrung in der Projekt- und Forschungstätigkeit gewinnen. Die Anforderungen an wissenschaftlicher Durchdringung sind dabei nicht so gestellt, wie bei der Erstellung einer Abschlussarbeit. Als Ergebnis sollte ein 6-10 seitiger Bericht sowie eine Dokumentation/Bedienungsanleitung des geschaffenen Aufbaus bzw. Programms abgeliefert werden. Allgemeine Informationen

  • Zeitlicher Umfang: 5 bzw. 10 ECTS

  • Teilnehmerzahl: 1-8 (Gruppenarbeit)

  • Ansprechpartner: Dr.-Ing. Jürgen Eckert (juergen.eckert@fau.de)

Voraussetzung

  • JAVA, C und/oder Python Programmierung

  • Netzwerkkommunikation

  • Datenbanksysteme

  • Schaltungsentwurf und Fertigung

Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Der LMN-Protokollstapel im intelligenten Messsystem gemäß BSI TR-03109

Thesis category:
Bachelor Thesis
Supervisors:
German, Reinhard
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27916, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: reinhard.german@fau.de
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Evaluation of Mobility Protocols for Multipath Communication

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Deutschmann, Jörg
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27914, E-Mail: joerg.deutschmann@fau.de
Description:
As nowadays computers and smartphones very often have multiple (possibly heterogeneous) internet access links, it is desirable to use these links simultaneously to increase data rates and reliability. For example, smartphones may use LTE and WLAN at the same time. In this context, mobility protocols are potential candidates for traffic engineering (e.g. switching a single TCP flow among different paths).

In this theses, one of the following mobility protocols shall be deployed and evaluated in a testbed:

  • Locator/Identifier Separation Protocol (LISP), RFC6830

  • Proxy Mobile IPv6 (PMIPv6), RFC5213

  • IKEv2 Mobility and Multihoming Protocol (MoBIKE, "Mobile IPsec"), RFC4555

Assumed lectures or skills:
Required skills:
  • Solid knowledge of communication networks and protocols

  • Interest in configuring, deploying and evaluating protocol implementations in a Linux testbed

This work can be done in English or German language.

Further information
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


FPGA Time-to-Digital-Converter (FPGA-TDC)

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de
Description:
Um kurze Zeitintervalle mit einer Genauigkeit von unter einer Nanosekunde messen zu können, werden Time-to-Digital-Converters (TDCs) eingesetzt. Solche Messungen sind unter anderem bei der hochgenauen Zeitsynchronisation wichtig. Es gibt kommerzielle Bausteine, wie etwa den TDC7200 von Texas Instruments, die einen TDC realisieren. Basierend auf diesem Baustein wurde von der TAPR das TICC-System entwickelt, das zur Charakterisierung von Frequenzquellen genutzt werden kann. Neben diesen fertigen Bausteinen existieren aber auch Implementierungen von TDCs für FPGAs.
Ziel der Arbeit ist die Umsetzung eines TDCs auf einem FPGA-Board. Dabei kann gegebenenfalls auf vorliegende offene TDC-Implementierungen zurückgegriffen werden. Im Rahmen der Arbeit sollen aktuelle Umsetzungen von TDCs auf FPGAs evaluiert werden. Weiterhin soll geprüft werden, welche Mechanismen zur Kalibrierung, wie sie u.a. in der Dokumentation zum TICC-System beschrieben werden, im FPGA umgesetzt werden können. Das TICC-System nutzt zur Messung und zur Kalibrierung einen Oszillator mit 10 MHz, der eine möglichst genaue Frequenz aufweisen soll (GPS-DO, Rubidium-Frequenzstandard). Gegebenenfalls könnte im zu entwickelnden System ein Quarz von normaler Genauigkeit zum Einsatz kommen, dessen aktuelle Frequenz im Betrieb durch PPS-Pulse von einem GPS-Empfänger bestimmt werden könnte.
Eine mögliche Plattform zur Umsetzung wäre ein Logic Analyzer vom Typ DSLogic . Dieser Logic Analyzer enthält neben einem Spartan 6 FPGA, auf dem der TDC implementierbar sein sollte, bereits Hardware zur Aufnahme externer Signale und eine USB-Schnittstelle. Da in der Masterarbeit quelloffene Komponenten eingesetzt werden, sollten die Ergebnisse der Arbeit auch unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden. Ein weiteres optionales Ziel wäre die Anbindung der Lösung an bestehende Software TimeLab , die im Bereich der präzisen Zeit- und Frequenzmessung verbreitet ist.
Assumed lectures or skills:
  • Gute Kenntnisse in VHDL
  • Erfahrung mit Synthesewerkzeugen

  • Interesse, sich in das Thema Zeit- und Frequenzmessung einzuarbeiten

  • Spaß an praktischer Arbeit und Experimenten

Further information
Keywords:
Time-to-Digital Converter, TDC, Zeitsynchronisation, FPGA, VHDL, Synthese
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Herleitung charakteristischer Typtage für die Einspeisung aus Wind- und Solarenergie unter Verwendung moderner Methoden der Datenanalyse

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de
Description:
Motivation
Mit den Beschlüssen der deutschen Bundesregierung zur Energiewende wird die deutsche Energieversorgung nachhaltig umgestaltet. Die Hauptziele sind dabei, eine der umweltschonendsten und energiesparsamsten Volkswirtschaften bei gleichzeitig wettbewerbsfähigen Energiepreisen zu werden. Hierfür bedarf es der Unterstützung von erweiterten Analysesystemen, die sowohl die technischen als auch marktregulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen gleichermaßen berücksichtigen.

Aufgabenstellung
Durch die Weiterentwicklung eines Simulationsmodells für elektrische Energiesysteme auf europäische Maßstabe nimmt die Komplexität dieser Aufgabenstellung auf vielfältige Weise zu. Das bisherige Modell beschränkt sich auf Deutschland. Dabei wird die Einspeisung aus Wind- und Solarenergie durch Zeitreihen modelliert. Dieser Ansatz ist aufgrund der zunehmenden Komplexität nicht länger anwendbar. Im Rahmen dieser Arbeit sollen deshalb aus den von den Übertragungs-netzbetreibern veröffentlichten Zeitreihen für die Windenergie- und Solarenergieeinspeisung charakteristische Typtage unter Einsatz moderner Datenanalyse-Methoden (Deep Learning, Shallow Learning, Neuronale Netze, etc.) hergeleitet werden. Typtage sollen dabei die wesentlichen Einspeisecharakteristika abhängig von der Außentemperatur, Jahres- und Tageszeit sowie weiteren Parametern repräsentieren. Anschließend sollen die Ergebnisse im Rahmen eines Simulationsmodells zur Modellierung der Wind- und Solarenergieeinspeisung umgesetzt und validiert werden.

Assumed lectures or skills:
  • Studierende im Bereich der Informatik, Mathematik oder Ingenieur-wissenschaften
  • Interesse an Methoden der Datenanalyse

  • Erste Programmierkenntnisse wünschenswert

  • Selbständige und gewissenhafte Arbeitsweise

Keywords:
Windenergie, Solarenergie, Einspeisung
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Integration einer standard-basierten Middleware für verteilte Simulationen in SimTAny Framework

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Deitsch, Anna
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27931, Fax 09131-85-27409, E-Mail: anna.deitsch@fau.de

Alagöz, Ibrahim
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27931, Fax 09131-85-27409, E-Mail: Ibrahim.Alagoez@fau.de

Description:
Neben generischen Middlewarelösungen für die Steigerung der Ausführungsgeschwindigkeiten einer Simulation und für die Integration von Teilsimulationen zu komplexeren Simulationen existieren spezielle Integrationsframeworks wie das IEEE-Standard High-Level Architecture (HLA). Diese bieten Lösungen um verschiedenartige Simulations- Animations- und Supporttools miteinander zu vernetzen bzw. zu koppeln. Insbesondere unterstütz HLA die Simulation von heterogenen Systemen. Das SimTAny Framework, welches am Lehrstuhl 7 entwickelt wird, unterstützt die Erstellung von Systemmodellen und deren Simulation in der OMNeT++ Umgebung. Die Simulation von Systemmodellen in früheren Entwicklungsphasen dient der frühen Absicherung funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen. Auf Basis des HLA Konzeptes soll das Potential vom SimTAny Framework zur Validierung heterogener komplexer Simulationen untersucht werden.

Ziele und Teilaufgaben:
Für diese Arbeit sollen folgende Teilaufgaben bearbeitet werden:

  • Einarbeitung: SimTAny, Diskrete-Event Simulation (DES) und IEEE-Standard HLA

  • Konzeption von Strategien zur Integration von HLA in die vorhandene SimTAny Werkzeugumgebung

  • Implementierung von HLA-Schnittstellen für Teilsimulation in OMNeT++ und MATLAB anhand eines geeignetes Beispiels

  • Persistierung der Simulationsergebnisse für Analyse-, Monitoring- und Visualisierungsdiensten

Assumed lectures or skills:
  • Programmierspachen: Java, C/C++
  • Freude an der selbstständigen lösungsorientierten Arbeit

Keywords:
Discrete-Event Simulation, Verteilte Simulation, Heterogene Systeme
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


IRIG-H Senderimplementierung

Thesis category:
Bachelor Thesis
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de
Description:
Für die Anbindung von externen Uhren wird häufig ein PPS-Impuls (Pulse-per-Second) verwendet, der von externen Uhren wie beispielsweise GPS-Empfängern oder DCF77-Funkuhren ausgegeben wird. Viele Betriebssysteme enthalten im Kernel Mechanismen, die es ermöglichen, eintreffende PPS-Pulse mit einem Zeitstempel der lokalen Uhr des Systems zu versehen. Da ein PPS-Signal den Sekundenbeginn markiert, kann mittels der Zeitstempel für die Pulse der Offset der lokalen Uhr bestimmt werden. Aus Zeitstempeln aufeinanderfolgender Pulse kann zudem der Frequenzfehler der Uhr ermittelt werden, da die Frequenz der eintreffenden Pulse genau 1 Hz beträgt. NTP bietet die Möglichkeit, solche Zeitstempel zu verarbeiten. Leider ist zusätzlich zu den PPS-Pulsen noch ein weiterer Zeitgeber nötig, der festlegt, auf welche Sekunde sich die Pulse beziehen, d.h. das Datum und die Uhrzeit müssen dem System genauer als eine halbe Sekunde bekannt sein. Dazu kann beispielsweise der serielle NMEA-Datenstrom eines üblichen GPS-Empfängers genutzt werden.

Der IRIG-H-Standard erlaubt die Codierung des aktuellen Datums und der aktuellen Zeit in die PPS-Pulse, indem die Pulslängen variiert werden. Ein ähnliches Verfahren kommt auch bei der Übertragung des DCF77-Zeitsignals zum Einsatz.

Ziel der studentischen Arbeit ist es, ein vorhandenes Board mit einem ARM-Core-Prozessor und einem D-Flip-Flop so zu programmieren, dass ankommende PPS-Pulse und der serielle Datenstrom eines GPS-Empfängers verarbeitet und ein neues PPS-Signal daraus generiert werden, wobei die Länge der PPS-Pulse die Uhrzeit und das Datum nach IRIG-H codiert. Die vorhandene Hardware nutzt einen Prozessor vom Typ STM32F103C8T6 und ist mittels der Arduino-Umgebung programmierbar. Alternativ kann auch die libopencm3 oder STM32CubeMX verwendet werden. Beispielcode für die Ansteuerung der Timer-Komponente ist vorhanden. Zum Auslesen der GPS-Daten können verfügbare Libraries genutzt werden.

Further information
Keywords:
NTP, IRIG-H, embedded, STM32
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


IRIG-H Senderimplementierung (IRIG-H Sender)

Thesis category:
Projektarbeit
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de
Description:
Für die Anbindung von externen Uhren wird häufig ein PPS-Impuls (Pulse-per-Second) verwendet, der von externen Uhren wie beispielsweise GPS-Empfängern oder DCF77-Funkuhren ausgegeben wird. Viele Betriebssysteme enthalten im Kernel Mechanismen, die es ermöglichen, eintreffende PPS-Pulse mit einem Zeitstempel der lokalen Uhr des Systems zu versehen. Da ein PPS-Signal den Sekundenbeginn markiert, kann mittels der Zeitstempel für die Pulse der Offset der lokalen Uhr bestimmt werden. Aus Zeitstempeln aufeinanderfolgender Pulse kann zudem der Frequenzfehler der Uhr ermittelt werden, da die Frequenz der eintreffenden Pulse genau 1 Hz beträgt. NTP bietet die Möglichkeit, solche Zeitstempel zu verarbeiten. Leider ist zusätzlich zu den PPS-Pulsen noch ein weiterer Zeitgeber nötig, der festlegt, auf welche Sekunde sich die Pulse beziehen, d.h. das Datum und die Uhrzeit müssen dem System genauer als eine halbe Sekunde bekannt sein. Dazu kann beispielsweise der serielle NMEA-Datenstrom eines üblichen GPS-Empfängers genutzt werden.

Der IRIG-H-Standard erlaubt die Codierung des aktuellen Datums und der aktuellen Zeit in die PPS-Pulse, indem die Pulslängen variiert werden. Ein ähnliches Verfahren kommt auch bei der Übertragung des DCF77-Zeitsignals zum Einsatz.

Ziel der studentischen Arbeit ist es, ein vorhandenes Board mit einem ARM-Core-Prozessor und einem D-Flip-Flop so zu programmieren, dass ankommende PPS-Pulse und der serielle Datenstrom eines GPS-Empfängers verarbeitet und ein neues PPS-Signal daraus generiert werden, wobei die Länge der PPS-Pulse die Uhrzeit und das Datum nach IRIG-H codiert. Die vorhandene Hardware nutzt einen Prozessor vom Typ STM32F103C8T6 und ist mittels der Arduino-Umgebung programmierbar. Alternativ kann auch die libopencm3 oder STM32CubeMX verwendet werden. Beispielcode für die Ansteuerung der Timer-Komponente ist vorhanden. Zum Auslesen der GPS-Daten können verfügbare Libraries genutzt werden.

Further information
Keywords:
NTP, IRIG-H, embedded, STM32
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


IRIG-H-Referenzuhr-Treiber

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de
Description:
Für die Anbindung von externen Uhren wird häufig ein PPS-Impuls (Pulse-per-Second) verwendet, der von externen Uhren wie beispielsweise GPS-Empfängern oder DCF77-Funkuhren ausgegeben wird. Viele Betriebssysteme enthalten im Kernel Mechanismen, die es ermöglichen, eintreffende PPS-Pulse mit einem Zeitstempel der lokalen Uhr des Systems zu versehen. Da ein PPS-Signal den Sekundenbeginn markiert, kann mittels der Zeitstempel für die Pulse der Offset der lokalen Uhr bestimmt werden. Aus Zeitstempeln aufeinanderfolgender Pulse kann zudem der Frequenzfehler der Uhr ermittelt werden, da die Frequenz der eintreffenden Pulse genau 1 Hz beträgt. NTP bietet die Möglichkeit, solche Zeitstempel zu verarbeiten. Leider ist zusätzlich zu den PPS-Pulsen noch ein weiterer Zeitgeber nötig, der festlegt, auf welche Sekunde sich die Pulse beziehen, d.h. das Datum und die Uhrzeit müssen dem System genauer als eine halbe Sekunde bekannt sein.

Der IRIG-H-Standard erlaubt die zusätzliche Codierung des aktuellen Datums und der aktuellen Zeit in die PPS-Pulse, indem die Pulslängen variiert werden. Ein ähnliches Verfahren kommt auch bei der Übertragung des DCF77-Zeitsignals zum Einsatz.

Ziel einer studentischen Arbeit wäre, einen NTP-Referenzuhr-Treiber zu programmieren, der die PPS-API moderner Betriebssysteme nutzt, um aus den Zeitstempeln für IRIG-H-Pulse die aktuelle Uhrzeit und das Datum zu extrahieren und NTP zur Verfügung zu stellen. Zudem soll im Rahmen der Arbeit die Genauigkeit der erreichbaren Synchronisation evaluiert werden. Wird die Aufgabenstellung im Rahmen einer Masterarbeit bearbeitet, so soll auch der zugehörige IRIG-H-Sender implementiert werden (weitere Informationen dazu in gesonderter Aufgabenstellung).

Further information
Keywords:
NTP, IRIG-H, Refclock
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Master Thesis at IEE: Integration of Stochastic Models and Simulation Control into a Simulation Framework

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
German, Reinhard
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27916, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: reinhard.german@fau.de

Djanatliev, Anatoli
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27099, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: anatoli.djanatliev@fau.de

Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de

Description:
In the Master’s Thesis, the following aspects will be covered
  • Identifying stochastic system parameters, i.e. uncertainties or variations in software and system behavior or in the surrounding world

  • Finding suited probability distributions

  • Implementing stochastic sampling and simulation control into an existing Matlabbased simulation framework

  • Conducting of validation studies

The Master’s Thesis offers challenging research on mathematical methods and sophisticated simulation concepts for Autonomous Driving
Furthermore, it offers the chance to work with specialists with long-term experience in this area in a start-up environment.

For further information and to submit your application please visit our website http://careers.iee.lu.

Assumed lectures or skills:
  • A course of studies in a technical area (e. g. computer science, mathematics, physics, electrical engineering)
  • Good mathematical understanding and analytical competencies

  • Strong interest in new and trendsetting technologies in the automotive industry

  • Good programming skills in Matlab and/or C/C++

  • Knowledge of standard business software products (Microsoft Office, Outlook, etc.)

  • Fluency in German and English are required, any other language is considered an asset

  • Strong coordination, negotiation, organization and communication skills

  • The ability to work autonomously in an international environment, creativity, team spirit and a pro-active attitude are imperative

Further information
Keywords:
Modelling, Simulation, Autonomous Driving, Automotive
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Masterarbeit bei BMW: Ereignisgesteuerte Versendung auf Automobilnetzwerken (BMWevNet)

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de
Description:
Um Informationen zwischen Fahrzeugfunktionen auszutauschen, können Steuergeräte auf Kommunikationsnetzwerken sowohl zyklisch als auch ereignisgesteuert die notwendigen Daten an andere Empfänger senden. Dabei ist die Modellierung von ereignisgesteuerten Mustern mit mehr Problemen behaftet, oft wird eine Entprellzeit als Pseudozykluszeit für die Analyse und Simulation angenommen. Das führt in der Regel aber zu einer Überabschätzung der Informationsmenge und Übertragungshäufigkeit und somit zu nicht realistischen Vorhersagen.
Aufgabenstellung:
Ziel der Abschlussarbeit ist sowohl die Ermittlung, die Modellierung von ereignisgesteuerten Mustern auf verschiedenen Automobilnetzwerken (CAN, FlexRay, Ethernet) als auch deren prototypische Softwareimplementierung in industriell genutzten Simulations- und Analysewerkzeugen.

Detaillierung:

  • Ableitung von Mustern der Versendung von ereignisgesteuerten Nachrichten aus Traces unter unterschiedlichen Umgebungsbedingungen, auf unterschiedlichen Netzwerken (CAN, FlexRay, Ethernet), unter unterschiedlichen Steuergeräte-Sende-Charakteristiken und bei verschiedenen Fahrzeugen.

  • Herausarbeiten von Unterschieden in der Versendung ereignisgesteuerter Nachrichten zwischen signalbasierten und service-orientierten Netzwerken.

  • Ermittlung und Eliminierung von pseudozyklischen Nachrichten.

  • Erstellung und Modellierung von relevanten Mustern.

  • Prototypische Implementierung der Modelle (z.B. in SymtaVision Symta/S) für Last-, WCRT- und Offset-Analyse/-Simulation und Ermittlung der Relevanz im Vergleich mit der Fahrzeugimplementierung.

Keywords:
ereignisgesteuerte Nachrichten, Automobil, Netzwerk, Trace-Analyse, Simulation
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Masterarbeit bei BMW: Semi-Automatische Generierung FlexRay-Schedule (BMWautFR)

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de
Description:
Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung und Software-Implementierung eines semi-automatischen Verfahrens zur Generierung solcher Nachrichten-Schedules für den FlexRay-Bus. Die Erstellung eines Nachrichten-Schedules stellt ein komplexes Optimierungsproblem dar, verschie-dene Optimierungskriterien müssen bei der Erstellung des Schedules berücksichtigt werden. Das Ergebnis des zu entwickelnden Scheduling-Algorithmus kann daher nur ein angenähertes Ergebnis sein, das eine möglichst minimale Menge von Vorschlägen für einen FlexRay-Schedule liefert. Zur Erreichung des Ziels müssen die folgenden Meilensteine erreicht werden:
  • Identifikation aller Parameter, die den Nachrichten-Schedule beeinflussen können

  • Aus den identifizierten Parametern, Ableitung von Optimierungskriterien für den Nachrichten-schedule

  • Formalisierung der Optimierungskriterien, so daß diese als Eingangsgröße für eine semi-auto-matische Schedule-Erzeugung genutzt werden können.

  • Beschreibung/Definition eines Verfahrens zur Erzeugung eines Schedule-Vorschlags: Optimierungskriterien müssen, wenn sinnvoll, gewichtet werden können, Schedulingverfahren muß berücksichtigen, daß der FlexRay-Bus nicht leer ist, d.h. Nachrichten sind bereits auf dem Bus vorhanden

  • Das in Schritt 4 beschriebene Verfahren soll prototypisch implementiert und in ein bestehendes Analysetool integriert werden.

Das zu implementierende Verfahren ist anhand von realen Bordnetz-Daten der BMW-AG zu evaluieren.

Keywords:
FlexRay, Schedule, Optimierung
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Modellierung und Optimierung von Ladevorgängen für Elektrofahrzeuge

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de
Description:
Motivation:
Mit den Beschlüssen der deutschen Bundesregierung zur Energiewende wird die deutsche Energieversorgung nachhaltig umgestaltet. Die Hauptziele sind dabei, eine der umweltschonendsten und energiesparsamsten Volks-wirtschaften bei gleichzeitig wettbewerbsfähigen Energiepreisen zu werden. Ein wesentlicher Schlüssel zur Erreichung der Umwelt- und Klimaziele bildet die Elektromobilität. Bis zum Jahr 2020 waren eine Million Elektrofahrzeuge angedacht. Eine zunehmende Anzahl von Elektrofahrzeugen bedarf allerdings einer intelligenten Steuerung der Ladevorgänge (Stichwort: gesteuertes Laden), um einerseits eine Überlastung von Netzbetriebsmitteln zu vermeiden und andererseits ein möglichst Grünstrom-optimiertes Laden zu gewährleisten.

Aufgabenstellung:
Im Rahmen dieser Arbeit soll sich zunächst eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten des Lademanagements für Elektrofahrzeuge in Verteilnetzen und deren Abbildung in passenden Simulationsumgebungen verschafft werden. Dabei sind innovative Optimierungsmodelle und die zugehörigen Eingabeparameter sowie Rahmenbedingungen zu identifizieren. Anschließend ist eine Simulationsumgebung aufzusetzen, so dass ausgewählte Algorithmen getestet und weiterentwickelt sowie verschiedene Szenarien (z.B. Anteil BEV, PHEV, FCEV) bewertet werden können. Die Durchführung von Simulationsläufen und das Auswerten der Ergebnisse runden diese spannende Aufgabenstellung ab.

Assumed lectures or skills:

  • Vorzugsweise Studierende(r) im Bereich der Informatik, Computational Engineering, IuK, oder vergleichbarer Ingenieurwissenschaft bzw. Naturwissenschaft
  • Interesse an bzw. Erfahrungen mit den Themenbereichen der Elektromobilität und der elektrischen Energieversorgung sowie Simulation/ Modellierung

  • Programmierkenntnisse in mindestens einer Programmiersprache

  • Erste Erfahrungen im Umgang mit Matlab oder AnyLogic

  • Selbstständige und gewissenhafte Arbeitsweise

Progress status:
The thesis is still available for assignment.


MQTT als flexible Schnittstelle im Bereich erneuerbare Energien

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
German, Reinhard
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27916, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: reinhard.german@fau.de

Luchscheider, Philipp
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: philipp.luchscheider@fau.de

Description:
Projekt Smart Grid Solar Das Projekt „Smart Grid Solar“ entwickelt in Hochfranken Methoden und Technologien, mit denen der erneuerbare Stromanteil (und insbesondere der Photovoltaikstrom-Anteil) am bayerischen Erzeugungsmix erhöht und nachhaltig in eine Vollversorgung überführt werden kann. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der optimale Einsatz verschiedener Komponenten (Erzeugung, Speicher, Verbraucher) auf einem Testfeld gemeinsam erprobt. Die bereits in Betrieb genommenen Komponenten verschiedener Hersteller müssen hierfür in einer zentralen Logik verarbeitet werden. Zum Datenaustausch ist hierfür das Protokoll MQTT vorgesehen, welches sich durch seine leichte Protokollarchitektur und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten qualifiziert. In der Arbeit sollen hierfür die Grundlagen in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Informatik 7 erarbeitet und vor Ort angewandt werden. Die Arbeit bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich in Themen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien einzuarbeiten und Ideen ins interdisziplinäre Team einzubringen. Eine zumindest zeitweise Anwesenheit in Hof ist erwünscht. Eine Vergütung der Aufenthalte in Hof ist möglich.

Thema der Arbeit

  • Theoretische Vorbetrachtungen zum Protokoll MQTT

  • Aufstellen eines Schemas für MQTT-Topics

  • Anbindung der realen Komponenten an den MQTT Broker

Assumed lectures or skills:
Anforderungsprofil:
  • Studium im Bereich der Ingenieur- oder Naturwissenschaften (insb. der Informatik)

  • Selbständige Arbeitsweise (in Erlangen und Hof/Arzberg)

Beginn: ab sofort in Erlangen und am Standort Hof.

Kontakt:
ZAE Bayern
Dr.-Ing. Philipp Luchscheider
c/o Stadtwerke Hof
Unterkotzauer Weg 25
95028 Hof
+49 9131 9398-404
Philipp.Luchscheider@zae-bayern.de

Keywords:
Smart Grid Solar
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Multipath QUIC with Satellite Internet

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Deutschmann, Jörg
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27914, E-Mail: joerg.deutschmann@fau.de
Description:
As nowadays computers and smartphones very often have multiple (possibly heterogeneous) internet access links, it is desirable to use these links simultaneously to increase data rates and reliability. Multipath protocols, e.g. Multipath TCP, are used in this context. QUIC [1] is a recently developed transport layer protocol with stream multiplexing, zero RTT connection setup, and end-to-end encryption. It will also have support for Multipath communication, and first results of Multipath QUIC (MPQUIC) were presented in [2].

In this work, MPQUIC shall be applied to the specific use case when satellite and terrestrial internet access links are combined. In a first step, the MPQUIC implementation provided by the authors of [2] shall be reviewed and results shall be reproduced. Then, MPQUIC shall be applied to the combination of satellite and terrestrial internet access links and results shall be evaluated.

[1] datatracker.ietf.org/wg/quic/about research.google.com/pubs/archive/46403.pdf
[2] multipath-quic.org

Assumed lectures or skills:
  • Solid knowledge in communication networks and protocols
  • Interest in understanding and modifying complex software implementations

This work can be done in English or German language.

Further information
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Multipath TCP with Satellite Internet and Middleboxes

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Deutschmann, Jörg
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27914, E-Mail: joerg.deutschmann@fau.de
Description:
Satellite communication is a way to provide internet access all over the world with data rates around 20-30 Mbit/s. However, the large propagation delay leading to round trip times above 600ms is negative for many applications. The performance of satellite internet depends on providers and protocols. Moreover, Performance Enhancement Proxies (PEPs) are middleboxes commonly deployed in satellite communication networks to mitigate negative effects of large RTTs experienced with TCP. Such middleboxes impact the performance of TCP connections. As nowadays computers and smartphones very often have multiple (possibly heterogeneous) internet access links, it is desirable to use these links simultaneously to increase data rates and reliability. Multipath protocols, e.g. Multipath TCP, are used in this context.

In this thesis, Multipath TCP [1] and a PEP (e.g. PEPsal [2]) shall be set up in a testbed. The performance shall than be evaluated and compared in different scenarios. A comparison with PEPs from actual satellite internet providers is optional.

[1] multipath-tcp.org
[2] ieeexplore.ieee.org/document/1683339 github.com/danielinux/pepsal

Assumed lectures or skills:
  • Solid knowledge in communication networks and protocols
  • Interest in configuring, deploying and evaluating protocol implementations in a Linux testbed

This work can be done in English or German language.

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Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Plausibilisieren von Netzdaten mittels künstlicher Intelligenz

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de
Description:
Motivation:
Netzdaten werden von Netzplaner und Dienstleistern gepflegt und beinhalten viele historische Daten. Insbesondere bei Betriebsmitteln mit Betriebsdauern von 50+ Jahren sind die Daten in vielen Systemen gepflegt, übertragen und verwaltet worden. Dies impliziert eine Vielzahl von Fehlern, die häufig nicht erkannt werden, da Verteilungsnetze oft nur überprüft werden, wenn ein Netzausbau (z.B. durch die Installation von größeren Photovoltaikanlagen) vorgenommen wird. Das Ziel der Arbeit ist somit die Entwicklung einer Methode, die die Plausibilität von Netzdaten überprüft. Hierfür sollen statistische Analyseverfahren sowie Machine Learning Ansätze verwendet werden. Hiermit sollen Fehler in großen Datensätzen frühzeitig erkannt und identifiziert werden. Die Arbeit wird in Zusammenarbeit mit einem Industriepartner aus der Energietechnik durchgeführt.

Aufgabenstellung:
Einarbeiten in die Themen „Verteilungsnetze“, „künstliche Intelligenz“, „Netzplanung“ Identifikation typischer Datenfehler in Verteilungsnetzen Entwicklung eines Verfahrens zur statistischen Analyse von Netzdaten Aufbau einer Trainingsgrundlage für Machine Learning Ansätze (z.B. anhand synthetischer Netze) Identifikation eines geeigneten Machine Learning Ansatzes Implementierung Machine Learning Modells Anwendung auf ein exemplarisches Gebiet mit realen Netzdaten Dokumentation der Ergebnisse und der entwickelten Methoden

Assumed lectures or skills:
  • Studierende(r) im Bereich der Informatik, Computational Engineering, IuK oder vergleichbare Ingenieur- bzw. Naturwissenschaft
  • Grundkenntnisse in den Bereichen Statistik und Machine Learning

  • Programmierkenntnisse in mindestens einer Programmiersprache

  • Interesse an elektrischen Energieversorgungssystemen

  • Selbstständige und gewissenhafte Arbeitsweise

Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Simulationsgestützte Lösung des Ausbauproblems für Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de
Description:
Motivation:
Die Elektromobilität stellt ein aktuelles Megathema unserer Zeit dar und hat das Potential die Mobilität der Zukunft grundlegend zu verändern. Um dies zu ermöglichen, bedarf es aber einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Seit Jahren beschäftigen sich Landesregierungen, Wirtschaftsvertreter und Wissenschaftler mit der Frage, wo und wann Ladesäulen zugebaut werden sollen. Eine Übersicht über diese diversen Ansätze existiert jedoch nicht. Darüber hinaus fehlt ein Konsens darüber, welcher Ansatz zum besten Erfolg führt.

Aufgabenstellung:
Im Rahmen dieser Arbeit soll sich zunächst ein Überblick über die existierenden Werkzeuge und verwendeten Methoden im Bereich Ladeinfrastrukturausbauplanung verschafft werden. Eine umfangreiche Literaturrecherche hierzu liegt bereits vor. Darauf basierend sollen Kriterien zur Klassifizierung (Taxonomie) der Werkzeuge abgeleitet sowie Vor- und Nachteile der betrachteten Ansätze herausgearbeitet werden. In einem dritten Schritt sollen verschiedene Werkzeuge für die Ausbauplanung in Bayern untereinander simulationsgestützt verglichen und evaluiert werden. Hinweis: Bei diesem Thema ist ein ein- bis zweiwöchiger Aufenthalt am Forschungsinstitut TUMCreate in Singapur möglich.

Assumed lectures or skills:
  • Studierende im Bereich der Informatik, Mathematik oder Ingenieurwissenschaften
  • Interesse am Thema Elektromobilität und Ausbauplanung von Ladeinfrastruktur

  • Programmierkenntnisse in mindestens einer gängigen Programmiersprache

  • Selbständige und gewissenhafte Arbeitsweise

Keywords:
Elektromobilität, Modellierung, Simulation, Ladeinfrastruktur, Mobilität
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Software Defined Networking for Time-Critical Smart Grid Applications

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Awad, Abdalkarim
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
E-Mail: abdalkarim.awad@cs.fau.de
Description:
Description: Building and maintaining efficient data communication networks can be done either by continuously installing very expensive and up-to-date network elements (e.g. the newest switch with highest capabilities) or using intelligence. Software Defined Networking (SDN) presents a new paradigm for networking. It separates the data plan, from control plan and hence the intelligence in the network can be easily updated or modified. For instance, it will be possible to react very quickly to any situation in the network (e.g., failure of a switch). The intelligence of the network is done on the so-called controller, which could be a computer outside the network. This way, it will be possible to build an efficient network from relatively cheap network elements (e.g. SDN-enabled Switches).

Tasks: The main goal of this work is to implement a simulation model of an SDN network. Then a typical time-critical smart grid scenario will be implemented and explored. The simulation model will be implemented in the SDN simulator, Mininet.

Assumed lectures or skills:
C++ is preferable
Further information
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Stochastische Analyse sowie simulative Abbildung des Prognosefehlers der Einspeisung volatiler erneuerbarer Energien

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de

Steber, David
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27907, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: david.steber@fau.de

Description:
Im Rahmen der Weiterentwicklung eines Simulationsmodells zur Energiesystem-analyse des europäischen Energieversorgungssystems ist im Rahmen dieser Arbeit basierend auf vorliegenden historischen Daten ein energieträgerscharfes stochastisches Modell zur Berücksichtigung des Prognosefehlers der Einspeisung aus volatilen erneuerbaren Energien (z.B. Wind- und Solarenergie) zu entwickeln und simulativ abzubilden. Die hieraus resultierenden Erkenntnisse gilt es in einem Prognosemodul des Simulationsmodells zu implementieren, um den einzelnen Akteuren im Energiemarkt eine Vorhersage zur Optimierung ihres Anlagenparks bereitzustellen. Hierzu sind verschiedene Prognosehorizonte zu berücksichtigen und dafür entsprechende Methoden zu entwickeln.

Motivation
Mit den Beschlüssen der deutschen Bundesregierung zur Energiewende wird die deutsche Energieversorgung nachhaltig umgestaltet. Die Hauptziele sind dabei, eine der umweltschonendsten und energiesparsamsten Volkswirtschaften bei gleichzeitig wettbewerbsfähigen Energiepreisen zu werden. Hierfür bedarf es der Unterstützung von erweiterten Analysesystemen, die sowohl die technischen als auch marktregulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen gleichermaßen berücksichtigen.

Assumed lectures or skills:
Studierende(r) im Bereich der Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik oder Naturwissenschaften Interesse an und erste Erfahrungen mit den Themenbereichen der elektrischen Energieversorgung sowie Simulation und/oder Programmierung Selbstständige und gewissenhafte Arbeitsweise
Progress status:
The thesis is still available for assignment.

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Teaching overview

Kolloquiumsvortrag: 17. Juli 2018, Roman Stöhr

Einführung in Distributed Ledger Technologien basierend auf Directed Acyclic Graphs

Die Arbeit im Rahmen des Forschungspraktikums behandelt Distributed-Ledger-Technologien neuerer Generation und deren Tauglichkeit für den Einsatz im Kontext des Internets-der-Dinge. Zunächst wird hierfür die Funktionsweise klassischer Distributed Ledger basierend auf der Blockchain-Technologie erläutert. Nach einer Darstellung der damit einhergehenden Probleme, dargestellt am Beispiel des Bitcoin-Netzwerkes, werden neuere Alternativen und deren Vorteile erläutert. Diese erweitern allesamt die klassische, lineare Blockchain zu Datenstrukturen, welche auf Directed Acyclic Graphs (DAGs) beruhen. Drei spezifische Umsetzungen dieses neuen Ansatzes (RaiBlocks, Byteball und IOTA) werden vorgestellt und untereinander verglichen. Zum Abschluss wird das Projekt des Praktikums vorgestellt und die Umsetzung besprochen. Dieses hat das Ziel sichere Kommunikation über den Distributed Ledger (IOTA-MAM) auf IoT-Hardware (RuuviTag) zu realisieren und Eigenschaften und Leistungsmerkmale dieser Kombination zu untersuchen. Ort: Raum 4.137, Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2018-06-15 09:40:53 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 7. August 2018, Ingrid Münch

resverviert

Published on 2018-06-11 14:01:19 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 26. Juni 2018, Felix Heinrich

„Aufbau eines Batteriemanagementsystems auf Basis selbstlernender neuronaler Netze„

„Battery-storage-control based on self learning neural networks “

The composition of the german electricity production is changing significantly. The goal is protect the environment by replacing old climate-damaging power plants with renewable energy sources. The decentralized structure and volatile power feed of renewable energy sources causes an increased need of storage systems and power-flexibility. The integration of large battery-storage-systems can be helpful to balance the energy flow and support a stable operating electric power system. Therefore a battery-storage-system was implemented into an household. Including a photovoltaic system, the household is able to reduce its power-feed of the electric grid as well as to improve power system stability by offering primary control to the grid. The controllable power flows are strongly dependent on time, weather and frequency and are tough to manage with an rule-based control system. Machine Learning with Reinforcement Learning algorithms are offering new interesting opportunities to improve this kind of power flows in such an uncertain environment. The advantage of control systems based on Machine Learning is the independent learning of complex patterns and rules, by just receiving simple rewards. Later on those power flows can be compared and analyzed to data of a similar project called SWARM. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2018-06-04 09:16:40 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 19. Juni 2018, Andreas Bielz

Konzept und Implementierung eines Ferraris-Zählerzusatzmoduls zur Integration elektromechanischer Stromzähler in digitale Messinfrastrukturen

Insbesondere in Deutschland erfolgt der Rollout digitaler Stromzähler schleppend, während weiterhin der elektromechanische Ferraris-Zähler dominierend verbaut ist. Zur Integration des Ferraris-Zählers in digitale Infrastrukturen wird ein Zusatzmodul bestehend aus dem ESP32 MiniKit und einer Sensorplatine eingesetzt. Die optische Erfassung der Drehscheibe erfolgt ohne Manipulation des Zählers und auf Basis von Infrarotlicht. Anhand der gemessenen Umlaufzeit der Drehscheibe lassen sich der aktuelle Verbrauch und Zählerstand errechnen. Die gewonnenen Daten werden anschließend über verschiedene Kommunikationswege zur Verfügung gestellt. Es zeigt sich, dass das erarbeitete Konzept des Zusatzmoduls und dessen Implementierung im Alltagseinsatz seine Funktion erfüllt. Dabei liefert es eine ausreichende Genauigkeit zur Abtastung der Drehscheibe. Die erreichte Performanz steht mit einer geringen Leistungsaufnahme in einem guten Verhältnis zueinander, weswegen ein Akkubetrieb nicht ausgeschlossen ist. Anhand dieser Ergebnisse ist es möglich den Ferraris-Zähler zu digitalisieren. Außerdem besteht noch Raum für verschiedene Optimierungen, sowie die Integration von weiteren Funktionen. Darüberhinaus kann das Zusatzmodul mit geringfügigen Anpassungen auch an digitalen Stromzählern eingesetzt werden. Ort: Raum 4.137, Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2018-05-23 13:19:46 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 3. Juli 2018, Sebastian Burkard

reserviert   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2018-05-18 13:16:31 (Permalink)