Architekturdesign zur Langzeitmessung von Gebäude-Energieprofilen

Thesis category:
Master-Projekt
Supervisors:
Eckert, Jürgen
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27930, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: juergen.eckert@fau.de
Description:
Im Rahmen des Forschungspraktikums/Projektarbeit soll eine Architektur inklusive Sensorik entwickelt werden, die es ermöglicht minimal-invasiv und kostengünstig wichtige Messgrößen für die Simulation von vernetzten intelligenten Energiesystemen in Wohnhäusern über einen langen Zeitraum aufzuzeichnen. Die Daten sollen zusammen mit Wettervorhersagen zur weiteren Aufbereitung zentral in der Lehrstuhldatenbank hinterlegt werden. Eine Online Wartung und Diagnose soll ebenfalls implementiert werden. Wichtige Messgrößen:
  • Innen-/Außentemperatur

  • Sonneneinstrahlung

  • Wind

  • Energieerzeugung und Verbrauch (Strom und Wärme)

Durch Unterstützung und Zuarbeit für wissenschaftliche Mitarbeiter können Masterstudenten/innen Erfahrung in der Projekt- und Forschungstätigkeit gewinnen. Die Anforderungen an wissenschaftlicher Durchdringung sind dabei nicht so gestellt, wie bei der Erstellung einer Abschlussarbeit. Als Ergebnis sollte ein 6-10 seitiger Bericht sowie eine Dokumentation/Bedienungsanleitung des geschaffenen Aufbaus bzw. Programms abgeliefert werden. Allgemeine Informationen

  • Zeitlicher Umfang: 5 bzw. 10 ECTS

  • Teilnehmerzahl: 1-8 (Gruppenarbeit)

  • Ansprechpartner: Dr.-Ing. Jürgen Eckert (juergen.eckert@fau.de)

Voraussetzung

  • JAVA, C und/oder Python Programmierung

  • Netzwerkkommunikation

  • Datenbanksysteme

  • Schaltungsentwurf und Fertigung

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Progress status:
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Autarke SkyNet Basisstation inklusive Anemometer

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Eckert, Jürgen
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27930, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: juergen.eckert@fau.de
Description:
SkyNet ist ein mobiles 3D Ad-hoc Netzwerk das Hobby- und Sportpiloten beim auffinden von Aufwinden unterstützt. Stationäre Basisstationen auf dem Boden stabilisieren das Netzwerk und liefern für Gleitschirme- und Hängegleiter- Piloten zusätzliche wichtige Informationen, wie aktuelle Windund Wetterdaten.

Ziele der Arbeit:
Im Rahmen dieser Arbeit soll die erste Version der Basisstation aufgebaut werden. Die Entwicklung erfolgt völlig frei. Die Basisstation sollte folgende Anforderungen erfüllen:

  • Autarker Betrieb über mehrere Tage (Stromversorgung mittels Solarzellen und Akkus)

  • Spritzwassergeschützt

  • Konfigurationslose Positionserkennung (Lageerkennung mittels GPS und Kompass)

  • 3D Anemometer (Windsensor) und Temperatursensor

Assumed lectures or skills:
  • JAVA, C und/oder Python Programmierung
  • Netzwerkkommunikation

  • Schaltungsentwurf und Fertigung

  • Handwerklich Fähigkeiten (wie löten)

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Progress status:
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Datenanalyse von Taxifahrten in New York City und Aufbau einer Simulationsumgebung zur Potentialabschätzung für die Elektrifizierung von Taxiflotten

Thesis category:
Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de
Description:
Motivation
Als eine der wenigen Städte weltweit veröffentlicht die Stadt New York City zeitlich und räumlich hochaufgelöste Informationen von Taxifahrten. Beispielsweise zählen zu den Informationen Beginn und Ende der Taxifahrt, Dauer, gefahrene Strecke, Anzahl der Fahrgäste, usw. Um die Luftverschmutzung in Städten zu reduzieren, erfreut sich die Elektromobilität immer größer werdende Beliebtheit, d.h. zukünftig werden auch Taxiflotten elektrisch unterwegs sein.

Aufgabenstellung
Im Rahmen dieser Arbeit soll sich zunächst ein Überblick über die veröffentlichten Daten der NYC Taxi & Limousine Commission verschafft und unter Verwendung geeigneter Tools (R, Python, etc.) analysiert werden. Anschließend soll eine Simulationsumgebung für die Modellierung von elektrisch-betriebenen Taxiflotten aufgebaut werden, wofür die gewonnen Informationen als Input-Parameter dienen. Das Simulationsmodell soll dazu eingesetzt werden, um verschiedene Szenarien für die Elektrifizierung von Taxiflotten und deren Potenziale zu untersuchen.

Assumed lectures or skills:
  • Studierende im Bereich der Informatik, Mathematik oder Ingenieur-wissenschaften
  • Interesse an Methoden der Datenanalyse

  • Programmierkenntnisse zum Aufbau der Simulationsumgebung

  • Selbständige und gewissenhafte Arbeitsweise

Hinweis
Es sei darauf hingewiesen, dass sich hinter dieser Ausschreibung mehrere Themen im Bereich Datenanalyse, Elektrifizierung von Taxiflotten, etc. verbergen. Kontaktieren Sie mich hierzu einfach.

Keywords:
Datenanalyse, Elektrifizierung von Taxiflotten, Modellierung von Taxiflotten
Progress status:
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Erstellung eines regionalen, strombasierten Mobilitätsmodells mit Matlab Simulink

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de

Pommer, Michael (Fraunhofer)

Description:
Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) betreibt angewandte Forschung, entwickelt innovative Technologien für öffentliche und industrielle Auftraggeber und setzt diese in marktfähige Produkte und Verfahren um. Die Abteilung Energietechnik bietet im Themengebiet Energiesystemanalyse ab 01.08.2016 eine Masterarbeit zum Thema »Erstellung eines regionalen, strombasierten Mobilitätsmodells mit Matlab Simulink«. Ziel der Arbeit ist die Erstellung eines Mobilitätsmodells auf Basis direkter Stromverwendung im Bereich des städtischen, individuellen Personenverkehrs. Dabei sollen innovative, zukünftige Technologien untersucht und abgebildet werden. Es kann auf einer umfangreichen Literatur- und Datenbasis sowie einem bestehenden Modell zum öffentlichen Personennahverkehr aufgebaut werden.

Welche Aufgaben Sie bearbeiten
• Analyse der vorhandenen Literatur sowie Recherche weitergehender, spezifischer Literatur
• Recherche von Technologiedaten sowie erprobten und zukünftigen Mobilitätskonzepten
• Entwicklung und Erprobung eines Simulationsmodells zur Kopplung des motorisierten Individualverkehrs mit dem Stromsektor
• Erarbeitung von Schnittstellen an das vorhandene ÖPNV-Modell

Was Sie erwarten können
• ein freundliches und kreatives Arbeitsklima
• ein innovatives Forschungsumfeld mit Industrienähe
• Gestaltungsfreiraum in der Forschung

Die Stelle kann nicht vergütet werden und ist auf 6 Monate befristet.

Fragen zu dieser Position beantworten Ihnen gerne:
Herr Prof. Dr.-Ing. Marco Pruckner, Tel.: 09131/8527697, marco.pruckner@fau.de
Herr M.Sc. Michael Pommer, Tel.: 09661/908437, michael.pommer@umsicht.fraunhofer.de

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an Herrn Pommer. Bewerbungsfrist: 01.07.2016

Assumed lectures or skills:
Was Sie mitbringen
  • Sie studieren Energietechnik, Maschinenbau, Informatik oder eine vergleichbare Fachrichtung.

  • Sie haben Freude am konzeptionellen Arbeiten sowie der Beschäftigung mit innovativen Technologien und zukünftigen Entwicklungen.

  • Sie können erste Erfahrungen mit Modellierungssoftware, idealer Weise mit Matlab-Simulink, vorweisen und haben Interesse am Programmieren.

Progress status:
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Experimentelle Analyse der Performanz industrieller Switche unter Verwendung von Network Calculus

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de

Kerschbaum, Sven (Sven.Kerschbaum@siemens.com)

Description:
Im Rahmen der Diplom- oder Masterarbeit soll zunächst ein geeignetes System zum Messen der Performanz industrieller Switche erarbeitet werden. Anschließend soll beispielhaft die Performanz eines industriellen Switches gemessen und auf Basis bekannter Network Calculus Modelle analysiert werden.
Keywords:
Industrielle Netze, Switche, Quality of Service, Network Calculus, Min-Plus Algebra, experimentelle Messungen
Progress status:
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Herleitung charakteristischer Typtage für die Einspeisung aus Wind- und Solarenergie unter Verwendung moderner Methoden der Datenanalyse

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de
Description:
Motivation
Mit den Beschlüssen der deutschen Bundesregierung zur Energiewende wird die deutsche Energieversorgung nachhaltig umgestaltet. Die Hauptziele sind dabei, eine der umweltschonendsten und energiesparsamsten Volkswirtschaften bei gleichzeitig wettbewerbsfähigen Energiepreisen zu werden. Hierfür bedarf es der Unterstützung von erweiterten Analysesystemen, die sowohl die technischen als auch marktregulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen gleichermaßen berücksichtigen.

Aufgabenstellung
Durch die Weiterentwicklung eines Simulationsmodells für elektrische Energiesysteme auf europäische Maßstabe nimmt die Komplexität dieser Aufgabenstellung auf vielfältige Weise zu. Das bisherige Modell beschränkt sich auf Deutschland. Dabei wird die Einspeisung aus Wind- und Solarenergie durch Zeitreihen modelliert. Dieser Ansatz ist aufgrund der zunehmenden Komplexität nicht länger anwendbar. Im Rahmen dieser Arbeit sollen deshalb aus den von den Übertragungs-netzbetreibern veröffentlichten Zeitreihen für die Windenergie- und Solarenergieeinspeisung charakteristische Typtage unter Einsatz moderner Datenanalyse-Methoden (Deep Learning, Shallow Learning, Neuronale Netze, etc.) hergeleitet werden. Typtage sollen dabei die wesentlichen Einspeisecharakteristika abhängig von der Außentemperatur, Jahres- und Tageszeit sowie weiteren Parametern repräsentieren. Anschließend sollen die Ergebnisse im Rahmen eines Simulationsmodells zur Modellierung der Wind- und Solarenergieeinspeisung umgesetzt und validiert werden.

Assumed lectures or skills:
  • Studierende im Bereich der Informatik, Mathematik oder Ingenieur-wissenschaften
  • Interesse an Methoden der Datenanalyse

  • Erste Programmierkenntnisse wünschenswert

  • Selbständige und gewissenhafte Arbeitsweise

Keywords:
Windenergie, Solarenergie, Einspeisung
Progress status:
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Integration einer standard-basierten Middleware für verteilte Simulationen in SimTAny Framework

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Deitsch, Anna
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27931, Fax 09131-85-27409, E-Mail: anna.deitsch@fau.de

Alagöz, Ibrahim
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27931, Fax 09131-85-27409, E-Mail: Ibrahim.Alagoez@fau.de

Description:
Neben generischen Middlewarelösungen für die Steigerung der Ausführungsgeschwindigkeiten einer Simulation und für die Integration von Teilsimulationen zu komplexeren Simulationen existieren spezielle Integrationsframeworks wie das IEEE-Standard High-Level Architecture (HLA). Diese bieten Lösungen um verschiedenartige Simulations- Animations- und Supporttools miteinander zu vernetzen bzw. zu koppeln. Insbesondere unterstütz HLA die Simulation von heterogenen Systemen. Das SimTAny Framework, welches am Lehrstuhl 7 entwickelt wird, unterstützt die Erstellung von Systemmodellen und deren Simulation in der OMNeT++ Umgebung. Die Simulation von Systemmodellen in früheren Entwicklungsphasen dient der frühen Absicherung funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen. Auf Basis des HLA Konzeptes soll das Potential vom SimTAny Framework zur Validierung heterogener komplexer Simulationen untersucht werden.

Ziele und Teilaufgaben:
Für diese Arbeit sollen folgende Teilaufgaben bearbeitet werden:

  • Einarbeitung: SimTAny, Diskrete-Event Simulation (DES) und IEEE-Standard HLA

  • Konzeption von Strategien zur Integration von HLA in die vorhandene SimTAny Werkzeugumgebung

  • Implementierung von HLA-Schnittstellen für Teilsimulation in OMNeT++ und MATLAB anhand eines geeignetes Beispiels

  • Persistierung der Simulationsergebnisse für Analyse-, Monitoring- und Visualisierungsdiensten

Assumed lectures or skills:
  • Programmierspachen: Java, C/C++
  • Freude an der selbstständigen lösungsorientierten Arbeit

Keywords:
Discrete-Event Simulation, Verteilte Simulation, Heterogene Systeme
Progress status:
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Integration of Stochastic Models and Simulation Control into a Simulation Framework

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
German, Reinhard
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27916, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: reinhard.german@fau.de

Djanatliev, Anatoli
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27099, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: anatoli.djanatliev@fau.de

Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de

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Keywords:
Modelling, Simulation, Autonomous Driving, Automotive
Progress status:
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IRIG-H-Referenzuhr-Treiber

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de
Description:
Für die Anbindung von externen Uhren wird häufig ein PPS-Impuls (Pulse-per-Second) verwendet, der von externen Uhren wie beispielsweise GPS-Empfängern oder DCF77-Funkuhren ausgegeben wird. Viele Betriebssysteme enthalten im Kernel Mechanismen, die es ermöglichen, eintreffende PPS-Pulse mit einem Zeitstempel der lokalen Uhr des Systems zu versehen. Da ein PPS-Signal den Sekundenbeginn markiert, kann mittels der Zeitstempel für die Pulse der Offset der lokalen Uhr bestimmt werden. Aus Zeitstempeln aufeinanderfolgender Pulse kann zudem der Frequenzfehler der Uhr ermittelt werden, da die Frequenz der eintreffenden Pulse genau 1 Hz beträgt. NTP bietet die Möglichkeit, solche Zeitstempel zu verarbeiten. Leider ist zusätzlich zu den PPS-Pulsen noch ein weiterer Zeitgeber nötig, der festlegt, auf welche Sekunde sich die Pulse beziehen, d.h. das Datum und die Uhrzeit müssen dem System genauer als eine halbe Sekunde bekannt sein.

Der IRIG-H-Standard erlaubt die zusätzliche Codierung des aktuellen Datums und der aktuellen Zeit in die PPS-Pulse, indem die Pulslängen variiert werden. Ein ähnliches Verfahren kommt auch bei der Übertragung des DCF77-Zeitsignals zum Einsatz.

Ziel einer studentischen Arbeit wäre, einen NTP-Referenzuhr-Treiber zu programmieren, der die PPS-API moderner Betriebssysteme nutzt, um aus den Zeitstempeln für IRIG-H-Pulse die aktuelle Uhrzeit und das Datum zu extrahieren und NTP zur Verfügung zu stellen. Zudem soll im Rahmen der Arbeit die Genauigkeit der erreichbaren Synchronisation evaluiert werden. Wird die Aufgabenstellung im Rahmen einer Masterarbeit bearbeitet, so soll auch der zugehörige IRIG-H-Sender implementiert werden (weitere Informationen dazu in gesonderter Aufgabenstellung).

Further information
Keywords:
NTP, IRIG-H, Refclock
Progress status:
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IRIG-H-Senderhardware

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de
Description:
Für die Anbindung von externen Uhren wird häufig ein PPS-Impuls (Pulse-per-Second) verwendet, der von externen Uhren wie beispielsweise GPS-Empfängern oder DCF77-Funkuhren ausgegeben wird. Viele Betriebssysteme enthalten im Kernel Mechanismen, die es ermöglichen, eintreffende PPS-Pulse mit einem Zeitstempel der lokalen Uhr des Systems zu versehen. Da ein PPS-Signal den Sekundenbeginn markiert, kann mittels der Zeitstempel für die Pulse der Offset der lokalen Uhr bestimmt werden. Aus Zeitstempeln aufeinanderfolgender Pulse kann zudem der Frequenzfehler der Uhr ermittelt werden, da die Frequenz der eintreffenden Pulse genau 1 Hz beträgt. NTP bietet die Möglichkeit, solche Zeitstempel zu verarbeiten. Leider ist zusätzlich zu den PPS-Pulsen noch ein weiterer Zeitgeber nötig, der festlegt, auf welche Sekunde sich die Pulse beziehen, d.h. das Datum und die Uhrzeit müssen dem System genauer als eine halbe Sekunde bekannt sein. Dazu kann beispielsweise der serielle NMEA-Datenstrom eines üblichen GPS-Empfängers genutzt werden.

Die PPS-Pulse können bei Hardware-Messungen, wie wir sie in unserem Smart-Grid-Labor durchführen, auch problemlos mit aufgezeichnet werden, z.B. beim Sampling mittels eines Digitalspeicheroszilloskops. Leider besteht auch hier das Problem, dass die resultierende Ereignisspur nicht erkennen lässt, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit die Spur erstellt wurde, auch hier sind zusätzliche Informationen nötig, um dies zu ermöglichen.

Der IRIG-H-Standard erlaubt die Codierung des aktuellen Datums und der aktuellen Zeit in die PPS-Pulse, indem die Pulslängen variiert werden. Ein ähnliches Verfahren kommt auch bei der Übertragung des DCF77-Zeitsignals zum Einsatz.

Ziel einer studentischen Arbeit wäre, ein kleines eingebettetes System zu erstellen, das ankommende PPS-Pulse und den seriellen Datenstrom eines GPS-Empfängers verarbeitet und ein neues PPS-Signal daraus generiert, bei dem die Länge der PPS-Pulse die Uhrzeit und das Datum nach IRIG-H codiert. Am besten sollte die steigende Flanke des IRIG-H-Signals direkt in Hardware von dem ankommenden PPS-Signal übernommen werden, während die fallende Flanke, je nach Uhrzeit und Datum, von der Software auf dem eigebetteten System erzeugt werden kann. In Vorarbeiten hatten wir dazu ein flankengetriggertes D-Flipflop mit asynchronem Reset genutzt, es sind jedoch auch andere Schaltungsvarianten denkbar.

Further information
Keywords:
NTP,IRIG-H, embedded, STM32
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Masterarbeit bei BMW: Ereignisgesteuerte Versendung auf Automobilnetzwerken (BMWevNet)

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de
Description:
Um Informationen zwischen Fahrzeugfunktionen auszutauschen, können Steuergeräte auf Kommunikationsnetzwerken sowohl zyklisch als auch ereignisgesteuert die notwendigen Daten an andere Empfänger senden. Dabei ist die Modellierung von ereignisgesteuerten Mustern mit mehr Problemen behaftet, oft wird eine Entprellzeit als Pseudozykluszeit für die Analyse und Simulation angenommen. Das führt in der Regel aber zu einer Überabschätzung der Informationsmenge und Übertragungshäufigkeit und somit zu nicht realistischen Vorhersagen.
Aufgabenstellung:
Ziel der Abschlussarbeit ist sowohl die Ermittlung, die Modellierung von ereignisgesteuerten Mustern auf verschiedenen Automobilnetzwerken (CAN, FlexRay, Ethernet) als auch deren prototypische Softwareimplementierung in industriell genutzten Simulations- und Analysewerkzeugen.

Detaillierung:

  • Ableitung von Mustern der Versendung von ereignisgesteuerten Nachrichten aus Traces unter unterschiedlichen Umgebungsbedingungen, auf unterschiedlichen Netzwerken (CAN, FlexRay, Ethernet), unter unterschiedlichen Steuergeräte-Sende-Charakteristiken und bei verschiedenen Fahrzeugen.

  • Herausarbeiten von Unterschieden in der Versendung ereignisgesteuerter Nachrichten zwischen signalbasierten und service-orientierten Netzwerken.

  • Ermittlung und Eliminierung von pseudozyklischen Nachrichten.

  • Erstellung und Modellierung von relevanten Mustern.

  • Prototypische Implementierung der Modelle (z.B. in SymtaVision Symta/S) für Last-, WCRT- und Offset-Analyse/-Simulation und Ermittlung der Relevanz im Vergleich mit der Fahrzeugimplementierung.

Keywords:
ereignisgesteuerte Nachrichten, Automobil, Netzwerk, Trace-Analyse, Simulation
Progress status:
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Masterarbeit bei BMW: Semi-Automatische Generierung FlexRay-Schedule (BMWautFR)

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de
Description:
Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung und Software-Implementierung eines semi-automatischen Verfahrens zur Generierung solcher Nachrichten-Schedules für den FlexRay-Bus. Die Erstellung eines Nachrichten-Schedules stellt ein komplexes Optimierungsproblem dar, verschie-dene Optimierungskriterien müssen bei der Erstellung des Schedules berücksichtigt werden. Das Ergebnis des zu entwickelnden Scheduling-Algorithmus kann daher nur ein angenähertes Ergebnis sein, das eine möglichst minimale Menge von Vorschlägen für einen FlexRay-Schedule liefert. Zur Erreichung des Ziels müssen die folgenden Meilensteine erreicht werden:
  • Identifikation aller Parameter, die den Nachrichten-Schedule beeinflussen können

  • Aus den identifizierten Parametern, Ableitung von Optimierungskriterien für den Nachrichten-schedule

  • Formalisierung der Optimierungskriterien, so daß diese als Eingangsgröße für eine semi-auto-matische Schedule-Erzeugung genutzt werden können.

  • Beschreibung/Definition eines Verfahrens zur Erzeugung eines Schedule-Vorschlags: Optimierungskriterien müssen, wenn sinnvoll, gewichtet werden können, Schedulingverfahren muß berücksichtigen, daß der FlexRay-Bus nicht leer ist, d.h. Nachrichten sind bereits auf dem Bus vorhanden

  • Das in Schritt 4 beschriebene Verfahren soll prototypisch implementiert und in ein bestehendes Analysetool integriert werden.

Das zu implementierende Verfahren ist anhand von realen Bordnetz-Daten der BMW-AG zu evaluieren.

Keywords:
FlexRay, Schedule, Optimierung
Progress status:
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Modellierung eines Warmwasserspeichers für Haushalte mit AnyLogic

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Bazan, Peter
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27414, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: Peter.Bazan@fau.de
Description:
Im Rahmen der Arbeit soll ein Simulationsmodell eines Warmwasserspeichers für die Beheizung eines Hauses erstellt werden. Dabei soll das System mittels einfacher thermischer Energieflüsse modelliert werden. Die Umsetzung geschieht in AnyLogic z.B. mittels System Dynamics Modellen für die Energieflüsse und State Charts für die Steuerentscheidungen. Die Modelle werden für den Simulationsbaukasten i7AnyEnergy benötigt, der die Simulation von Hausverbünden (Smart Grids) mit Energieverbrauchern und Energieerzeugern ermöglicht. Im ersten Schritt wird durch Literaturrecherche die grundlegende Arbeitsweise eines Warmwasserspeichers ermittelt. Dazu gehören die Schichtung der Warmwasserzonen im Speicher und die Energieverluste bezüglich der Oberfläche und Isolierung. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen zur Erstellung eines ersten AnyLogic-Simulationsmodells der prinzipiellen Vorgänge. Es wird untersucht welche Eigenschaften dieses Modells zur Verbesserung der Genauigkeit verfeinert werden müssen und mit den Ergebnissen ein detaillierteres Modell erstellt. Durch Simulationsläufe werden die Modelle diskutiert und der Einsatz in einem Testszenario durchgeführt.
Assumed lectures or skills:
Qualifikationen / Required skills: Java Programmiererfahrung, Interesse an thermodynamischen Abläufen, Kenntnisse in diskreter und kontinuierlicher Simulation
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Modellierung und Simulation von Energiesystemen

Thesis category:
Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de
Description:
Im Rahmen der Diplom- oder Masterarbeit können Fragestellungen rund um das Projekt "Energiesystemanalyse Bayern" beantwortet werden. Das Projekt befasst sich mit der Modellierung und Simulation des bayerischen Energiesystems. Die Modellierung und Simulation konventioneller Kraftwerke, fluktuierender Stromerzeuger und Stromspeicher stehen im Vordergrund. Energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen sollen dabei berücksichtigt werden. Mögliche Fragestellungen:
  • Modellerweiterungen, um den Kraftwerkseinsatz für Gesamt-Deutschland in aggregierter Form abzubilden

  • Modellierung der Stromhandelbörse oder von Regelenergiemärkten

  • Modellierung und Simulation von erneuerbaren Energieträgern (Wind- und Sonnenenergie)

  • Prognosemodelle

Nähere Informationen erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch.

Keywords:
Modellierung von Energiesystemen, Simulation, Smart Grid, Zeitreihenanalyse, stochastische Modellbildung
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


MQTT als flexible Schnittstelle im Bereich erneuerbare Energien

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
German, Reinhard
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27916, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: reinhard.german@fau.de

Luchscheider, Philipp
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27993, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: philipp.luchscheider@fau.de

Description:
Projekt Smart Grid Solar Das Projekt „Smart Grid Solar“ entwickelt in Hochfranken Methoden und Technologien, mit denen der erneuerbare Stromanteil (und insbesondere der Photovoltaikstrom-Anteil) am bayerischen Erzeugungsmix erhöht und nachhaltig in eine Vollversorgung überführt werden kann. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der optimale Einsatz verschiedener Komponenten (Erzeugung, Speicher, Verbraucher) auf einem Testfeld gemeinsam erprobt. Die bereits in Betrieb genommenen Komponenten verschiedener Hersteller müssen hierfür in einer zentralen Logik verarbeitet werden. Zum Datenaustausch ist hierfür das Protokoll MQTT vorgesehen, welches sich durch seine leichte Protokollarchitektur und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten qualifiziert. In der Arbeit sollen hierfür die Grundlagen in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Informatik 7 erarbeitet und vor Ort angewandt werden. Die Arbeit bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich in Themen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien einzuarbeiten und Ideen ins interdisziplinäre Team einzubringen. Eine zumindest zeitweise Anwesenheit in Hof ist erwünscht. Eine Vergütung der Aufenthalte in Hof ist möglich.

Thema der Arbeit

  • Theoretische Vorbetrachtungen zum Protokoll MQTT

  • Aufstellen eines Schemas für MQTT-Topics

  • Anbindung der realen Komponenten an den MQTT Broker

Assumed lectures or skills:
Anforderungsprofil:
  • Studium im Bereich der Ingenieur- oder Naturwissenschaften (insb. der Informatik)

  • Selbständige Arbeitsweise (in Erlangen und Hof/Arzberg)

Beginn: ab sofort in Erlangen und am Standort Hof.

Kontakt:
ZAE Bayern
Dr.-Ing. Philipp Luchscheider
c/o Stadtwerke Hof
Unterkotzauer Weg 25
95028 Hof
+49 9131 9398-404
Philipp.Luchscheider@zae-bayern.de

Keywords:
Smart Grid Solar
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


NTP: u-Blox-Referenzuhr

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Hielscher, Kai-Steffen Jens
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27932, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: kai-steffen.hielscher@fau.de
Description:

Für die Anbindung von externen Uhren an NTP sind im Quellcode von NTP einige Referenzuhr-Treiber vorhanden. Viele dieser Treiber sind jedoch für veraltete Hardware. Moderne Hardware wird meist über generische Treiber in Kombination mit der PPS-API oder gpsd eingesetzt.

Ziel der Arbeit ist es, einen NTP-Referenzuhr-Treiber für aktuelle GPS-Empfänger der Firma u-Blox zu entwickeln, da diese GPS-Empfänger weit verbreitet und günstig sind sowie gute Leistungsparameter besitzen. Dabei soll der Referenzuhr-Treiber Typ 30 (Motorola UT Oncore) als Ausgangsbasis dienen, denn dieser Treiber hat sich in vielen Projekten bewährt, die sich mit hochgenauer Zeitsynchronisation beschäftigen. Viele der in dieser Referenzuhr vom Typ 30 umgesetzten Mechanismen lassen sich direkt auf u-Blox-Empfänger übertragen. Je nachdem, in welchem Rahmen die Arbeit bearbeitet wird, sind einige Erweiterungen denkbar. So soll im Rahmen einer Masterarbeit das von uns in diversen anderen Arbeiten umgesetzte Konzept der individuellen Messung der Interrupt-Latenz für jeden einzelnen PPS-Puls standardisiert in diesen Treiber integriert werden. Die Idee hierbei ist, dass es die PPS-API im Betriebssystem erlaubt, mit einem Echo-Impuls auf eingehende PPS-Pulse zu antworten. Die Timing-Varianten des uBlox-Chipsatzes (z.B. uBlox Neo-M8T) können diese Echo-Pulse mit einem eigenen Zeitstempel versehen. NTP kann dann wiederum die somit gemessene individuelle Interrupt-Latenz in die Zeitsynchronisation einbeziehen. Diese Mechanismen wurden in Vorarbeiten bereits evaluiert, jedoch existiert bislang keine standardisierte Umsetzung in einem eigenen Referenzuhr-Treiber für NTP.

Further information
Keywords:
NTP,u-Blox, GPS, Refclock
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Software Defined Networking for Time-Critical Smart Grid Applications

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Awad, Abdalkarim
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 ( 91 31 ) 85 - 2 79 14, E-Mail: abdalkarim.awad@cs.fau.de
Description:
Description: Building and maintaining efficient data communication networks can be done either by continuously installing very expensive and up-to-date network elements (e.g. the newest switch with highest capabilities) or using intelligence. Software Defined Networking (SDN) presents a new paradigm for networking. It separates the data plan, from control plan and hence the intelligence in the network can be easily updated or modified. For instance, it will be possible to react very quickly to any situation in the network (e.g., failure of a switch). The intelligence of the network is done on the so-called controller, which could be a computer outside the network. This way, it will be possible to build an efficient network from relatively cheap network elements (e.g. SDN-enabled Switches).

Tasks: The main goal of this work is to implement a simulation model of an SDN network. Then a typical time-critical smart grid scenario will be implemented and explored. The simulation model will be implemented in the SDN simulator, Mininet.

Assumed lectures or skills:
C++ is preferable
Further information
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Stand-alone SkyNet Base Station Including an Anemometer

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Eckert, Jürgen
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27930, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: juergen.eckert@fau.de
Further information
Keywords:
Ad-hoc Network,; Base Station; Anemometer;
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Stochastische Analyse sowie simulative Abbildung des Prognosefehlers der Einspeisung volatiler erneuerbarer Energien

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de

Steber, David
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 0 91 31 85 - 2 79 07, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: david.steber@fau.de

Description:
Im Rahmen der Weiterentwicklung eines Simulationsmodells zur Energiesystem-analyse des europäischen Energieversorgungssystems ist im Rahmen dieser Arbeit basierend auf vorliegenden historischen Daten ein energieträgerscharfes stochastisches Modell zur Berücksichtigung des Prognosefehlers der Einspeisung aus volatilen erneuerbaren Energien (z.B. Wind- und Solarenergie) zu entwickeln und simulativ abzubilden. Die hieraus resultierenden Erkenntnisse gilt es in einem Prognosemodul des Simulationsmodells zu implementieren, um den einzelnen Akteuren im Energiemarkt eine Vorhersage zur Optimierung ihres Anlagenparks bereitzustellen. Hierzu sind verschiedene Prognosehorizonte zu berücksichtigen und dafür entsprechende Methoden zu entwickeln.

Motivation
Mit den Beschlüssen der deutschen Bundesregierung zur Energiewende wird die deutsche Energieversorgung nachhaltig umgestaltet. Die Hauptziele sind dabei, eine der umweltschonendsten und energiesparsamsten Volkswirtschaften bei gleichzeitig wettbewerbsfähigen Energiepreisen zu werden. Hierfür bedarf es der Unterstützung von erweiterten Analysesystemen, die sowohl die technischen als auch marktregulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen gleichermaßen berücksichtigen.

Assumed lectures or skills:
Studierende(r) im Bereich der Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik oder Naturwissenschaften Interesse an und erste Erfahrungen mit den Themenbereichen der elektrischen Energieversorgung sowie Simulation und/oder Programmierung Selbstständige und gewissenhafte Arbeitsweise
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Study the Impact of a High Number of Electric Vehicles on the Electric Power System in Alberta

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de
Description:
This thesis takes place within ABBY-Net (www.abby-net.org). A stay abroad at the University of Alberta or University of Calgary is possible.

Motivation
According to Canada’s Electric Vehicle Policy Report climate change experts suggest that more than 40 % of vehicles will need to be electric by 2040 to keep warming under two degrees.
Electric vehicles can be the key component in the transition to a lower emissions transportation system, as they can reduce emissions 45 % to 98 % compared to gasoline vehicle with Canada’s current electricity grid. But also the current Canadian electric power system are changing. The expansion of distributed energy resources such as photovoltaic systems and wind energy plants become more and more important and the overall CO2 emissions of the electricity generation mix will change in the next twenty years.

Scope
In this thesis, the impact of a high number of electric vehicles on the electric power system in the Canadian province of Alberta should be analyzed. Many studies show that the electricity which is needed for charging an electric vehicle is not always generated by clean distributed energy sources such as photovoltaic system or wind turbines. In dependency of the time of day electricity generated by gas-fired or coal-fired plants will also be needed to supply the demand for charging electric vehicles. In order to evaluate the impact of a high number of electric vehicles on the electricity generation balance and the CO2 emissions, an already existing simulation framework can be adapted and fed by input parameters describing the Albertan electric power system.
The scope of this thesis includes the modeling of input parameter, the further development of the simulation model and the evaluation of simulation results.

Assumed lectures or skills:
-Students in the field of Computer Science, Computational Engineering, Energy Technology or other engineering sciences
-Interest on electric vehicles and electric power systems
-Good English language skills
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


SWARM - Simulativer Vergleich verschiedener elektrischer Speicherkonzepte

Thesis category:
Studien-/Bachelor-/Diplom-/Masterarbeit
Supervisors:
German, Reinhard
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone +49 9131 85 27916, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: reinhard.german@fau.de

Steber, David
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 0 91 31 85 - 2 79 07, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: david.steber@fau.de

Description:
Im Rahmen des Kooperationsprojekts der N-ERGIE Aktiengesellschaft Nürnberg) und der Caterva GmbH (Pullach/München) mit dem Projekttitel „SWARM“ sollen technische und ökonomische Fragestellungen analysiert werden, die sich unter anderem mit der wirtschaftlichen und netzverträglichen Betriebsweise eines virtuellen Batteriespeichers, bestehend aus 65 einzelnen Batteriespeichersystemen in der Niederspannungsebene beschäftigen. Dabei wird der virtuelle Batteriespeicher zur Erbringung von Primärregelleistung im europäischen elektrischen Verbundnetz sowie die einzelnen Batteriespeichersysteme zur Steigerung des PV-Eigenverbrauches in Haushalten eingesetzt. Der Lehrstuhl für Informatik 7 hat hierfür zeitlich hochaufgelöste Simulationen eines Systems von dezentralen koordinierten elektrischen Kleinspeichern erstellt. Diese berücksichtigen stochastische Lastprofile, wetterabhängige photovoltaische Stromerzeugung, Batterien, Steueralgorithmen, die Erbringung von Primärregelleistung sowie verbundene Geldflüsse. Dies ermöglicht die Analyse des ökonomischen Nutzens sowohl für beteiligte Privathaushalte als auch für das gesamte System und die Abschätzung technischer Auswirkungen.

Inhalt der Abschlussarbeit
Ziel der Arbeit ist die Untersuchung einer Variante der im Feld befindlichen Batteriespeichersysteme. Dazu soll das bestehende Konzept eines kombinierten Kleinspeichers gegenüber dem zweier getrennter Kleinspeicher (einer für die Erbringung von Primärregelleistung und einer für die Speicherung von PV-Strom) simulativ miteinander verglichen werden. Ersteres ist bereits in einem Simulationsmodell umgesetzt, in das ein entsprechendes Modell der getrennten Batteriespeicher zu implementieren ist. Das bestehende und zu erweiternde Simulationsmodell wurde in der Simulationsumgebung AnyLogic (Java) implementiert. Hiermit sind beide Konzepte des virtuellen Großspeichers zu simulieren und über geeignete technische und ökonomische Zielgrößen voneinander abzugrenzen.

Assumed lectures or skills:
Anforderungsprofil:
-Studierende(r) im Bereich der Informatik, Ingenieurwissenschaften oder Naturwissenschaften -Interesse an und erste Erfahrungen mit den Themenbereichen der Erneuerbaren Energien sowie Simulation und/oder Programmierung -Selbstständige und gewissenhafte Arbeitsweise
Keywords:
Speicherkonzepte, SWARM, Energie
Progress status:
The thesis is still available for assignment.


Vergleichende Herleitung der Residuallast im deutschen elektrischen Energieversorgungssystem mittels eines Top-Down sowie eines Bottom-Up Ansatzes Motivation

Thesis category:
Master Thesis
Supervisors:
Pruckner, Marco
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 09131-85-27697, Fax 09131-85-27409, E-Mail: marco.pruckner@fau.de

Steber, David
Chair of Computer Science 7 (Computer Networks and Communication Systems)
Phone 0 91 31 85 - 2 79 07, Fax +49 9131 85 27409, E-Mail: david.steber@fau.de

Description:
Im Rahmen der Weiterentwicklung eines Simulationsmodells zur Energiesystem-analyse des europäischen Energieversorgungssystems ist im Rahmen dieser Arbeit ein Vergleich zweier Möglichkeiten zur Herleitung der elektrischen Residuallast im elektrischen Energieversorgungssystem durchzuführen. Zum einen sind historische Profile (Last, Einspeisung Erneuerbare Energien) für einen Top-Down Ansatz heranzuziehen und diese mit abzuleitenden Kenngrößen auf Modellregionen (z.B. Bundesländer) zu beziehen. Zum anderen sind auf Basis vorhandener und zu ergänzenden Daten zu den Modellregionen mittels eines Bottom-Up Ansatzes regionenscharf korrespondierende Zeitreihen (Last, Einspeisung Erneuerbare Energien) zu ermitteln. Anschließend gilt es, die Ergebnisse beider Ansätze zu vergleichen und zu bewerten.

Motivation
Mit den Beschlüssen der deutschen Bundesregierung zur Energiewende wird die deutsche Energieversorgung nachhaltig umgestaltet. Die Hauptziele sind dabei, eine der umweltschonendsten und energiesparsamsten Volkswirtschaften bei gleichzeitig wettbewerbsfähigen Energiepreisen zu werden. Hierfür bedarf es der Unterstützung von erweiterten Analysesystemen, die sowohl die technischen als auch marktregulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen gleichermaßen berücksichtigen.

Assumed lectures or skills:
Studierende(r) im Bereich der Informatik, Ingenieurwissenschaften oder Naturwissenschaften Interesse an und erste Erfahrungen mit den Themenbereichen der elektrischen Energieversorgung sowie Simulation und/oder Programmierung Selbstständige und gewissenhafte Arbeitsweise
Progress status:
The thesis is still available for assignment.

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Teaching overview

Kolloquiumsvortrag: 23. Mai 2017, Jakob Hübler

Modellierung eines Schwungradspeichers und Integration in die Simulation dezentraler Energiesysteme

Der steigende Einsatz dezentraler Energiegewinnung, insbesondere aus erneuerbaren Energiekraftwerken, erfordert neue Konzepte zum Ausgleich von Residuallastspitzen. Im Rahmen dieser Projektarbeit wurde das Simulationsmodell eines dezentralen Energiesystems durch die Integration von Schwungradspeichern (FESS) erweitert. Der Fokus lag dabei neben einer möglichst hohen Autarkie des Verbundes auf der Reduktion der Gesamtverluste sowie den Zyklen des Batteriespeichers. Dazu wurde zunächst das Simulationsmodell um weitere Funktionen und Steuerungsalgorithmen des Verbundes erweitert und die für die Simulation relevanten Eigenschaften von Batteriespeicher und FESS modelliert. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere die Abschätzung der Leerlaufverluste des FESS. Anschließend wurde der Batteriespeicher durch die Integration des FESS zu einem hybriden Quartierspeicher erweitert und ein Algorithmus zum Aussteuern der beiden Speichertypen entwickelt. Ferner wurde der Einfluss zweier verschiedener FESS, einem konventionellen und einem modernen Modell, in zwei verschiedenen Szenarien untersucht. Im ersten Szenario steht ein möglichst hoher Grad an Autarkie des Verbundes im Vordergrund, während im zweiten Szenario die ökonomisch-ökologische Effizienz im Vordergrund steht. Steuerparameter wurden mittels sequenzieller heuristischer Maximierung hinsichtlich der Zielgrößen bestimmt. Der Einfluss der FESS spiegelt sich in beiden Szenarien wider. Es konnte gezeigt werden, dass der Einsatz beider FESS-Typen die Batteriezyklen enorm senkt. In Bezug auf die Gesamtverluste sowie die Autarkie des Verbundes ist hingegen die Wahl des FESS entscheidend. Während beim Einsatz des konventionellen Modells die Verluste signifikant ansteigen und die damit zusammenhängende Autarkie des Verbundes sinkt, wirken sich moderne FESS-Modelle positiv auf diese Zielgrößen aus.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2017-04-24 11:16:21 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 16. Mai 2017, Thomas Deinlein

Bewertung der Überlastkontrolle der Kommunikationsprotokolle ETSI ITS-G5 und WAVE hinsichtlich des Beaconing

Die Car2X-Kommunikation per WLAN ist in Kommunikationsprotokollen beschrieben. Diese Protokolle werden für verschiedene Regionen der Welt von dort ansässigen Standardisierungsgremien definiert. Im Fokus dieser Masterarbeit stehen die beiden Standards ETSI ITS-G5 für Europa und IEEE WAVE für die USA. Eine Grundfunktionalität der Car2X-Kommunikation ist das regelmäßige Senden der eigenen Position und weiterer Daten des Fahrzeuges an alle umliegenden Fahrzeuge, die sich in der Reichweite des Senders befinden. Diese Funktion wird Beaconing genannt. Zu unterscheiden sind hierbei Single-Hop- (keine Weiterleitung empfangener Beacons) und Multi-Hop-Beaconing (Weiterleitung empfangener Beacons optional). Da Beacons mit einer Frequenz von bis zu 10Hz versendet werden, kann es in Situationen mit vielen Fahrzeugen in Funkreichweite zur Überlastung des Kommunikationskanals führen. Die Leistungsfähigkeit des Beaconings hängt demnach in unmittelbarem Zusammenhang mit sogenannten Überlastmechanismen, die eine Überlast reduzieren bzw. von vornherein vermeiden sollen. Die beiden betrachteten Standards enthalten jeweils eine Definition des Beaconing und einer Überlastkontrolle. Für den europäischen Standard werden Beacons in Form des Nachrichtenformats Cooperative Awareness Message (CAM) versendet. Die entsprechende Überlastkontrolle, Decentralized Congestion Control (DCC), ist über den gesamten Protokollstack verteilt. Der US-amerikanische Standard liefert das Nachrichtenformat Basic Safety Message (BSM) zum Versenden von Beacons, darin ist in den Generierungsprozess eine Überlastkontrolle integriert. Durch Implementierung beider Mechanismen innerhalb der Simulationsumgebung Omnet++ mit dem Framework VEINS wurden verschiedene Single-Hop Szenarien betrachtet und eine Leistungsbewertung hinsichtlich der Überlastkontrolle und des Beaconings erstellt. Es zeigt sich deutlich, dass auf Seiten von WAVE der Mechanismus in Bezug auf die Überlastkontrolle kritisch zu betrachten ist und Kanallast nicht adäquat reduziert bzw. verhindert, allerdings garantiert er eine hohe Senderate und eine hohe Anzahl empfangener Beacons. Auf Seiten von ETSI ITS-G5 zeichnet sich das gegenteilige Bild ab. Hier greift der Überlastmechanismus sehr gut, was allerdings zu einer geringeren Anzahl versendeter und übertragener Beacons führt.

  Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2017-04-06 09:49:38 (Permalink)

SimMod1: Question Time

There will be a possibility to ask questions regarding the "Simulation and Modeling 1" lecture on Friday, 31. March at 10 a.m. in room 01.151.

Published on 2017-03-28 14:46:11 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 09. Mai 2017, Julian Schneider

Implementierung einer Nutzfahrzeug-Längsdynamiksimulation auf einem dynamischen Motorprüfstand zur realitätsnahen Abbildung von Straßenprofilen bei einem Nutzfahrzeug-Dieselmotor

  Bei der Entwicklung moderner Dieselmotoren im Nutzfahrzeugsegment wird auf diverse Prüf- und Messverfahren zurückgegriffen. Neben der Abstimmung des Motorprüflings auf dynamischen Motorprüfständen gewinnt die Erprobung des gesamten Antriebsstrangs im Verbund mit dem Fahrzeug zunehmend an Bedeutung. Mit dem Ziel das Fahrzeug- und Antriebsstrangverhalten möglichst realitätsnah auf einem Motorprüfstand darzustellen müssen neue Methoden zur Simulation des Längsdynamikverhaltens in den Prüfstandsbetrieb integriert werden. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll eine bestehende, Stand-Alone Fahrzeug-Längsdynamiksimulation auf einem dynamischen Motorprüfstand mit dem Prüfstandsautomatisierungssystem gekoppelt werden. Ziel ist hierbei ein im Fahrzeugfahrversuch gemessenes Streckenprofil möglichst realitätsnah auf einem Motorprüfstand mit dem dort verbauten Antriebsverbund aus Verbrennungsmotor und Asynchronmaschine nachzubilden.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2017-03-27 13:08:12 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 28. März 2017, Maximilian Palm

Entwurf und Realisierung einer Multi-Agenten-Architektur zur Selbstorganisation des Sensornetzesim Living Lab des E|Home-Centers

  Der Markt für vernetzte Produkte im Smart Home hat hohes Potential. Hersteller aus verschiedensten Branchen versuchen sich dort zu positionieren. Derzeit prägt jedoch eine Vielzahl proprietärer Systeme und Insellösungen das Bild. Mögliche Kunden sind daher verunsichert und der potentielle Mehrwert aus der Kombination verschiedener Geräte und Dienste bleibt oft aus. Eine dezentrale und interoperable Architektur könnte die Produkte verschiedener Hersteller verbinden. Mechanismen zur Selbstorganisation würden zudem die Installation erleichtern und die Ausfallsicherheit erhöhen. Einige Forschergruppen haben bereits Entwürfe für solche Architekturen auf Basis von Multi-Agenten-Systemen veröffentlicht, jedoch gibt es bisher keine zufriedenstellende Lösung. In dieser Arbeit wird auf Basis von erhobenen Anforderungen und existierenden Entwürfen eine neue Architektur entwickelt, implementiert und am Beispiel der Lichtsteuerung getestet. Daran kann vor allem der Aspekt der Selbstorganisation untersucht werden. Als weiteres Ergebnis sind einige Erfahrungen aus dem Entwicklungsprozess dokumentiert, um Ansatzpunkte zur Verbesserung der verfügbaren Methoden zu liefern. Es ist zu erkennen, dass sich die Entwicklung einer eleganten Lösung unter Nutzung der verteilten Intelligenz der Agenten wegen der vielschichtigen Anwendungsszenarien im Smart Home schwieriger gestaltet als in besser strukturierten Gebieten wie etwa dem Straßenverkehr oder dem Energiemarkt. Trotzdem sollten auch zukünftig offene Lösungen im Interesse der Verbraucher weiter verfolgt werden.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Published on 2017-02-28 08:02:00 (Permalink)