Formale Verifikation und Validierung der virtuellen Absicherung komplexer Fahrzeugsicherheitsfunktionen


Integrale Sicherheitsfunktionen leisten schon heute durch die Vernetzung aktiver und passiver Sicherheits- und Assistenzsysteme einen signifikanten Beitrag zum Schutz von Insassen und Verkehrsteilnehmern. Während der Entwicklung dieser komplexen, vernetzten Funktionen kommt besonders der Absicherung gegenüber Systemausfällen und ungewünschten Verhalten eine große Bedeutung zu. Fehlfunktionen, z.B. ein unbegründeter Bremseingriff bei hohen Geschwindigkeiten, können dramatische Auswirkungen haben und sind deswegen entwicklungsseitig angemessen zu berücksichtigen, insbesondere bei der Auswahl der Prüfplätze, der abzusichernden System- und Funktionsanforderungen und der zeitlichen Einplanung der Testläufe im Entwicklungsprozess. Andererseits erhöhen immer kürzere Entwicklungszyklen und steigende Funktionsumfänge den Zeitdruck auf allen Prüfplätzen. Ein Entwicklungszyklus beinhaltet das Modellieren eines Systems und das Spezifizieren seines Testmodells, sowie die Codegenerierung und dessen Validierung sowohl auf dem Entwicklungscomputer als auch auf dem Zielprozessor. Die wesentliche Anforderung an die Validierung ist, dass sie so realitätsnah wie möglich erfolgen muss, so dass das Systemverhalten in Interaktion mit den anderen Steuergeräten eines Fahrzeugs überprüft werden kann. Dazu wird ein HiL-Simulator eingesetzt, welcher die Steuergeräte sowie die Sensoren als auch die Aktuatoren eines Fahrzeuges emuliert, so dass die Absicherung in einer virtuellen Umgebung durchgeführt werden kann. Es soll ein Framework erstellt werden, welches die Absicherung von Sicherheitselektronik in virtuellen Umgebungen mit formalen Methoden verifizieren und validieren soll.

  • Schlüsselwörter: Model in the Loop (MiL), Software in the Loop (SiL), Processor in the Loop (PiL), Hardware in the Loop (HiL)
  • Projektdauer: 2014-08-01 - 2017-08-01

Projektmitglieder

Mitwirkende Institutionen

  • Automotive Safety Technologies GmbH
  1. Ibrahim Alagöz, Thomas Herpel und Reinhard German, "A Selection Method for Black Box Regression Testing with a Statistically Defined Quality Level," Software Testing, Verification and Validation (ICST), 2017 IEEE International Conference on, pp. 114-125, März 2017  

Neuigkeiten

Übersicht

Kolloquiumsvortrag: 26. März 2019, Andreas Buck

The Practical Application of Differential Privacy in the Automotive Domain

Das Auswerten von Nutzerdaten birgt erhebliches Potential für die Verbesserung von Produkten und Diensten. Um Nutzer vor schädlicher Verwertung zu schützen, werden deren Daten anonymisiert. Traditionellen Anonymisierungstechniken fehlt es trotz jahrelanger Anwendung an einem konkreten Versprechen an Sicherheit, welches Individuen gegeben werden kann. Differential Privacy (DP) stellt anonymisierenden Algorithmen die mathematische Bedingung, dass Daten einzelner Nutzer nur eingeschränkt Auswirkung auf Ergebnisse haben und kann somit ein Versprechen geben. Obwohl bereits über eine Dekade alt und in der Forschung ein großer Erfolg, sind Anwendungen von DP in der Praxis immer noch rar. Diese Arbeit untersucht die praktische Anwendbarkeit von DP in der Automobilindustrie. Um den Zugang zu DP zu vereinfachen, werden zunächst Kriterien identifiziert, die beim Entwurf eines Anonymisierungskonzeptes eine Rolle spielen. Anhand dieser Kriterien wird ein Schema erarbeitet, welches die Zuordnung von konkreten Anwendungsfällen zu DP Mechanismen vereinfacht. Zur Einbindung von DP in die Datenverarbeitung wird ein leichtgewichtiges Anonymisierungsframework vorgestellt. Es implementiert verschiedene Mechanismen, die Local Differential Privacy (LDP), eine besonders strikte Variante von DP, erfüllen. Das Framework wird in eine aktive Big Data Plattform integriert. Anhand eins beispielhaften Anwendungsfalls werden die Performanz und die Resultate verschiedener LDP Algorithmen auf der Plattform erprobt und evaluiert. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen Zeit: 10:15 Uhr

Veröffentlicht am 2019-03-20 10:32:04 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag 9. April 2019, Daniel Hohner

Analyse der Möglichkeiten und Grenzen von Smart Contracts mit Hilfe einer Implementierung in Solidity

Technologien, die auf Blockchain aufbauen, besitzen ein großes Potential andere Arbeitsbereiche zu automatisieren, zu dezentralisieren und sicherer und transparenter zu machen. Es gibt jedoch schon einige Negativbeispiele, die aufzeigen, wie eine Umsetzung eines Konzepts im Bereich Blockchain gescheitert ist. Zur Vermeidung von grundsätzlichen Fehlern soll ein Verständnis für die Grundlagen von Blockchain und Smart Contracts geschaffen werden. Weiterhin sollen allgemeine Muster erarbeitet werden, welche zur Fehlervermeidung eingesetzt werden können. Die Anwendung der Muster soll mittels der Implementierung eines praktischen Beispiels verdeutlicht werden. Im Anschluss soll ein Ausblick auf die Weiterentwicklungen gegeben werden, welche hauptächlich die Leistung der Blockchain steigern könnten. Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen Zeit: 10:15 Uhr

Veröffentlicht am 2019-03-07 10:11:05 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 28. Mai 2019, Martin Spitzer

reserviert      

Veröffentlicht am 2019-02-26 14:56:53 (Permalink)

Connected Mobility @ ZOLLHOF

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Vernetzte Mobilität und autonomes Fahren haben die Studenten am 24.01.2019 an einem Workshop am Zollhof in Nürnberg teilgenommen. Nach einer regulären Vorlesung in den Räumlichkeiten mit Gründeratmosphäre konnten die Studenten in vier Gruppen eigene Ideen im Bereich der vernetzten Mobilität ausarbeiten. Dabei waren nicht nur technische Möglichkeiten relevant, sondern auch unternehmerische und interdisziplinäre Aspekte. In drei Themenbereichen (sicherheitskritische Anwendungen, Infotainment und routenbasierte Dienste) haben die Teilnehmer mit sehr viel Motivation interessante Ideen entwickeln können und lernten das Vorgehen nach dem Lean Canvas kennen. Ein aktuelles Startup aus dem Mobilitätsbereich (Thema: kostengünstige Parksensoren) hat die eigene Geschichte erzählt und aufgezeigt wie man aus dem studentischen Umfeld erfolgreich eine Idee zum Produkt entwickeln kann. Alle Teilnehmer hatten sehr viel Spass und haben angeregt für zukünftige Teilnehmer der Lehrveranstaltung das Format zu wiederholen.

Veröffentlicht am 2019-02-18 14:45:45 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 26. März 2019, Malte Könen

Analyse sowie simulative Abbildung der elektrischen Einspeisung von Laufwasser- und Speicherkraftwerken in Deutschland

Im Zuge der Energiewende soll die Energieversorgung in Deutschland umgestellt und der Einsatz erneuerbarer Energieressourcen zur Stromproduktion ausgebaut werden. Durch die Verwendung eines Simulationsmodells können unterschiedliche Ausbauszenarien detailliert analysiert und bewertet werden. Allerdings hängt die Genauigkeit der Ergebnisse stark von dem verwendeten Simulationsmodell ab. Deshalb wird im Rahmen dieser Arbeit ein Modell zur Simulation der Stromproduktion durch Wasserkraftwerke in Deutschland entwickelt, welches auf die individuelle Charakteristik jedes einzelnen Bundeslandes, unter Berücksichtigung aktueller meteorologischer Ereignisse, eingeht und eine genaue Modellierung der Stromproduktion ausWasserkraft ermöglicht. Außerdem erfolgt die Prüfung verschiedener Modell-Eingangsdaten. Zu diesem Zweck werden Abflusskurven, monatlich gemittelte Niederschlagswerte und saisonale Kurven miteinander verglichen. Zusammenfassend zeigen die Untersuchungen, dass von der Verwendung von Abflusswerten als Eingangsdaten des Modells abgesehen werden sollte, weil die Datenlage deutschlandweit unzureichend ist. Die Nutzung von Niederschlagsdaten ist eine realisierbare Alternative. In Bundesländern, in denen kein Zusammenhang zwischen Niederschlags-, Abfluss- und Realdaten besteht, kann eine die Saisonalitäten des Landes beschreibende Kurve als Eingangsparameter des Modells verwendet werden. Durch die Verwendung der verschiedenen Eingangsdaten können für alle Bundesländer Deutschlands zufriedenstellende Simulationsergebnisse erzielt werden.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen Zeit: 11:05 Uhr  

Veröffentlicht am 2019-02-14 11:39:23 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 11. März 2019, Anupama Hegde

 Radio Resource Allocation for Cellular-V2X Communication

Vehicle-to-vehicle (V2V) communication is a key technology that enables exchange of safety critical information between vehicles and other traffic participants (e.g. pedestrians, cyclists) thereby improving traffic efficiency and road safety. Cellular-V2X was introduced in 3GPP Release 14 as LTE-V and is being further developed in 3GPP release 15 to fulfill the requirements of 5th generation (5G) cellular networks for vehicular applications. With sidelink communication, devices can operate in two modes, i.e., in-coverage and out-of-coverage mode, in standards named sidelink mode 3 and 4, respectively.   The specific use cases related to the availability of network coverage and the corresponding mode of resource allocation will be discussed in today's session. Decomposing the overall mode switching procedure into subsequent phases helps us to understand the different types of latencies incurred at every stage of mode switching. The ongoing research activities with regard to the formulation of mode switching strategies based on certain conditions and constraints will be presented. Addressing of open research questions and discussions about relevant road traffic scenarios in the context of resource allocation will be a good starting point for the subsequent stages of research.   *_Personal Information:_* Anupama Hegde is currently working as a researcher at CARISSMA (Center of Automotive Research on Integrated Safety Systems and Measurement Area), Ingolstadt, Germany. Her current research include (but not limited to) (i) LTE-V2X sidelink broadcast communication using direct interface PC5, (ii) resource allocation strategies for LTE/5G sidelink (iii) Hardware-in-loop (HiL) testing for cellular V2X communication. Prior to joining CARISSMA, Anupama worked as a student research assistant at Institute of Telecommunications (INUE), University of Stuttgart, Prof. Stephan ten Brink, where she carried out her master thesis. During the course of her master studies, she completed a six month internship at Airbus Defense and Space, Ulm.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen Uhrzeit: 10:30 Uhr

Veröffentlicht am 2019-02-13 16:20:55 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 16. April 2019, Anna Dorokhova

reserviert

Veröffentlicht am 2019-01-31 12:20:23 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 4. Juni 2019, Martin Polster

reserviert

Veröffentlicht am 2019-01-31 12:02:01 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 19. Februar 2019, Hendrik Glameyer

Entwicklung einer WLAN-Bridge für Hausautomatisierungsgeräte

Im Hausautomatisierungsbereich werden häufig Funkaktoren aus dem Frequenzbereich 433 und 868MHz verwendet. Diese Arbeit zeigt eine Möglichkeit einen CC1101 Funksender mit dem im Umfeld von Gebäudeautomation und Internet der Dinge vielfach vertretenen Protokoll MQTT als Brücke zwischen einem WLAN Netzwerk und o.g. Funkfrequenzen einzusetzen.

  Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2019-01-14 09:25:19 (Permalink)

RK Hiwis gesucht

Derzeit werden noch Hiwis für die Lehrveranstaltung Rechernkommunikation im Sommersemester 2019 gesucht. Voraussetzungen sind Kenntnis des RK-Stoffs und eine gewissenhafte Arbeitsweise. Interessierte können per Mail oder persönlich Kontakt aufnehmen.

Veröffentlicht am 2019-01-11 09:32:35 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 30. April 2019, Viktoria Klemens

reserviert!

Veröffentlicht am 2019-01-09 14:44:53 (Permalink)

Drei Beiträge auf der WSC 2018

Bei der letzten Winter Simulation Conference 2018 in Göteborg (Schweden) war unser Lehrstuhl mit gleich drei Beiträgen vertreten. Dr. Anatoli Djanatliev war mit einem Beitrag zur Hybriden Simulation im Rahmen einer Podiumsdiskussion beteiligt und war zugleich in der Track-Koordination sowie im Programmkommittee der Konferenz aktiv. Dr. Peter Bazan präsentierte ein Paper zum Mobilitätsnetzwerk und Dr. David Steber referierte zur Simulation aus dem Energiebereich. Die Winter Simulation Conference ist eines der größten Foren zum Thema Simulation und Modellierung und bringt jeden Dezember seit über 50 Jahren zahlreiche Wissenschaftler und Industiervertreter zusammen. Die wichtigsten Unterstützer sind: ACM/SIGSIM, IISE (Institute of Industrial and Systems Engineers), INFORMS-SIM and SCS (Society for Modeling and Simulation International), ASIM (Arbeitsgemeinschaft Simulation), IEEE.

Veröffentlicht am 2019-01-07 10:01:43 (Permalink)

Drei Siemens-Masterpreise an Lehrstuhlmitarbeiter

Unsere Lehrstuhlmitarbeiter und Doktoranden Anna Arestova, Wojciech Baron und Alexander Brummer (bereits im Juli 2018) erhalten den Siemens-Masterpreis im Rahmen der Absolventenfeier der Technischen Fakultät. Mit dem Preis werden hervorragende Bachelor- und Masterabsolventen des Studiengangs Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) ausgezeichnet.

Veröffentlicht am 2018-12-20 16:03:56 (Permalink)

Paper-Präsentation auf IEEE VNC 2018

Unser Mitarbeiter Alexander Brummer präsentierte die Ergebnisse seines Papers "Measurement-Based Evaluation of Environmental Diffraction Modeling for 3D Vehicle-to-X Simulation" auf der diesjährigen IEEE Vehicular Networking Conference (VNC) in Taipeh, Taiwan. Die Konferenz (diesmal in der zehnten Ausgabe) ist eine der wichtigsten wissenschaftlichen Veranstaltungen auf dem Gebiet der V2X-Kommunikation.  

Veröffentlicht am 2018-12-20 15:53:29 (Permalink)

Simulation-based evaluation of Quality of Service for 5G network mobility

The networking of vehicles with other road users or the infrastructure (Vehicle-to-Everything (V2X)) is one of the key technologies for autonomous driving and smart cities. The next generation of mobile communications (5G), which is going to be launched in 2020, takes into account use cases and criteria for V2X communication from the very beginning and is a key technology for autonomous driving. Foreseen autonomous driving functions need to be able to execute safety-critical applications and infotainment applications simultaneously. In the context of competition for network resources, a 5G network needs to consider these specific Quality of Service requirements and prefer safety applications at any time. The virtualization of mobile radio components (especially the core network) via network slicing is supposed to play a decisive role for the fulfillment of these QoS parameters in 5G. For the evaluation of various driving functions in the 5G context, BMW is cooperating with the Chair of Computer Networks and Communication Systems of the Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) to set up a 5G V2X simulation environment during the upcoming year. The aim is to evaluate the performance as well as the limits of a 5G network with respect to V2X use cases in different realistic traffic scenarios and to investigate them in detail.

Veröffentlicht am 2018-12-19 14:51:21 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 26. März 2019, Andreas Buck

The Practical Application of Differential Privacy in the Automotive Domain

Das Auswerten von Nutzerdaten birgt erhebliches Potential für die Verbesserung von Produkten und Diensten. Um Nutzer vor schädlicher Verwertung zu schützen, werden deren Daten anonymisiert. Traditionellen Anonymisierungstechniken fehlt es trotz jahrelanger Anwendung an einem konkreten Versprechen an Sicherheit, welches Individuen gegeben werden kann. Differential Privacy (DP) stellt anonymisierenden Algorithmen die mathematische Bedingung, dass Daten einzelner Nutzer nur eingeschränkt Auswirkung auf Ergebnisse haben und kann somit ein Versprechen geben. Obwohl bereits über eine Dekade alt und in der Forschung ein großer Erfolg, sind Anwendungen von DP in der Praxis immer noch rar. Diese Arbeit untersucht die praktische Anwendbarkeit von DP in der Automobilindustrie. Um den Zugang zu DP zu vereinfachen, werden zunächst Kriterien identifiziert, die beim Entwurf eines Anonymisierungskonzeptes eine Rolle spielen. Anhand dieser Kriterien wird ein Schema erarbeitet, welches die Zuordnung von konkreten Anwendungsfällen zu DP Mechanismen vereinfacht. Zur Einbindung von DP in die Datenverarbeitung wird ein leichtgewichtiges Anonymisierungsframework vorgestellt. Es implementiert verschiedene Mechanismen, die Local Differential Privacy (LDP), eine besonders strikte Variante von DP, erfüllen. Das Framework wird in eine aktive Big Data Plattform integriert. Anhand eins beispielhaften Anwendungsfalls werden die Performanz und die Resultate verschiedener LDP Algorithmen auf der Plattform erprobt und evaluiert. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen Zeit: 10:15 Uhr

Veröffentlicht am 2018-12-03 08:47:02 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 15. Januar 2019, Fabian Scheidig

Einsatz von OPC-UA als Kommunikationsprotokoll in medizinischen Geräten

OPC UA oder auch IEC 62541 ist ein Standard der Industrie 4.0 für Maschinenbeschreibung und Kommunikation. Maschinen, unabhängig von Herstellern, können somit die Fähigkeiten anderer Maschinen automatisch erkennen und selbstständig interagieren. Über die gleiche Schnittstelle können Service, IT oder Management zugreifen, um den aktuellen Status des Systems auszulesen oder große Datenmengen für Prognosen zu sammeln. Die ehemalige Verbindungsschicht zwischen Maschine und Mensch kann dadurch eingespart werden. Hierdurch, und da der Standard gebührenfrei und ohne Lizenzauflagen genutzt werden kann, können Kosten, Hardware und Entwicklungsaufwand reduziert werden. Heute bestehen medizinische Geräte wie MRT-, CT- oder Röntgengeräte aus vielen ”embedded platforms”. Diese kommunizieren über unterschiedliche Schnittstellen und Protokolle miteinander. Kaufbare Komponenten müssen noch einmal entwickelt, angepasst oder durch ein Gateway integriert werden, um mit diesen Schnittstellen kommunizieren zu können. Dies erfordert zusätzlichen Aufwand, der durch die Nutzung eines weit verbreiteten Standards, wie dem Industrie 4.0 Standard OPC UA, vermieden werden kann. In dieser Thesis wird geprüft, ob OPC UA den Medizin-Normen und notwendigen Timings genügt. Des Weiteren werden vorhandene Implementierungen verglichen. Es wird ein Beispielsystem zur Ansteuerung der Achsen entwickelt. Der Prototyp basiert auf der Patientenliege. Hierbei wird auf Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Achsentypen, Sicherheit, Performance, den aktuellen Stand der Spezifikation und mögliche zukünftige Features eingegangen. Der Stack ”open62541” ist effizient. Es ist eine ausführliche Dokumentation mit Beispielcode vorhanden. Die Namensgebung von Variablen und Funktionen ist schlüssig. Die Community ist freundlich und hilfsbereit. Gefundene medizinischen Normen, so wie geforderten Intervalle können eingehalten werden. Angeschlossene Achsen werden vom Server dynamisch erkannt. Ein Client stellt diese mit einer GUI dem Nutzer zur Verfügung.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen Zeit: 10:15 - 11:00 Uhr

Veröffentlicht am 2018-11-22 13:14:09 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 18. Dezember 2018, Ramesh Palwai

Development and Evaluation of Adaptive Methods for Fault Detection in Building Operation

In order to ensure fault-free and energy-efficient building operation, it is necessary to acquire and analyze relevant time series data, such as system temperatures, control signals or weather data. For a largely automated analysis of these data with regard to suboptimal operating states / errors, different methods can be used. Promising methods are common regression and classification methods, such as linear regression, support vector machines, decision trees, or naive Bayes classifiers. A prerequisite for the functioning of these and similar methods is the existence of a training data set which covers as far as possible (nominal and faulty) system states. Since this requirement is not fulfilled in practice in most cases, one can pass on to adjust the training data set gradually during operation. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen Zeit: 18. Dezember 2018, 11:00 Uhr

Veröffentlicht am 2018-11-19 10:29:53 (Permalink)

Drei Promotionen in zwei Wochen!

Herzlichen Glückwunsch an unsere externe Doktorandin Christina Stadler sowie unsere wissenschaftlichen Mitarbeiter Vitali Schneider und David Steber: Alle drei haben im Laufe der vergangenen beiden Wochen ihre Dissertationen erfolgreich verteidigt! Die Titel ihrer Dissertationen lauten:

  • Christina Stadler: Ein effizientes Metamodell des Car2Car Kommunikationsaufkommens abhängig von der Umgebungstopologie
  • Vitali Schneider: Stadardbasiertes Framework für die Testgetriebene Agile Simulation
  • David Steber: Integration of Decentralized Battery Energy Storage Systems into the German Electrical Power System
Nach erfolgter Veröffentlichung ihrer Arbeiten wird ihnen somit der akademische Grad "Dr.-Ing." der Technischen Fakultät der FAU verliehen.

Veröffentlicht am 2018-11-14 13:26:56 (Permalink)

Vortrag im Collegium Alexandrinum: Blockchain 2.0 und Anwendungen in der dezentralen Energieversorgung

Mitarbeiter Jonas Schlund hat im Collegium Alexandrinum einen Vortrag zum Thema Blockchain 2.0 und Anwendungen in der dezentralen Energieversorgung gehalten. Das Collegium Alexandrinum informiert die Öf­fentlich­keit innerhalb und außerhalb der Universität durch Veranstaltungen mit Be­richten aus For­schung und Lehre an der Friedrich-Alexander-Uni­versität Er­lan­gen - Nürnberg. Alle Vorträge des Vortragsblocks Neue IT-Techniken sind im Videoportal der FAU frei verfügbar.

Veröffentlicht am 2018-11-10 14:27:13 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 18. Dezember 2018, Daniel Rosenmüller

Umsetzung von DIY-Plattformen im Prototypenbau bei Automobilen

Die Umsetzung von Elektronik im Prototypenbau bei Automobilen steht vor Herausforderungen, neue Technologien schnell, einfach und funktional zu entwickeln, jedoch flexibel zu bleiben um einzelne Module ad-hoc austauschen zu können. DIY-Plattformen, wie die Arduino Produktfamilie oder der Raspberry Pi sind heutzutage gängige Methoden, um Elektronik-Projekte jeglicher Art schnell und günstig zu entwickeln. Da sie ebenfalls in der Internet of Things (IoT) Welt hohe Beliebtheit haben, wächst die Erweiterungsmöglichkeit stetig, um Sensoren und Aktuatoren jeglicher Art damit zu steuern und auch komplexe Logiken zu implementieren. Auch Anbindungen an die Fahrzeugelektronik sind damit umsetzbar, um beispielsweise Bus-Systeme, wie den LIN-Bus, damit anzusteuern. Fahrzeugbezogene Sensoren können somit ebenfalls gelesen werden und Aktuatoren algorithmisch gesteurt werden. Dieser Vortrag zeigt Wege mit vielen Beispielen, wie Problemansätze mit DIY-Plattformen einfach zu entwickeln sind, um einen Überblick zu schaffen, wie mächtig diese Technologien heutzutage sind. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen Zeit: 10:15 Uhr

Veröffentlicht am 2018-10-22 15:20:25 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 4. Dezember 2018, Bernhard Schlott

Modellierung eines Wärmepumpen-ORC-Wärmespeichersystems für Haushalte

Der Erfolg der deutschen Energiewende hängt im wesentlichen von der effektiven Nutzung erneuerbarer Energiequellen ab. Aufgrund ihrer fluktuierenden Einspeisung ist ein grundlegender Schritt, Speichersysteme in systemrelevanter Größenordnung zu etablieren. Im Rahmen des Projektes „Speicher“ des Energiecampus Nürnberg wird die (Weiter)Entwicklung von potenziellen Speichersystemen fokussiert. Im Verlauf der Masterarbeit wurde ein Simulationsmodell eines Speichersystems entwickelt, welches auf einem Zusammenspiel von Wärmepumpe, Wärmespeicher und Organic-Rankine-Cycle basiert. Das System wird mittels einfacher thermischer Energieflüsse in AnyLogic dargestellt. Für eine bessere Nachbildung des Wärmespeichers, ist sowohl die Schichtung verschiedener Wasserzonen als auch die Wärmeverluste über die Oberfläche detaillierter modelliert. Das fertige Speichersystem wurde anschließend in einem Häuserverbund mit typischen Wärme- und Strombedarfskurven integriert. Mittels verschiedener Testszenarien erfolgt eine Evaluation des Speichersystems im privaten Anwendungsbereich. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen Zeit: 10:15

Veröffentlicht am 2018-10-17 09:09:56 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 11. Dezember 2018, Franz Egri

Analyse eines MSMQ-Systems zur Entwicklung eines Systemdiagnosetools

Computer-Systeme sollen heutzutage zuverlässig funktionieren und kleinste Störungen müssen sofort erkannt und behoben werden. Vor allem in einem verteilen (Video)System mit vielen heterogenen Komponenten können Fehler auftreten. Praktischerweise erzeugt ein solches System eine enorm hohe Menge an Daten, die jedoch nicht immer leicht zu interpretieren sind. Im Abschlussvortrag der Arbeit wird vorgestellt, wie anhand der Daten ein Nutzerverhalten modelliert werden kann und ob durch eine Analyse dieses ein Systemzustand diagnostizierbar ist. Dazu wird zunächst das System selbst betrachtet und exploriert. Mittels künstlicher Intelligenz wird ein Vorhersagemodell erstellt, dass einen Systemzustand klassifizieren soll. Dabei werden mehrere bekannte Algorithmen des Maschinellen Lernens vorgeschlagen, beschrieben und anhand eines Testsystems evaluiert. Es findet zudem eine Vorstellung einer ersten prototypischen Webanwendung statt, die den entwickelten Prozess visuell darstellt. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-10-15 14:51:53 (Permalink)

Kolloquimsvortrag: 20. November 2018, Wojciech Baron

Konzeption einer Cloud2Device Kommunikation zur Visualisierung von cloudbasierten Daten auf HMI- und SCADA-Systemen

Die Rückkopplung von Ergebnisdaten aus cloudbasierten Datenanalyseanwendungen eröffnet Produktionsanlagen neue Möglichkeiten. Ergebnisdaten können auf Prozessleitebene in den Produktionsprozess zurückgespeist werden. Dadurch kann der zugrundeliegende Prozess mit weniger oder komplett ohne menschlicher Interaktion verbessert werden. Jedoch sind die Cloud- und die Prozessleittechnologie von unterschiedlichen Kommunikationsmechanismen und -protokollen geprägt. In Cloudsystemen ist HTTPS das am weitesten verbreitete Protokoll. In Prozessleitsystemen gewinnt das standardisierte Protokoll OPC UA mehr und mehr an Beliebtheit. Diese Arbeit untersucht den aktuellen Stand von industriellen Cloudsystemen und von Prozessleitsystemen sowie aktuelle Publikationen zur Kopplung beider Systeme. Verschiedene potentielle Lösungsmöglichkeiten zum spezifizierten Problem werden vorgeschlagen und evaluiert. Ein OPC UA Server wird als Gateway zwischen den beiden unterschiedlichen Systemen installiert. Verbundene Datenanalyseapplikationen und Prozessleiteinheiten sowie die Variablen, die sie austauschen wollen, werden als virtuelle Einheiten abgebildet und im Cloudspeicher abgelegt. Der Adressraum des OPC UA Servers wird mit diesen virtuellen Einheiten synchronisiert. Dies erlaubt den Austausch von strukturierten Daten zwischen Datenanalyseanwendungen und Prozessleiteinheiten. Dies führt zu einer Bereicherung des gesamten Produktionsprozesses.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-10-11 08:36:14 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 27. November 2018, Anna Arestova

Konzept und Umsetzung eines Centralized Network Controllers für Time-Sensitive Networks

  With Time-Sensitive Networking (TSN), the IEEE 802.1Q workgroup is expanding the Ethernet standard to determinism and real-time capability for a commo  basis for real-time communication systems via Ethernet. The heterogeneity and incompatibility of existing procedures makes development and extension of real-time communication methods in a common network difficult. Using the time synchronization substandards from IEEE 802.1AS, the time-aware shaper from IEEE 802.1Qbv and the TSN configuration models from IEEE 802.1Qcc, TSN allows to give timing guarantees and bandwidth reservation for critical time-triggered traffic and also bandwidth guarantees for further traffic classes based on a TDMA principle. A central unit, the Centralized Unit Network Controller (CNC), is in charge of the actual TSN configuration in a hybrid and fully centralized TSN configuration model. Since the idea of a CNC has been introduced in the 802.1Qcc standard but not concretized yet, big companies are thinking about a possible concept of a CNC, without disclosing concrete results and implementations. That is why a concept for the CNC in a fully centralized TSN configuration model from IEEE 802.1Qcc with the focus on the scheduling is examined and worked out in this thesis. Related publications will be analyzed to the scheduling mechanism and extended. Additionally, important parameters for the tasks of the CNC and in particular for the scheduling will be identified. In the analysis part, it will be shown how latencies are satisfied and jitter is minimized by the TSN substandards and by the scheduling. Nevertheless, it will be explained which restriction has to be made due to the performance of the scheduling mechanism. Finally, it will be discussed how a TSN configuration can be made more efficient regarding bandwidth utilization. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen Zeit: 10:15 Uhr

Veröffentlicht am 2018-10-11 08:33:08 (Permalink)

Einsichtnahme Klausur Rechnerkommunikation 17.10.2018

Die vorläufigen Ergebnisse der RK-Klausur sind in meinCampus eingetragen. Möglichkeit zur Einsichtnahme besteht am Mittwoch, 17.10.2018 von 09:30 bis 10:15 im Raum 04.137.

Veröffentlicht am 2018-10-05 13:58:54 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 6. November 2018, Matthias Seidl

Implementation of Blockchain-Based and Grid-Friendly Local Energy Markets

The goal of this thesis is to create blockchain-based, grid-friendly LEMs, where, in particular, the use of blockchain technologies as information infrastructure is reviewed, along with different approaches to achieve grid-friendly behavior. As a result, decentralized blockchain-based and grid-friendly Local Energy Markets (LEMs) are conceptualized and implemented as prototypes. Moreover, the implementation of markets and their agents is analyzed through different scenarios showing that it is possible to create blockchain based LEMs reacting in 30-second time-slots to current supply and demand. These markets are also able to contribute to the stability of the grid’s voltage and frequency level, as well as, congestion management. The results show that LEMs with a higher local self-sufficiency and the tackling of growing grid operating expenses in more distributed approaches is possible.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-09-26 10:17:44 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 30. Oktober 2018, Felix Teufel

Entwicklung von Modellierungskonzepten zu Alterungsphänomenen diverser elektrochemischer Speichertechnologien

  Ob beispielsweise zur Erbringung von Regelleistung, als Heimspeicher zur Eigenverbrauchsoptimierung erneuerbarer Stromerzeugung oder in mobiler Anwendung im Elektrofahrzeug – elektrochemische Speicher sind ein essentieller Bestandteil des Energiesystems der Zukunft. Jedoch stellen in der unternehmerisch konservativ orientierten und lange vorausplanenden Energiebranche Prognostizierbarkeit und Beständigkeit der Anlagen eine Kernvoraussetzung für ein risikoarmes Investment dar, weswegen präzise Modelle zur Simulation des Alterungsverhaltens der eingesetzten Speichertechnologie von besonderem Interesse sind. Ziel der Arbeit ist es, im Rahmen des Projektes „Multi Battery Systems Hybrid and New Storage Simulation Tool", einen differenzierten Überblick über kalendarische und zyklische Degradationsprozesse von Batterien verschiedener Technologien und deren Berücksichtigung in einschlägigen Modellen zu geben. Dazu sollen in einer breit gefächerten Literaturrecherche sowohl die zugrundeliegenden Mechanismen der Alterungs­phänomene unter Berücksichtigung des jeweiligen Einsatzgebietes und der Betriebsmodi beschrieben, als auch deren Umsetzung in bestehenden Batteriemodellen dargelegt werden. Darauf aufbauend sollen Konzepte erarbeitet werden, in welcher Form das Alterungsverhalten in Modelle implementiert werden kann, wie diese parametriert werden können und welche operativen Restriktionen für einen ökonomischen Betrieb der jeweiligen Zelltypen existieren. Betrachtete Batteriechemien sind neben geläufigen Lithium-Ionen und Blei-Technologien, auch Systeme der Post-Lithium Generation, also beispielsweise von Redox-Flow-Batterien oder Thermalbatterien. Abgesehen von eigenständiger und vorhandener lehrstuhlseitiger Literaturrecherche kann dazu auch auf Ergebnisse und Messdaten aus Projekten der Forschungs- und Entwicklungs­abteilung der Siemens AG (Corporate Technology) zurückgegriffen werden.

Veröffentlicht am 2018-09-24 11:48:11 (Permalink)

ZAT Vorlesung entfällt im WS2018/19

Nach 10 Jahren fällt die ZAT-Vorlesung im kommenden Wintersemester 2018/19 und die Übung im Sommersemester leider aus. Herr Dr. Koser plant die Wiederaufnahme wieder zum WS 2019/20. Wir bitten um Ihr Verständnis. Bei Fragen können Sie sich an Dr. Anatoli Djanatliev wenden.

Veröffentlicht am 2018-09-13 15:56:00 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 23. Oktober 2018, Samson Groß

Entwicklung eines Demonstrators für die automatische Modellgenerierung zu Unterstützung des modellbasierten Konfigurationsmanagements Im Zeitalter von Industrie 4.0 und Digitalisierung stellt die Umsetzung von innovativen Produktideen im Rahmen von dynamischen Kollaborationsnetzwerken die Produktentwicklung vor neue Herausforderungen. Der Schlüssel für eine effektive, effiziente und gleichzeitig auch flexible Zusammenarbeit in derartigen Entwicklungsverbünden ist eine gemeinsame applikationsneutrale Beschreibung der vereinbarten Konfigurationsmanagement-Regeln mit einer standardisierten Beschreibungssprache. Auf diese Weise lässt sich ein durchgängiges Verwaltungsmodell erstellen, auf dessen Basis ein unternehmens- und werkzeugunabhängiges Konfigurationsmanagement realisiert werden kann. Dieser Vortag gibt einen Einblick in die Grundlagen des modellbasierten Konfigurationsmanagements sowie eine Vorführung des ersten Prototypens zur automatischen Erstellung von Verwaltungsmodellen.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-08-17 09:20:29 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 16. Oktober 2018, Andreas Buck

Performanceoptimierung von Apache Spark im Bereich Data Analytics bei Audi

Die Entwicklung neuer Fahrzeugfunktionen im E-/E-Bereich löst seit einiger Zeit einen rasanten Anstieg anfallender Daten aus. Vor allem im Entwicklungsstadium ist es wichtig, die Messungen von Sensoren und Steuergeräten effektiv auswerten zu können. Um bisherige, mittlerweile inpraktikable, Verwaltungsmethoden abzulösen, wird bei Audi an dem Projekt Share42morrow gearbeitet. Share42morrow soll eine zentrale Plattform schaffen, die es ermöglicht, Messdaten fachbereichsübergreifend abzulegen, zu verwalten und auszuwerten. Die Auswertung der Daten geschieht zum großen Teil durch Apache Spark. Dieses Framework erlaubt eine komfortable Entwicklung von hoch parallelen Analysen in interaktiven sowie automatisierten Anwendungen. Die einfache Handhabung birgt allerdings auch ein hohes Optimierungspotential für Konfigurationen, Datenstrukturen und die Anwendungen selbst. Im Rahmen dieser Projektarbeit wird deshalb ein umfassendes Bild der Möglichkeiten zur Optimierung von Clusteranwendungen unter Apache Spark gezeichnet. Besondere Rücksicht wird dabei auf die lokalen Gegebenheiten und Restriktionen genommen. Zudem werden drei Umsetzungen vorgestellt, durch die die Performance von Analysen großer Datenmengen erheblich gesteigert wird. Um Daten in erster Linie ressourcenschonend auszuwerten, werden diese oder ähnliche Maßnahmen wärmstens empfohlen.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-08-17 09:16:31 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag 4. September 2018, Victor Simon

reserviert

Veröffentlicht am 2018-08-02 15:11:39 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 9. Oktober 2018, Anna Dorokhova

Betrachtungen der Physikalischen Schicht eines Low Power-Funkprotokolls

Untertitel: Evaluation der Verwendbarkeit von RTLSDR und BladeRF zum Empfang von LoRa, sowie der Reichweite

Effiziente und wirtschaftliche Kommunikationswege sind für das Internet der Dinge von grundlegender Bedeutung. Für die drahtlose Datenübertragung über mehrere Kilometer konkurrieren verschiedene Technologien, eine vielversprechende davon ist LoRa mit dem Netzwerkprotokoll LoRaWAN. Es eignet sich insbesondere für Anwendungen, bei welchen der Stromverbrauch der IoT-Geräten minimiert werden soll. Für die Erweiterung der Übung zur Lehrveranstaltung Advanced Networking wurden Methoden zum Empfangen, Demodulieren und Dekodieren von LoRa-Nachrichten mit günstiger Hardware evaluiert. Ein Lösungsweg wurde herausgearbeitet und erfolgreich getestet. Eine Evaluation der Reichweite der LoRa-Technologie auf dem Campus der Technischen Fakultät und in dessen Umgebung im Bezug auf ein Gateway im Informatik-Hochhaus rundet die Arbeit ab. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-07-25 15:25:38 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 31. Juli 2018, Ramesh Palwai

Development and Evaluation of Adaptive Methods for Fault Detection in Building Operation

In order to ensure fault-free and energy-efficient building operation, it is necessary to acquire and analyze relevant time series data, such as system temperatures, control signals or weather data. For a largely automated analysis of these data with regard to suboptimal operating states / errors, different methods can be used. Promising methods are common regression and classification methods, such as linear regression, support vector machines, decision trees, or naive Bayes classifiers. A prerequisite for the functioning of these and similar methods is the existence of a training data set which covers as far as possible (nominal and faulty) system states. Since this requirement is not fulfilled in practice in most cases, one can pass on to adjust the training data set gradually during operation.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-07-13 12:46:50 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 25. September 2018, Tabea Drescher

Durch die Digitalisierung in der Industrie werden immer komplexere Fertigungsanlagen erstellt. Diese Anlagen enthalten zumeist nicht nur Komponenten eines Zulieferers. Um die Kommunikation zwischen den verschiedenen Anlagenteilen und Anbieterprodukten zu gewährleisten, wird eine einheitliche Kommunikationsschnittstelle benötigt. Diese Schnittstelle soll erreichen, dass die Daten unabhängig von dem Hersteller und der genutzten Plattform für alle Komponenten, die auf diese Daten zugreifen wollen, einheitlich dargeboten werden. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wird ein Kommunikationsschnittstellenstandard auf Basis des Open Platform Communication Unified Architecture (OPC UA) Standards für eine Abfüllanlage erstellt. Der Schnittstellenstandard wird anhand von zwei OPC UA Companion Specifications, der EUROMAP 77 und der PackML Spezifikation, erarbeitet. Als Vorlage für die allgemeine Abfüllanlage dient eine Prototypanlage mit einer Abfüllstation, an der die Schnittstelle gemäß dem Standard zum Einsatz kommt. Das Ergebnis ist eine Kommunikationsschnittstelle für Abfüllanlagen, die nicht herstellerspezifisch ist und die Daten für jede Komponente, die als OPC UA Client fungiert, zur Verfügung stellt.

Veröffentlicht am 2018-07-10 12:10:25 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 14. August 2018, Lukas Senger

NTP: u-blox Reference Clock Driver

In dieser Masterarbeit sammeln wir grundlegende Informationen über NTP und GPS Referenzuhren. Wir verwenden dieses Wissen um einen Referenzuhrtreiber für moderne u-blox-Empfänger zu entwickeln, dessen Funktionalität auf gleichem Niveau wie die des existierenden Oncore-Treibers ist. Des weiteren unterstützt der neue Treiber den Timemarkmodus, einen neuartigen Mechanismus zur Synchronisation von Referenzuhren, welcher lokale Interruptlatenz umgeht. Wir zeigen, dass der neue Treiber gute Leistung erbringt und dass der Timemarkmodus als Fortschritt gegenüber von traditionellem PPS-Betrieb gesehen werden kann. Außerdem zeigen wir, dass der Treiber genutzt werden kann um PPS-Latenz zu messen. Als Beispiel wird der Einfluss von CPU-Affinität und CPU-Last auf die PPS-Latenz untersucht.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-06-26 13:01:58 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 10. Juli 2018, Martin Zapf

Steuerung und Vermarktung von Akteuren in Stromverteilnetzen – Verknüpfung von Elektromobilität und Power-to-X-Anwendungen mit einem Smart Grid

Im Rahmen dieses Projektes sollen wirtschaftlich tragfähige Systemlösungen für die „Grünstromversorgung“ von steuerbaren Verbrauchern, welche integrativ und geschlossen im Energiesystem anwendbar sind und die Möglichkeit neuer Geschäftsmodelle erschließen, entwickelt und weitergehend untersucht werden. Diese erfordern eine system- und marktorientierte Ansteuerung und Regelung von steuerbaren Verbrauchern und/oder Prosumern. Hierfür sind einerseits Kommunikationsschnittstellen als Bindeglied zwischen den steuerbaren Verbrauchern, dem Netz, der Stromerzeugung und dem Strommarkt notwendig, andererseits eine Lokalisierung der Energieanwendung. Durch den flexiblen Einsatz von steuerbaren Verbrauchern soll dabei eine Reduktion des Energieaustauschs zu anderen Netzebenen oder -bereichen sowie eine gezielte und optimierte Nutzung regenerativer Energien in bestehenden Netzstrukturen ermöglicht werden Neben Basisinformationen und der grundlegenden Vorgehensweise sollen ein Vorschlag zur Netzentgeltsystematik und ein gerade in der Patentierung befindliches Steuerungskonzept vorgestellt werden. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-06-25 10:22:59 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 10. Juli 2018, Ann-Catrin Müller

Vorstellung einer Methodik zur Bestimmung des Alterungszustands von 10-kV-Mittelspannungskabeln –  Grundprinzipien und erste Ansätze zur statistischen Datenauswertung

Seit den 1980er Jahren werden vermehrt kunststoffisolierte Polyethylen-Kabel im deutschen Mittelspannungsnetz installiert. Diese ersetzen zunehmend papierisolierte Massekabel, die gerade in urbanen Regionen noch immer das Rückgrat der elektrischen Energieversorgung bilden. Um die Versorgungssicherheit und Zuverlässigkeit des Netzes mit fortschreitenden Alter der Systeme weiterhin gewährleisten zu können, werden detailliierte Informationen zum Alterungsverhalten und zur Restlebensdauer von im Feldeinsatz befindlichen Systemen benötigt. Diese sollen die zukünftige Basis von zustandsorientierten Instandhaltungs- und Asset-Management-Strategien bilden. Vor diesem Hintergrund wird derzeit ein empirisches Alterungssystem entwickelt, das durch eine künstlich beschleunigte Alterung von aus dem Feld entnommenen Prüflingen, möglichst reproduzierbare Ergebnisse zum Alterungsverhalten und zur zu erwartenden Restlebensdauer der untersuchten Komponenten ermöglichen soll. Neben der Beschreibung der prinzipiellen Funktionsweise des entwickelten Alterungssystems sollen erste Ansätze zur statistischen und datenbankbasierten Auswertung der  gemessenen Diagnosekenngrößen vorgestellt werden. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-06-15 09:43:09 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 17. Juli 2018, Roman Stöhr

Einführung in Distributed Ledger Technologien basierend auf Directed Acyclic Graphs

Die Arbeit im Rahmen des Forschungspraktikums behandelt Distributed-Ledger-Technologien neuerer Generation und deren Tauglichkeit für den Einsatz im Kontext des Internets-der-Dinge. Zunächst wird hierfür die Funktionsweise klassischer Distributed Ledger basierend auf der Blockchain-Technologie erläutert. Nach einer Darstellung der damit einhergehenden Probleme, dargestellt am Beispiel des Bitcoin-Netzwerkes, werden neuere Alternativen und deren Vorteile erläutert. Diese erweitern allesamt die klassische, lineare Blockchain zu Datenstrukturen, welche auf Directed Acyclic Graphs (DAGs) beruhen. Drei spezifische Umsetzungen dieses neuen Ansatzes (RaiBlocks, Byteball und IOTA) werden vorgestellt und untereinander verglichen. Zum Abschluss wird das Projekt des Praktikums vorgestellt und die Umsetzung besprochen. Dieses hat das Ziel sichere Kommunikation über den Distributed Ledger (IOTA-MAM) auf IoT-Hardware (RuuviTag) zu realisieren und Eigenschaften und Leistungsmerkmale dieser Kombination zu untersuchen.   Ort: Raum 4.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-06-15 09:40:15 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 7. August 2018, Ingrid Münch

Erleichterung der Inbetriebnahme und der Überwachung eines drahtlosen Sensornetzes durch eine graphische Anwendung

There exists a wide range of possible applications for using wireless sensor networks in different environments. The s-net® technology, developed by the Fraunhofer Institute for Integrated Circuits IIS, showcases one possible use of such sensor networks, focusing on data acquisition over wide areas, localization and Smart Objects. However, in the current situation the start-up and management of a wireless sensor network is difficult for users without expert knowledge in this field. In order to make the process of configuration and installation more accessible to a common user, which is the purpose of this work, a graphical user interface was implemented. The handling of this tool was kept easy so there is no need for expert knowledge when using it. Additionally, the current topology of the sensor network can be viewed through this interface.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-06-11 14:00:16 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 26. Juni 2018, Felix Heinrich

„Aufbau eines Batteriemanagementsystems auf Basis selbstlernender neuronaler Netze„

„Battery-storage-control based on self learning neural networks “

The composition of the german electricity production is changing significantly. The goal is protect the environment by replacing old climate-damaging power plants with renewable energy sources. The decentralized structure and volatile power feed of renewable energy sources causes an increased need of storage systems and power-flexibility. The integration of large battery-storage-systems can be helpful to balance the energy flow and support a stable operating electric power system. Therefore a battery-storage-system was implemented into an household. Including a photovoltaic system, the household is able to reduce its power-feed of the electric grid as well as to improve power system stability by offering primary control to the grid. The controllable power flows are strongly dependent on time, weather and frequency and are tough to manage with an rule-based control system. Machine Learning with Reinforcement Learning algorithms are offering new interesting opportunities to improve this kind of power flows in such an uncertain environment. The advantage of control systems based on Machine Learning is the independent learning of complex patterns and rules, by just receiving simple rewards. Later on those power flows can be compared and analyzed to data of a similar project called SWARM.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-06-04 09:15:43 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 19. Juni 2018, Carlos Silva Segovia

Electrical simulation of a low-voltage distribution grid with energy storage and power supply from solar panels

  The use of decentralized energy generation is growing with the aim of replacing traditional fossil fuels and carbon emissions into the environment. Therefore the installation of renewables energies in the electrical grid has also increased. This type of energy is not always available, particularly with sun and wind. There are periods in which the energy generation is higher as the energy consumption and vice versa. One alternative for a later usage of energy is the implementation of energy storage systems In this project a simulation with energy storage systems (ESS) is made in a household network area including photovoltaic systems where real measures were carried out. The energy in the electrical grid is also supplied by an energy supply company. Different scenarios with various ESS technologies and control strategies are evaluated. Parameters like capacities and position of the ESS are also evaluated. The results are later analyzed and utilized for the calculation of parameters that allows making a comparison between the used energy storage systems.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-05-29 08:36:47 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 19. Juni 2018, Andreas Bielz

Konzept und Implementierung eines Ferraris-Zählerzusatzmoduls zur Integration elektromechanischer Stromzähler in digitale Messinfrastrukturen

Insbesondere in Deutschland erfolgt der Rollout digitaler Stromzähler schleppend, während weiterhin der elektromechanische Ferraris-Zähler dominierend verbaut ist. Zur Integration des Ferraris-Zählers in digitale Infrastrukturen wird ein Zusatzmodul bestehend aus dem ESP32 MiniKit und einer Sensorplatine eingesetzt. Die optische Erfassung der Drehscheibe erfolgt ohne Manipulation des Zählers und auf Basis von Infrarotlicht. Anhand der gemessenen Umlaufzeit der Drehscheibe lassen sich der aktuelle Verbrauch und Zählerstand errechnen. Die gewonnenen Daten werden anschließend über verschiedene Kommunikationswege zur Verfügung gestellt. Es zeigt sich, dass das erarbeitete Konzept des Zusatzmoduls und dessen Implementierung im Alltagseinsatz seine Funktion erfüllt. Dabei liefert es eine ausreichende Genauigkeit zur Abtastung der Drehscheibe. Die erreichte Performanz steht mit einer geringen Leistungsaufnahme in einem guten Verhältnis zueinander, weswegen ein Akkubetrieb nicht ausgeschlossen ist. Anhand dieser Ergebnisse ist es möglich den Ferraris-Zähler zu digitalisieren. Außerdem besteht noch Raum für verschiedene Optimierungen, sowie die Integration von weiteren Funktionen. Darüberhinaus kann das Zusatzmodul mit geringfügigen Anpassungen auch an digitalen Stromzählern eingesetzt werden. Ort: Raum 4.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-05-23 13:14:26 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 3. Juli 2018, Sebastian Burkard

Agentenbasierte Day-Ahead Einsatzplanung von virtuellen Kraftwerken auf Grundlage gemischt ganzzahlig linearer Optimierungsmodelle

Die Masterarbeit beschäftigt sich mit der Optimierung von virtuellen Kraftwerken und dabei im Speziellen mit der wirtschaftlich optimalen Kraftwerkseinsatzplanung zur Teilnahme am Day-Ahead Strommarkt. Zur Umsetzung wird das mathematische Lösungsverfahren der Gemischt Ganzzahlig Linearen Programmierung angewendet. Dabei werden zwei Modellvarianten in der Programmiersprache Python entwickelt und umgesetzt. Ein zentrales Modell, welches die Informationen aller Anlagen des virtuellen Kraftwerks zusammenfassend betrachtet und ein dezentrales Modell, bei dem durch drei verschiedene hierarchisch angeordnete Agententypen die Fahrplanerstellung in verteilten Optimierungen erfolgt. Beide Modelle werden getestet und analysiert, indem für unterschiedliche Anlagenparks aufgrund von eingegebenen Preissignalen kostenoptimale Fahrpläne für den Folgetag (24h) erstellt werden. In einem Testabschnitt werden Restriktionen für die Gesamtleistungen jedes virtuellen Kraftwerks gesetzt und beide Optimierungsmodelle auf deren Einhaltung geprüft. Beim dezentralen Modell erfolgt bei einer Restriktionsverletzung deren Behebung mittels einer iterativ umgesetzten Anpassung der Preissignale unter Berücksichtigung der Anlagensensitivitäten. Die Ergebnisse beider Modellansätze werden miteinander verglichen und der dezentrale Ansatz entsprechend validiert.   Ort: Raum 4.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-05-18 13:14:44 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 10. Juli reserviert (2 Vorträge), Zapf/Müller

Veröffentlicht am 2018-05-16 10:55:14 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 12. Juni 2018, Fabian Hahn

A Study on the Impact of a Rapidly Growing Fleet of Electric Vehicles on the Electric Power System in Alberta, Canada

The Canadian province Alberta aims to reduce the emission of greenhouse gases in the electricity generation sector and the transport sector until 2030. One promising solution seems to be the replacement of conventional combustion vehicles by electric vehicles. However, the assessment of the impact of a growing fleet of electric vehicles on the energy system and their CO2 saving potential is very complex, due to the changing framework conditions of the electric power system in Alberta. A Hybrid Power System Model of Alberta and an Electric Mobility Model are developed to investigate the impact of electric vehicles until the year 2031. The energy system model is based on an existing simulation framework and the Electric Mobility Model uses the characteristic behavior of single electric vehicles to derive their electricity demand. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-05-16 09:10:56 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 5. Juni 2018, Matthias Hofstätter

Bewegungserkennung mithilfe des H.264-Standards

Eine Bewegungserkennung ist oft mit sehr viel Rechenaufwand verbunden. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es daher, eine Software zu entwickeln, die in der Lage ist, ressourcenschonend Bewegungen in einem Video zu erkennen. Dazu werden bereitsberechnete Daten aus einem im H.264 kodierten Stream herangezogen. Im Rahmen dieses Projekts wird auch die Arbeitsweise des H.264-Standards einer Analyse unterzogen, um so jene Eigenschaften zu identifizieren, die für eine Bewegungserkennung relevant sind. Nach der Implementierung wird die Funktionsweise des entwickelten Programms auf einem Minicomputer veranschaulicht.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-05-09 14:10:03 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 22. Mai 2018, Cristian Mogildea

Evaluation of the QUIC transport layer network protocol

Without any doubt, the Transmission Control Protocol (TCP) is one of nowadays most important and widely used internet protocols. The original RFC 793 dates back to the year 1981, and a lot of enhancements have been released since then. Besides TCP, new transport layer protocols are developed from the scratch. One of these new transport layer protocols is Quick UDP Internet Connections (QUIC), initially introduced by Google and currently an Internet Draft at the IETF. QUIC is a reliable transport layer protocol and designed to provide fast connection establishment, congestion control, security, and mobility mechanisms. In this work, the basic functionality of QUIC shall be reviewed and compared to TCP. In a testbed, QUIC shall be deployed and experiments with different communication channels (i.e. different data rates, delays, packet errors) shall be evaluated. Satellite links, which are subject to large delays, are especially interesting in this context.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-05-04 11:28:13 (Permalink)

Erfolgreiche MMB 2018 in Erlangen

Die 19. Internationale Jahrestagung „Measurement, Modelling and Evaluation of Computing Systems” des GI/ITG-Fachausschusses "Messung, Modellierung und Bewertung von Rechensystemen" (MMB) fand vom 26. bis 28. Februar 2018 statt und wurde von dem Lehrstuhl Informatik 7 für Rechnernetze und Kommunikationssysteme, unter der Federführung von Prof. R. German, organisiert. Die Konferenz wurde im Auftrag der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) und der Informationstechnischen Gesellschaft (ITG) im VDE veranstaltet und war mit mehr als 80 Teilnehmern ein Erfolg. Das Tagungsprogramm wurde von drei Tutorien, zwei Workshops sowie von wissenschaftlichen und industriellen Beiträgen begleitet. Weitere Informationen: https://www.mmb2018.de/

Veröffentlicht am 2018-05-02 11:34:05 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 29. Mai 2018, Marco Biagi

 Introduction to Rare Event Simulation

In many practical problems, system models are too complicated to be analyzed through analytical or numerical techniques. In these cases simulation is the only available option. When dealing with rare events (events that occurs with very low probability), standard simulation techniques are not effective and specific techniques need to be developed. In this speech the general idea behind most common rare event simulation techniques is introduced, providing basic knowledge of the topic.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-04-27 09:38:07 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 22. Mai 2018, Daniel Zeitler

Network Access Redundancy and Load Balancing with LISP

Nowadays many scenarios require high-available internet access, for example medical and infrastructural applications. To avoid a single point of failure when using network access from only one provider, the combination of heterogeneous communication systems (e.g. terrestrial and satellite communication) is favorable. Regarding practical realization, the Locator/ID Separation Protocol (LISP, RFC 6830) can be used for such purposes. LISP is a versatile map-and-encapsulate protocol which is useful for traffic engineering, multihoming and mobility. In this work, LISP shall be reviewed and deployed in a testbed in order to demonstrate its capabilities for handling link failures. LISP also provides possibilities for load balancing, which shall be evaluated in a second step. Especially the question how frequently the mapping system can be updated is of interest.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-04-24 08:20:51 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 15. Mai 2018, Fabio Giorgi (Siemens)

"Healthineers Ecosystem Continuous Delivery Transformation"

Im Vortrag wird es über die Etablierung eines Ecosystes für die Softwareentwicklung nach den Prinzipien von Continuous Delivery (CD)* gehen. Dabei wird die Migration vom klassischen Wasserfall-Entwicklungsmodell auf die agile CD-basierte Softwareentwicklungskultur (welche bereits bei Google, Amazon, Neftlix, und jetzt auch bei Siemens gelebt wird) vorgestellt.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-04-19 09:02:38 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 26. Juni 2018, Felix Heinrich

RESERVIERT!     Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-04-12 11:19:15 (Permalink)

Einsichtnahme Klausur Rechnerkommunikation 09.04.2018

Die vorläufigen Ergebnisse der RK-Klausur sind in meinCampus eingetragen. Möglichkeit zur Einsichtnahme ist am Montag, 09.04.2018 von 09:30 bis 10:00 im Raum 04.137.

Veröffentlicht am 2018-03-28 14:05:09 (Permalink)

Systemkonzept und -implementierung zur Erfassung und Verarbeitung energietechnischer Messdaten

Ziel dieser Arbeit ist es, ein System zu entwickeln, welches die Erfassung von verschiedenen energietechnischen Messdaten ermöglicht. Dazu wird das Protokoll eines USB-Oszilloskops (Hantek 1008C) per Reverse Engineering entschlüsselt, um darauf aufbauend eine eigene Softwarelösung zur Ansteuerung des Gerätes und zum Auslesen der Messdaten zu schaffen. Darüber hinaus werden Werkzeuge entwickelt, die diese Daten verarbeiten und analysieren. Das System wird anschließend in ein Smart-Metering-Testbed integriert, um dort energietechnische Referenzwerte zu bestimmen. Diese werden für die Untersuchung verschiedener Smart-Meter hinsichtlich ihrer Genauigkeit unter linearen und nichtlinearen Lasten herangezogen. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-03-12 10:39:27 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 3. April 2018, Ronny Steinert

Modellierung von bidirektionalen Ladestationen für die Elektromobilität im virtuellen Kraftwerksverbund

Das wachsende Umwelt- und Klimabewusstsein von Bevölkerung und Regierungen weltweit haben in den vergangenen 20 Jahren zu einem erheblichen Ausbau erneuerbarer Energiequellen geführt. Viele Gründe sprechen dafür, dass Elektromobilität zukünftig eine entscheidende Rolle für die weitere Reduktion von Treibhausgasemissionen sowie der effektiveren Nutzung von Primärenergie spielen wird. In dieser Arbeit wird ein Modell zur Simulation von last- und einspeisesteuerungsfähigen Ladestationen für Elektrofahrzeuge vorgestellt. Es werden Strategien zur intelligenten Verknüpfung von mobilen Energiespeichern mit Prosumage Haushalten (Verbraucher mit PV Anlage und stationären Batteriespeicher) untersucht und Potentiale der Elektrofahrzeuge hinsichtlich Eigenverbrauchsoptimierung der Haushalte sowie Erbringung von Primärregelleistung beleuchtet. Abschließend wird der Mehrwert der Berücksichtigung von Elektrofahrzeugen im virtuellen Kraftwerksverbund bewertet. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-03-08 09:14:51 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 27. März 2018, Bernhard Schlott

Blockchains und deren Ökonomie im Vergleich

Der Vortrag stellt anhand von einigen Beispielen unterschiedliche ökonomische Systeme von Blockchains vor. Jeder Erschaffer hat "seine" Blockchain entsprechend seiner Ideale und Ziele ausgerichtet. Mit der Notwendigkeit, erforderliche Tätigkeiten im Netzwerk einer Blockchain (z.B. Hosting, Transaktionen) sicher zu stellen und deshalb auch belohnen zu müssen, sind daher verschiedene ökonomische Ansätze entstanden. Im Laufe des Vortrags wird unter anderem auch darauf eingegangen, wie der Wert einer (Krypto-)Währung entsteht oder was beispielsweise nach dem Schürfen des letzten Bitcoins passiert. Ort:  Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-02-19 11:40:46 (Permalink)

RK Hiwis gesucht

Derzeit werden noch Hiwis für die RK-Hausaufgabenkorrektur gesucht. Voraussetzungen sind Kenntnis des RK-Stoffs und eine gewissenhafte Arbeitsweise. Interessierte können per Mail oder persönlich Kontakt aufnehmen.

Veröffentlicht am 2018-02-16 14:58:56 (Permalink)

Doktorand Jonas Schlund erhält ZD.B-Fellowship

Der Lehrstuhl Informatik 7 erhält eine renommierte Förderung. Mitarbeiter Jonas Schlund ist in den kommenden drei Jahren Fellow des Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B). Durch die Fellowships werden zehn Promovierende an bayerischen Hochschulen mit einem zukunftsweisenden Forschungsprojekt in einem für die Digitalisierung relevanten Themenfeld finanziell und ideell gefördert. Die Förderung umfasst die Finanzierung einer vollen Stelle für bis zu drei Jahre sowie die Teilnahme am ZD.B Graduate Program. In einem kompetitiven Auswahlprozess wurde Jonas Schlund mit seinem Promotionsprojekt Dezentrale Organisation von zukünftigen Energiesystemen basierend auf der Kombination von Blockchains und dem zellularen Ansatz unter 142 MitbewerberInnen für eines der Fellowships ausgewählt. Am 1. und 2. Februar wurde das Graduate Program mit einem offiziellen KickOff-Event in Garching eröffnet. Mehr Infos zum KickOff hier.

© ZD.B | Paul Günther

Veröffentlicht am 2018-02-05 15:48:42 (Permalink)

Promotionsvortrag: 6. Februar 2018, Stefan Fuchs

Qualitätsmarker und Messmethoden für Echtzeit-Ethernet-Übertragungsstrecken

Sowohl in der Automatisierungstechnik als auch im Automobilumfeld wird immer häufiger Ethernet zur echtzeitfähigen Datenübertragung eingesetzt.  Dabei kommen unterschiedliche Physical Layer und Echtzeit-Ethernet-Standards zum Einsatz. In diesem Vortrag werden ein reduzierter Physical Layer und ein generischer Echtzeit-Ethernet-Standard sowie die hierfür notwendigen Technologien  näher betrachtet. Zudem werden Verfahren zur Bewertung von Echtzeit-Ethernet-Netzwerken mit verschiedenen Physical Layer, für den Einsatz in der  Automatisierungstechnik und im Automobilumfeld, vorgestellt. Mit einer Testplattform können Messungen und Aufzeichnungen in Netzwerken mit unterschiedlicher physikalischer Ausprägung erstellt werden.  Mittels den vorgestellten Messmethoden und Qualitätsmarken kann eine Aussage über die Stabilität eines Netzwerks und einzelner Verbindungen getroffen werden. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-01-19 10:32:41 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 20. März 2018, Piotr Stoklosa

Multipath transport protocols (MPTCP and CMT-SCTP)

The bonding of multiple internet access links can increase performance as well as reliability. In the TMC-IPv6 project the combination of terrestrial and geostationary satellite links, which suffer from large propagation delay, is of special interest. At the transport layer there are two multipath approaches: Multipath TCP (MPTCP, RFC 6824) and Concurrent Multipath Transfer SCTP (CMT-SCTP). In this work, MPTCP and CMT-SCTP shall be compared with respect to the characteristics of satellite links. Besides a conceptual comparison, network simulations as well as testbed setups may be used for performance evaluations. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-01-18 15:17:16 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 13. Februar 2018, Daniela Schmidt

Erweiterung USB-PPS

Immer weniger Rechner besitzen noch eine serielle oder parallele Schnittstelle, über die eine genaue Zeitsynchronisation durchgeführt werden kann. Da die Relevanz der USB-Schnittstellen immer mehr zunimmt, muss der durch USB-Konverter erzeugte Jitter minimiert werden, um die Zeitsynchronisation möglich zu machen. Diese Thematik einer vorhergehenden Arbeit wurde nun weiterentwickelt. Ort: Raum 04137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-01-15 14:42:17 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 13. März 2018 Mathias Graßmann

Systemkonzept und -implementierung zur Erfassung und Verarbeitung energietechnischer Messdaten

Ziel dieser Arbeit ist es, ein System zu entwickeln, welches die Erfassung von verschiedenen energietechnischen Messdaten ermöglicht. Dazu wird das Protokoll eines USB-Oszilloskops (Hantek 1008C) per Reverse Engineering entschlüsselt, um darauf aufbauend eine eigene Softwarelösung zur Ansteuerung des Gerätes und zum Auslesen der Messdaten zu schaffen. Darüber hinaus werden Werkzeuge entwickelt, die diese Daten verarbeiten und analysieren. Das System wird anschließend in ein Smart-Metering-Testbed integriert, um dort energietechnische Referenzwerte zu bestimmen. Diese werden für die Untersuchung verschiedener Smart-Meter hinsichtlich ihrer Genauigkeit unter linearen und nichtlinearen Lasten herangezogen. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2018-01-12 13:53:43 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 10. April 2018, Shefali Shukla

Improving the Continuous Test Monitoring in DevOps Project

This thesis is done at teamplay, a project at Siemens healthcare GMBH. It is one of the most innovative projects providing IT solutions and network to connect healthcare professionals and patients across the globe in order to advance medicine and human health. The thesis focusses on the role of monitoring in a DevOps project environment. Like most other software development projects in market today, teamplay is also trying to have a reduced time loop for development to market. To achieve this we are in process of implementing DevOps practices in teamplay. During these transitions there was a need to have a robust monitoring system to monitor various activities at project level. Due to lack of monitoring activities to measure quality of software development in project, monitoring tools were developed by us to meet specific requirements of project. For instance we developed test reports that give insight into the overall successful test deployments in different environments, for measuring success of different features in BDD and for figuring out unstable tests. The development environment included Visual studio team services, Visual studio, PowerShell ISE, SQL server management studio. The tools developed by us are time and cost saving and fulfil the requirements of monitoring in project. Not only do they satisfy the current needs in project, but also they are highly customizable to adapt to new requirements and requests from teams and stakeholders within the project. By giving insights into testing and development metrics, these tools help management and developers to together achieve DevOps methodology and implement it in projects. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-12-08 12:07:56 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 30. Januar 2018, Matthias Hofstätter

Abschlussbericht Praktikum:

Bewegungserkennung mit Hilfe des h.264 Standard

Eine Bewegungserkennung ist immer mit viel Rechenaufwand verbunden. Jedoch arbeiten immer mehr Kameras mit dem h.264 Standard um den Datenstrom zu komprimieren. Dazu werden verschiedenste Techniken verwendet. Viele der berechneten Informationen können wiederverwendet werden, um Bewegungen zu Erkennen. In diesem Vortrag wollen wir uns ein Projekt anschauen, das versucht eine Bildänderung, mittels Bitrate und Art des Frames, festzustellen. Dazu habe ich ein Java Programm entwickelt welches mithilfe von ffmpeg die benötigen Informationen aus dem h.264-Stream extrahiert. Das Ziel war es die ganze Implementierung auf einem Raspberry Pi auszuführen. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-12-05 14:55:24 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 23. Januar 2018, Michael Gunselmann

"Mitschwimmassistent"

Im Rahmen der Masterarbeit "Mitschwimmassistent" wurde in Kooperation mit der Firma Elektrobit Automotive GmbH aufbauend auf den Ergebnissen des Fastlane-Projektes, welches über das EB robinos Framework unter anderem Sensor- und Aktuator-Anbindung sowie Sensordatenfusion bereitstellt, ein Assistenzsystem zum automatisierten Fahren im dichten Verkehr ohne Kolonnenbildung und ohne Sicht auf Fahrstreifenmarkierungen und Randbebauung entwickelt. Dieses Fahrszenario betrifft im Besonderen den ostasiatischen Raum. Die Längs- und Querführung erfolgt hierbei abhängig von der Bewegungsrichtung der das Egofahrzeug umgebenden Fahrzeuge. Zur simulativen Verhaltensverifizierung kam die Software "Virtual Test Drive", ergänzt durch Tests in realer Umgebung mit einem Erprobungsfahrzeug, zum Einsatz. Ort: Raum 04.137, Martennstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-12-04 14:04:20 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag 16. Januar 2018, Christian Gürtner

Vergleichende Herleitung der Residuallast im deutschen elektrischen Energieversorgungssystem mittels eines Top-Down sowie eines Bottom-Up Ansatzes Im Rahmen der Weiterentwicklung eines Simulationsmodells zur Energiesystemanalyse des europäischen Energieversorgungssystems ist im Rahmen dieser Arbeit ein Vergleich zweier Möglichkeiten zur Herleitung der elektrischen Residuallast im elektrischen Energieversorgungssystem durchzuführen. Zum einen sind historische Profile (Last, Einspeisung Erneuerbare Energien) für einen Top-Down Ansatz heranzuziehen und diese mit abzuleitenden Kenngrößen auf Modellregionen (z.B. Bundesländer) zu beziehen. Zum anderen sind auf Basis vorhandener und zu ergänzenden Daten zu den Modellregionen mittels eines Bottom-Up Ansatzes regionenscharf korrespondierende Zeitreihen (Last, Einspeisung Erneuerbare Energien) zu ermitteln. Anschließend gilt es, die Ergebnisse beider Ansätze zu vergleichen und zu bewerten. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-12-01 13:34:32 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 23. Januar 2018, Michael Gunselmann

"Mitschwimmassistent"

reserviert Ort: Raum 04.137, Martennstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-12-01 13:27:11 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 05. Dezember 2017, Yusuf Aran

Der LMN-Protokollstapel im intelligenten Messsystem gemäß BSI TR-03109 Mit dem Konzept intelligenter Stromnetze – Smart Grids – lassen sich fossile und erneuerbare Energieträgern verknüpfen. Intelligente Stromnetzte sind zudem für die effektive Nutzung der verfügbaren Energiemengen zuständig. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine kommunikative Vernetzung aller beteiligten Komponenten, einschließlich intelligenter Messsysteme, nötig. Die gesetzlichen Vorgaben für Sicherheit und Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Systemen werden hierbei vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erarbeitet. In der technischen Richtlinie 03109-1 wird unter anderem ein Protokollstapel für die Kommunikation zwischen intelligenten Stromzählern und einer zentralen Kommunikationeinheit, dem Smart Meter Gateway (SMGW), spezifiziert. Diese Arbeit schafft einen Überblick über die drahtgebundene Verbindung zwischen Stromzählern und dem SMGW. Dabei werden relevante und verpflichtend umzusetzende Protokolle beleuchtet. Das SML-Protokoll, welches hauptsächlich für die Erfassung von Zählerdaten zuständig ist, spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Rahmen der Arbeit wird in eine Programmbibliothek entwickelt, die den derzeit aktuellsten Stand der SML-Spezifikation Version 1.04 widerspiegelt. Insbesondere wird eine Grundlage für die Einbindung der erzeugten Programmbibliothek in Python geschaffen. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen  

Veröffentlicht am 2017-11-30 12:03:31 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 12. Dezember 2017, Dominik Alexander Mahler

Ein Letztverbraucherdisplay für das HAN im intelligenten Messsystem gemäß BSI TR-03109

Der Wandel des elektrischen Energienetzes zum Smart Grid erfordert die kommunikative Vernetzung auf Haushaltsebene. Für das dafür notwendige Smart Metering schreibt der Gesetzgeber im Messstellenbetriebsgesetz die Installation von intelligenten Messsystemen vor und legt Anforderungen an die Anzeigeeinheit für den Letztverbraucher fest. Durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden die für die technische Umsetzung erforderlichen Schutzprofile und Technische Richtlinien spezifiziert. Das Home Area Network (HAN) im intelligenten Messsystem ist die Schnittstelle auf welcher Letzverbraucher, Servicetechniker und Controllable Local Systems (CLS) mit dem Smart Meter Gateway (SMGW) kommunizieren. Das BSI sieht hierfür in der Technischen Richtlinie 03109 (TR-03109) die Einhaltung von Mindestanforderungen vor. Die Arbeit betrachtet diese Schnittstelle und konzeptioniert ein Letztverbraucherdisplay, welches dem Nutzer aufbauend auf eine bestehende Datenbank seinen Verbrauch detailliert anzeigt. Dabei werden die erforderlichen Mindestanforderungen berücksichtigt und um weitere Funktionen erweitert. Die Implementierung folgt dem Responsive Webdesign-Paradigma und sieht eine einfache Erweiterbarkeit vor. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-11-30 11:41:29 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 19. Dezember 2017, Linh Sam Truong

Simulativer Vergleich verschiedener Batteriespeicher-Konzepte zur Eigenverbrauchserhöhung und Regelleistungserbringung im virtuellen Speicherbund

Ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende ist von dem Zusammenspiel von Erzeugung, Verteilung und Speicherung der regenerativen Energie abhängig. Die Erzeugung der Sonnen- undWindenergie unterliegt prinzipbedingt starken Schwankungen, welche zusammen mit dem erwarteten Rückgang konventioneller Kraftwerke die Sicherung der Netzstabilität in der Ausprägung Frequenstabilität vor neue Herausforderungen stellen. Mittelfristig ist es von entscheidender Bedeutung, dass regenerative Energieerzeugungsanlagen, mit geeigneten Energiespeichersystemen ausgerüstet, ihren Beitrag zur Frequenzstabilität leisten. Das Projekt SWARM verfolgt den Ansatz, Photovoltaik-Energiespeichersysteme privater Haushalte, die zur Erhöhung des Eigenverbrauchs verwendet werden, zu einem virtuellen Großspeicher zusammenzufügen, um koordiniert Primärregelleistung als Systemdienstleistung für die Frequenzhaltung zu erbringen. Diese Arbeit soll auf Simulationsbasis untersuchen, ob ein neues Konzept mit zwei kleineren dedizierten Batterien, einer für die Erhöhung des Eigenverbrauchs und einer anderen für die Erbringung der Primärregelleistung, statt einer gemeinsamen Batterie den Wirkungsgrad des SWARM-Speichers erhöhen kann und wie sich das Konzept auf die weiteren Kennwerte Eigenverbrauch und Autarkiegrad auswirkt. Für das neue Konzept mit zwei Batterien wird ein bestehendes Simulationsmodell des virtuellen Speichers erweitert. Eine Auswertungsmethodik wird eingeführt, mit der ein simulativer Vergleich des neuen mit dem bestehenden Konzepts mit einer Kombi-Batterie durchgeführt wird. Die Auswertung mit verfügbaren Datenprofiles für ein repräsentatives Szenario zeigt eine deutliche Verbesserung des Wirkungsgrads des virtuellen Speichers mit dem neuen Konzept, bestätigt aber auch dessen negativen Auswirkungen auf Eigenverbrauch und Autarkiegrad. Das erstellte Simulationsmodell und die implementierten Auswertungsfunktionen sollen Grundlagen für weiterführende Untersuchungen zur umfassenderen Bewertung des neuen Konzepts bieten.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-11-29 11:26:42 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 06. Februar 2018, Julian Vogel

Development of a SOME/IP based middleware extension for intelligent automotive applications

Das Angebot digitaler Dienste, dass Kunden mit intelligente und proaktive Funktionen versorgt, ist aktuell ein umkämpfter Markt in der Automobilindustrie.
Hierbei gilt es, vor allem im Bereich "Infotainment", "Interior" und "Assistentsysteme" der Head-Unit eine Architektur zu schaffen, die möglichst flexibel alle Anforderungen an ein solches System erfüllen.
Die historisch gewachsene Architektur wurde aus Kostengründen hinsichtlich gewisser Anforderungen zu kurzfristig entwickelt und erfüllt diese nur teilweise.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie eine zukünftige Architektur aufgrund der gewachsenen Anforderungen aussehen sollte.
Hierzu wurden Lösungsansätze erarbeitet und verglichen.
Anhand beispielhafter Implementierungen eines solchen auf SOME/IP basierenden Systems, wurden die Ansätze schließlich anhand verschiedener Parameter (u. a. Antwortzeiten, CPU-Auslastung, Speicherbedarf) evauliert.
Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-11-06 12:57:04 (Permalink)

Einsichtnahme Klausur Rechnerkommunikation 29.09.2017

Die Ergebnisse der RK-Klausur sind vorläufig in meinCampus eingetragen. Möglichkeit zur Einsichtnahme ist am Montag, 16.10.2017 von 13:00 bis 14:30 im Raum 04.137.

Veröffentlicht am 2017-10-12 16:47:35 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 14. November 2017: Marc Ammon

Effektive Experimentplanung und automatisierte Optimierung im Kontext modellgetriebener Simulation

Mit dem am Lehrstuhl für Informatik 7 der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelten Framework SimTAny können UML-Modelle in OMNeT++ Simulationen transformiert werden. Das Framework besitzt eine Komponente, welche die Experimentverwaltung für breit angelegte Simulationsstudien vereinfacht. Mit dieser ist es möglich Experimentkonfigurationen vorab statisch zu generieren, diese auszuführen und die Ergebnisse auszuwerten. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema, wie Parameteroptimierungsstudien mittels einer dynamischer Experimentgenerierung umgesetzt werden können. Dazu wurde in dieser Arbeit ein Konzept entwickelt, welches auf Basis von genetischen Algorithmen eine dynamische und automatisierte Optimierung von Experimentkonfigurationen vornimmt. Diese erfolgt anhand von Zielvorgaben, welche der Benutzer für die Simulation vorgibt. Das entwickelte Konzept wurde anschließend für das SimTAny Framework realisiert und in die vorhandene Komponente für Experimentverwaltung integriert. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-10-12 12:56:24 (Permalink)

Kolloqiumsvortrag: 19. Dezember 2017, Benedikt Hümmer

Herleitung des Einsatzes regionaler KWK-Anlagen zur Deckung der lokalen thermischen Last und Ableitung der resultierenden elektrischen Must-Run-Leistung

Im Rahmen der Weiterentwicklung eines Simulationsmodells zur Energiesystemanalyse des europäischen Energieversorgungssystems ist im Rahmen dieser Arbeit zunächst ein bestehendes Regionenmodell zur belastbaren Ableitung der regionalen Nachfrage elektrischer sowie thermischer Leistung auf Ebene der Landkreise basierend auf öffentlich verfügbaren Daten zu erweitern. Anschließend soll eine Analyse der bestehenden Nah- und Fernwärmeversorgung in Deutschland und des Einsatz der bestehenden Infrastruktur der Wärmeversorgung erfolgen. Hieraus kann in Verbindung mit einer anlagenscharfen Betrachtung die elektrische Must-Run-Leistung zur Berücksichtigung in der bundesweiten Kraftwerkseinsatzplanung hergeleitet werden. Abschließend soll die Analyse des Reduktionspotenzials der Must-Run-Leistung mittels thermischen Speichern erfolgen. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-10-12 12:50:24 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 16. Januar 2018, Christian Gürtner

Vergleichende Herleitung der Residuallast im deutschen elektrischen Energieversorgungssystem mittels eines Top-Down sowie eines Bottom-Up Ansatzes

Im Rahmen der Weiterentwicklung eines Simulationsmodells zur Energiesystemanalyse des europäischen Energieversorgungssystems ist im Rahmen dieser Arbeit ein Vergleich zweier Möglichkeiten zur Herleitung der elektrischen Residuallast im elektrischen Energieversorgungssystem durchzuführen. Zum einen sind historische Profile (Last, Einspeisung Erneuerbare Energien) für einen Top-Down Ansatz heranzuziehen und diese mit abzuleitenden Kenngrößen auf Modellregionen (z.B. Bundesländer) zu beziehen. Zum anderen sind auf Basis vorhandener und zu ergänzenden Daten zu den Modellregionen mittels eines Bottom-Up Ansatzes regionenscharf korrespondierende Zeitreihen (Last, Einspeisung Erneuerbare Energien) zu ermitteln. Anschließend gilt es, die Ergebnisse beider Ansätze zu vergleichen und zu bewerten.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-10-12 12:46:27 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 09. Januar 2018, Jakob Hübler

Simulation und Modellierung von Aggregatoren verschiedener Kraft-werkstechnologien im deutschen Energiemarkt unter Einbeziehung zukünftiger Entwicklungsszenarien

Im Rahmen der Weiterentwicklung eines Simulationsmodells zur Energiesystem-analyse des europäischen Energieversorgungssystems ist im Rahmen dieser Arbeit der blockscharfe Kraftwerkseinsatz für Deutschland unter Berücksichtigung von Kraftwerksrestriktionen (z.B. Mindestleistung, Mindestbetriebsdauern, Mindeststillstandzeiten, Teillastwirkungsgrade) mittels der Verwendung eines Optimierers in AnyLogic zu modellieren. Hierzu muss zunächst recherchiert werden, welche Kraftwerkseinsatzmodelle in der Literatur bereits existieren und welche Kosten zu berücksichtigen sind. Weiterführend soll die Abbildung der Aggregatoren einzelner Kraftwerksblöcke sowie entsprechender Börsenmechanismen inklusive der Abbildung von Unsicherheiten über die Verfügbarkeit von Kraftwerksblöcken sowie der Einspeisung aus erneuerbaren Energien erfolgen. Unter Einbeziehung öffentlich akzeptierter zukünftiger Entwicklungsszenarien (z.B. Netzentwicklungsplan) soll weiterhin die Notwendigkeit der Einbindung von großen Speichereinheiten in das Energieversorgungssystem analysiert werden. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-10-12 12:43:51 (Permalink)

Two accepted papers at VNC 2017

Beide von uns auf der IEEE Vehicular Network Conference 2017 in Turin, Italien eingereichten Beiträge sind akzeptiert worden. Die beiden Papiere “A Stochastic V2V LOS/NLOS Model Using Neural Networks for Hardware-In-The-Loop Testing” und “Multi-hop for GLOSA Systems: Evaluation and Results from a Field Experiment” sind in einer Zusammenarbeit mit unseren Doktoranden bei Audi, Christina Stadler und Rainer Stahlmann sowie unserem ehemaligen Doktoranden Dr. David Eckhoff, jetzt bei TUMCREATE in Singapore, entstanden. Die Konferenz ist eine der wichtigsten Plattformen zum wissenschaftlichen Austausch auf dem Gebiet der Kommunikation zwischen Fahrzeugen.

Veröffentlicht am 2017-10-11 14:05:27 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 28. November 2017, Rebekka Rupp

IT-Sicherheitszonenkonzept für ein Querverbundunternehmen unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen an die Bereiche ÖPNV, Strom- und Wasserversorgung

Ein IT-Sicherheitszonenkonzept hat das Ziel durch Bildung von sicherheitstechnisch getrennter Zonen die IT-Sicherheit innerhalb eines Unternehmens zu erhöhen. So wird verhindert, dass leicht angreifbare Systeme den Zugriff auf das gesamte Unternehmensnetz ermöglichen. Das entwickelte Zonenkonzept beinhaltet Zuordnungskriterien für die verschiedenen Zonen, Kommunikationsregeln an den Zonenübergänge, Verantwortlichkeiten und die wesentlichen Sicherheitsmaßnahmen. Dabei wurden gesetzliche und interne Vorgaben, sowie die Anforderungen der Stakeholder berücksichtigt. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-09-26 10:01:33 (Permalink)

Kolloquiumsvorträge: 26. September 2017, Hümmer/Gürtner/Hübler

Zwischenvorträge Masterarbeiten im Projekt KOSiNeK á 15min Vortrag + 5 min Diskussion: Benedikt Hümmer:

Herleitung des Einsatzes regionaler KWK-Anlagen zur Deckung der lokalen thermischen Last und Ableitung der resultierenden elektrischen Must-Run-Leistung

Im Rahmen der Weiterentwicklung eines Simulationsmodells zur Energiesystemanalyse des europäischen Energieversorgungssystems ist im Rahmen dieser Arbeit zunächst ein bestehendes Regionenmodell zur belastbaren Ableitung der regionalen Nachfrage elektrischer sowie thermischer Leistung auf Ebene der Landkreise basierend auf öffentlich verfügbaren Daten zu erweitern. Anschließend soll eine Analyse der bestehenden Nah- und Fernwärmeversorgung in Deutschland und des Einsatz der bestehenden Infrastruktur der Wärmeversorgung erfolgen. Hieraus kann in Verbindung mit einer anlagenscharfen Betrachtung die elektrische Must-Run-Leistung zur Berücksichtigung in der bundesweiten Kraftwerkseinsatzplanung hergeleitet werden. Abschließend soll die Analyse des Reduktionspotenzials der Must-Run-Leistung mittels thermischen Speichern erfolgen -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Christian Gürtner:

Vergleichende Herleitung der Residuallast im deutschen elektrischen Energieversorgungssystem mittels eines Top-Down sowie eines Bottom-Up Ansatzes

Im Rahmen der Weiterentwicklung eines Simulationsmodells zur Energiesystemanalyse des europäischen Energieversorgungssystems ist im Rahmen dieser Arbeit ein Vergleich zweier Möglichkeiten zur Herleitung der elektrischen Residuallast im elektrischen Energieversorgungssystem durchzuführen. Zum einen sind historische Profile (Last, Einspeisung Erneuerbare Energien) für einen Top-Down Ansatz heranzuziehen und diese mit abzuleitenden Kenngrößen auf Modellregionen (z.B. Bundesländer) zu beziehen. Zum anderen sind auf Basis vorhandener und zu ergänzenden Daten zu den Modellregionen mittels eines Bottom-Up Ansatzes regionenscharf korrespondierende Zeitreihen (Last, Einspeisung Erneuerbare Energien) zu ermitteln. Anschließend gilt es, die Ergebnisse beider Ansätze zu vergleichen und zu bewerten. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Jakob Hübler:

Simulation und Modellierung von Aggregatoren verschiedener Kraft-werkstechnologien im deutschen Energiemarkt unter Einbeziehung zukünftiger Entwicklungsszenarien

Im Rahmen der Weiterentwicklung eines Simulationsmodells zur Energiesystem-analyse des europäischen Energieversorgungssystems ist im Rahmen dieser Arbeit der blockscharfe Kraftwerkseinsatz für Deutschland unter Berücksichtigung von Kraftwerksrestriktionen (z.B. Mindestleistung, Mindestbetriebsdauern, Mindeststillstandzeiten, Teillastwirkungsgrade) mittels der Verwendung eines Optimierers in AnyLogic zu modellieren. Hierzu muss zunächst recherchiert werden, welche Kraftwerkseinsatzmodelle in der Literatur bereits existieren und welche Kosten zu berücksichtigen sind. Weiterführend soll die Abbildung der Aggregatoren einzelner Kraftwerksblöcke sowie entsprechender Börsenmechanismen inklusive der Abbildung von Unsicherheiten über die Verfügbarkeit von Kraftwerksblöcken sowie der Einspeisung aus erneuerbaren Energien erfolgen. Unter Einbeziehung öffentlich akzeptierter zukünftiger Entwicklungsszenarien (z.B. Netzentwicklungsplan) soll weiterhin die Notwendigkeit der Einbindung von großen Speichereinheiten in das Energieversorgungssystem analysiert werden. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-08-18 09:01:12 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 08.08.2017, Ning Yan

Power Line Communication (PLC) Simulation Model in OMNeT++

Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen   Zeit: 10:15 Uhr

Veröffentlicht am 2017-08-07 10:54:36 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 25. Juli 2017, Lorenz Ammon

Intelligente Stromnetze - Smart Grids - stellen in Zeiten fluktuativer Energieeinspeisung das Rückgrat der Stromversorgung dar. Ein Bestandteil dieser Stromnetze sind durch verschiedene Kommunikationsnetze mit diversen Akteuren verbundene intelligente Messsysteme beim Letztverbraucher, deren Einsatz das neue Messstellenbetriebsgesetz vorschreibt. Um für diese Systeme ein hohes Sicherheitsniveau und die Interoperabilität zwischen verschiedenen Herstellern zu gewährleisten, haben das BSI die Technische Richtlinie 03109 und das FNN|VDE Lastenhefte erarbeitet. In der Arbeit wurde ein Überblick über die Funktionsweise und den Entwicklungsstand der intelligenten Messsysteme gegeben. Es wurde das Konzept eines erweiterbaren Smart Metering-Labors erarbeitet, welches eine Realisierung aller relevanten Komponenten trotz der problematischen Verfügbarkeit von zertifizierten Produkten und Lücken in den Spezifikationen ermöglicht. Die Implementierung der Komponenten in Soft- und Hardware und ein exemplarischer Laboraufbau zeigen die erfolgreiche Umsetzbarkeit des Konzeptes.     Ort: Raum 04.137, Martennstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-07-18 10:01:43 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 18. Juli 2017, Marcel Dünkel

Ziel der Arbeit war es, ein System zu entwickeln mit welchem man möglichst feingranular den Verbrauch einzelner Meßstellen in einem Stromnetz messen und dokumentieren kann. Dazu verwendet wurden Homematic-Steckdosen, die per Funk ihre Messwerte zu einem Raspberry Pi 3 Model B ausgerüstet mit einem CC1101-Funkmodul. Aufbauend auf der Homegear-Software, welche Schnittstellen zur Kontrolle und Abfrage der Steckdosen bietet, wurde im Rahmen dieser Arbeit ein Python-Skript entwickelt, welches die Messungen in Nutzer-definierten Intervallen erhält und in einem lokalen Puffer vorhält um sie zu vorgegebenen Zeitpunkten mittels HTTP auf eine externe Datenbank mit REST-API hoch zu laden. Desweiteren bietet das System eine Hysterese-Funktion zum Schutz der Überwachten Verbraucher vor Schäden durch zu starke Stromzufuhr und die Möglichkeit beliebige Steckdosen per MQTT-Nachricht zu schalten. Alle Funktionen dieses Systems können über eine simple Konfigurations-Datei flexibel an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden. Im Vortrag wird genauer auf die Implementierung und Konfigurationsmöglichkeiten der einzelnen Funktionen eingegangen, und auch ein kurzer Blick auf mögliche einfache Verbesserungen und Erweiterungen des Systems wird gegeben. Ort: Raum 04.137. Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-07-13 08:45:57 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 19. September 2017, Thure Beyer

Vortrag Masterarbeit reserviert Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-07-10 08:38:24 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 15. August 2017, Alexander Brummer

An investigation of the impact of three-dimensional scenarios on VANETs and their simulative implementation

    Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-07-10 08:31:03 (Permalink)

Klausur Rechnerkommunikation 29.09.2017

Im Sommersemester 2017 findet die RK-Klausur am 29.09.2017 statt. Schriftliche Aufzeichnungen (sowohl eigene Aufzeichnungen wie auch Bücher) sind als Hilfsmittel zugelassen. Auch ein nichtprogrammierbarer Taschenrechner ist erlaubt und hilfreich. Nicht zugelassen sind dagegen Computer, PDAs, Mobiltelefone und sonstige Kommunikationsmittel.

Veröffentlicht am 2017-06-29 17:17:48 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 27. Juni 2017, Wladislaw Dvorkin

Ausführbare Integrationstest im Rahmen von Test-getriebenen Agilen Simulation Das Testen von Softwaresystemen ist ein wichtiger Teil in der Softwareentwicklung. Jedoch wird in vielen Projekten, die nach dem klassischen Vorgehen für Softwareentwicklung, wie z.B. das V-Modell, entwickeln, meistens erst gegen Ende der Entwicklung getestet. Dadurch werden Fehler im System und Fehlverhalten des Systems erst sehr spät bemerkt oder das System erreicht nicht die vereinbarte erforderliche Testabdeckung. Eine mögliche Alternative zur klassischen Softwareentwicklung ist die Test-getriebene Agile Simulation (TAS). Der Ansatz der TAS wird in dieser Arbeit, um die Möglichkeit der Integrationstests erweitert. Hierfür werden UML Interaktionsdiagramme, vor allem Kommunikations- und Sequenzdiagramme, für die Modellierung benötigt. Um den Entwurfsprozess zu vereinfachen, wird ein Modellierungsansatz auf Basis von Kommunikationsdiagrammen vorgeschlagen. Mittels einen eigens entwickelten Transformators können aus Kommunikationsdiagrammen Sequenzdiagramme automatisiert generiert werden, um eine einheitliche Darstellungsform zu erreichen. Ein weiterer Transformator erzeugt anschließend aus den Sequenzdiagrammen spezielle Zustandsmaschinen, die für die Testausführung im Simulationsframework OMNeT++ eingesetzt werden. Dadurch lassen sich die Integrationstest mit standardisierter Modellierungssprache und gegebenenfalls in vereinfachter Form beschreiben sowie frühzeitig mittels Simulation validieren. Was letztendlich zusätzliche Qualitätssteigerung und Ressourceneinsparung in dem Entwicklungsprozess ermöglicht. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-06-21 10:02:26 (Permalink)

MMB 2018 in Erlangen

Vom 26.02.2018 bis zum 28.02.2018 organisiert der Lehrstuhl Informatik 7 die MMB 2018 (19th International GI/ITG Conference on Measurement, Modelling and Evaluation of Computing Systems). In diesem Jahr sind drei Workshops zu den Themen Network Calculus, Smart Cities und Social Networks geplant, sowie zwei Special Sessions zu den Themen SDN/NFV und Dependability in the IoT and Industry 4.0. Call for Papers und weitere Informationen finden Sie unter: http://www.mmb2018.de

Veröffentlicht am 2017-06-16 12:15:24 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 11. Juli 2017, Moritz Gütlein: DIY Smart Meter

In der Projektarbeit DIY Smart Meter sollte ökonomisch und simpel ein Smartmeter geschaffen werden, das gegebenenfalls Bestandteil einer Messinfrastruktur werden soll. Hierfür bildete ein handelsüblicher Stromzähler die Basis, der über eine Infrarotschnittstelle verfügt und gleichzeitig für unter 100€ zu erstehen ist. Der Zähler wurde mit einem zur Verfügung gestellten IR-Lesekopf und einem ESP8266-SoC zum Smartmeter erweitert. Für den ESP8266 wurde im Rahmen der Arbeit eine Firmware entworfen und implementiert, die über die Schnittstelle empfangene Bits interpretiert, verarbeitet und weiterreicht und die gleichzeitig eine Weboberfläche zur Konfiguration bereitstellt. Im Vortrag sollen die Ergebnisse der Arbeit präsentiert und demonstriert werden.

Veröffentlicht am 2017-06-14 10:23:18 (Permalink)

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit thyssenkrupp

Im Rahmen eines Auftrages des konzerneigenen Tech-Center Control Technology der thyssenkrupp AG wurde seitens des Lehrstuhls Informatik 7 die optimale Fahrweise von Zementwerken mit einem kombinierten Optimierungs- und Simulationsmodell untersucht. Vordergründig ging es um die Fragestellung der möglichen Kosteneinsparungen durch die Optimierung des Produktionsprozesses mittels der Integration von Stoffspeichern in das Zementwerk. Weiterhin wurden dem Zementwerk eine Redox-Flow Batterie sowie einer Windkraftanlage zur Seite gestellt, welche einerseits den Netzbezug elektrischer Energie reduzieren sollen und die Erbringung von Sekundärregelleistung ermöglichen und somit ingesamt zu Kosteneinsparungen beitragen können. Die Ergebnisse zeigten, dass alleine der optimierte Betrieb des Zementwerks Kostensenkungspotenziale heben kann, dieser Effekt jedoch mit der Kombination des Verkaufes von Sekundärregelleistung signifikant gesteigert werden kann. Zur detaillierteren Darstellung der Modelle und Ergebnisse aus diesem Projekt entstand einerseits ein Paper auf der Konferenz D-A-CH Energieinformatik 2016  sowie ein Artikel im Technologie-Magazin techforum der thyssenkrupp AG.

Veröffentlicht am 2017-05-24 08:53:56 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 23. Mai 2017, Jakob Hübler

Modellierung eines Schwungradspeichers und Integration in die Simulation dezentraler Energiesysteme

Der steigende Einsatz dezentraler Energiegewinnung, insbesondere aus erneuerbaren Energiekraftwerken, erfordert neue Konzepte zum Ausgleich von Residuallastspitzen. Im Rahmen dieser Projektarbeit wurde das Simulationsmodell eines dezentralen Energiesystems durch die Integration von Schwungradspeichern (FESS) erweitert. Der Fokus lag dabei neben einer möglichst hohen Autarkie des Verbundes auf der Reduktion der Gesamtverluste sowie den Zyklen des Batteriespeichers. Dazu wurde zunächst das Simulationsmodell um weitere Funktionen und Steuerungsalgorithmen des Verbundes erweitert und die für die Simulation relevanten Eigenschaften von Batteriespeicher und FESS modelliert. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere die Abschätzung der Leerlaufverluste des FESS. Anschließend wurde der Batteriespeicher durch die Integration des FESS zu einem hybriden Quartierspeicher erweitert und ein Algorithmus zum Aussteuern der beiden Speichertypen entwickelt. Ferner wurde der Einfluss zweier verschiedener FESS, einem konventionellen und einem modernen Modell, in zwei verschiedenen Szenarien untersucht. Im ersten Szenario steht ein möglichst hoher Grad an Autarkie des Verbundes im Vordergrund, während im zweiten Szenario die ökonomisch-ökologische Effizienz im Vordergrund steht. Steuerparameter wurden mittels sequenzieller heuristischer Maximierung hinsichtlich der Zielgrößen bestimmt. Der Einfluss der FESS spiegelt sich in beiden Szenarien wider. Es konnte gezeigt werden, dass der Einsatz beider FESS-Typen die Batteriezyklen enorm senkt. In Bezug auf die Gesamtverluste sowie die Autarkie des Verbundes ist hingegen die Wahl des FESS entscheidend. Während beim Einsatz des konventionellen Modells die Verluste signifikant ansteigen und die damit zusammenhängende Autarkie des Verbundes sinkt, wirken sich moderne FESS-Modelle positiv auf diese Zielgrößen aus. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-05-18 09:55:35 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 23. Mai 2017, Jakob Hübler

reserviert

Veröffentlicht am 2017-04-24 11:17:08 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 09. Mai 2017, Julian Schneider

Implementierung einer Nutzfahrzeug-Längsdynamiksimulation auf einem dynamischen Motorprüfstand zur realitätsnahen Abbildung von Straßenprofilen bei einem Nutzfahrzeug-Dieselmotor

Bei der Entwicklung moderner Dieselmotoren im Nutzfahrzeugsegment wird auf diverse Prüf- und Messverfahren zurückgegriffen. Neben der Abstimmung des Motorprüflings auf dynamischen Motorprüfständen gewinnt die Erprobung des gesamten Antriebsstrangs im Verbund mit dem Fahrzeug zunehmend an Bedeutung. Mit dem Ziel das Fahrzeug- und Antriebsstrangverhalten möglichst realitätsnah auf einem Motorprüfstand darzustellen müssen neue Methoden zur Simulation des Längsdynamikverhaltens in den Prüfstandsbetrieb integriert werden. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll eine bestehende, Stand-Alone Fahrzeug-Längsdynamiksimulation auf einem dynamischen Motorprüfstand mit dem Prüfstandsautomatisierungssystem gekoppelt werden. Ziel ist hierbei ein im Fahrzeugfahrversuch gemessenes Streckenprofil möglichst realitätsnah auf einem Motorprüfstand mit dem dort verbauten Antriebsverbund aus Verbrennungsmotor und Asynchronmaschine nachzubilden. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-04-20 13:24:34 (Permalink)

RK Einsicht

Die vorläufigen Ergebnisse der RK Klausur sind in MeinCampus eingetragen. Klausureinsicht ist am Mittwoch den 19.4. zwischen 9:00 und 10:00 im Raum 04.137

Veröffentlicht am 2017-04-12 13:34:09 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 16. Mai 2017, Thomas Deinlein

Bewertung der Überlastkontrolle der Kommunikationsprotokolle ETSI ITS-G5 und WAVE hinsichtlich des Beaconing

Die Car2X-Kommunikation per WLAN ist in Kommunikationsprotokollen beschrieben. Diese Protokolle werden für verschiedene Regionen der Welt von dort ansässigen Standardisierungsgremien definiert. Im Fokus dieser Masterarbeit stehen die beiden Standards ETSI ITS-G5 für Europa und IEEE WAVE für die USA. Eine Grundfunktionalität der Car2X-Kommunikation ist das regelmäßige Senden der eigenen Position und weiterer Daten des Fahrzeuges an alle umliegenden Fahrzeuge, die sich in der Reichweite des Senders befinden. Diese Funktion wird Beaconing genannt. Zu unterscheiden sind hierbei Single-Hop- (keine Weiterleitung empfangener Beacons) und Multi-Hop-Beaconing (Weiterleitung empfangener Beacons optional). Da Beacons mit einer Frequenz von bis zu 10Hz versendet werden, kann es in Situationen mit vielen Fahrzeugen in Funkreichweite zur Überlastung des Kommunikationskanals führen. Die Leistungsfähigkeit des Beaconings hängt demnach in unmittelbarem Zusammenhang mit sogenannten Überlastmechanismen, die eine Überlast reduzieren bzw. von vornherein vermeiden sollen. Die beiden betrachteten Standards enthalten jeweils eine Definition des Beaconing und einer Überlastkontrolle. Für den europäischen Standard werden Beacons in Form des Nachrichtenformats Cooperative Awareness Message (CAM) versendet. Die entsprechende Überlastkontrolle, Decentralized Congestion Control (DCC), ist über den gesamten Protokollstack verteilt. Der US-amerikanische Standard liefert das Nachrichtenformat Basic Safety Message (BSM) zum Versenden von Beacons, darin ist in den Generierungsprozess eine Überlastkontrolle integriert. Durch Implementierung beider Mechanismen innerhalb der Simulationsumgebung Omnet++ mit dem Framework VEINS wurden verschiedene Single-Hop Szenarien betrachtet und eine Leistungsbewertung hinsichtlich der Überlastkontrolle und des Beaconings erstellt. Es zeigt sich deutlich, dass auf Seiten von WAVE der Mechanismus in Bezug auf die Überlastkontrolle kritisch zu betrachten ist und Kanallast nicht adäquat reduziert bzw. verhindert, allerdings garantiert er eine hohe Senderate und eine hohe Anzahl empfangener Beacons. Auf Seiten von ETSI ITS-G5 zeichnet sich das gegenteilige Bild ab. Hier greift der Überlastmechanismus sehr gut, was allerdings zu einer geringeren Anzahl versendeter und übertragener Beacons führt.

Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-04-06 09:50:06 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 28. März 2017, Maximilian Palm

Entwurf und Realisierung einer Multi-Agenten-Architektur zur Selbstorganisation des Sensornetzesim Living Lab des E|Home-Centers

Der Markt für vernetzte Produkte im Smart Home hat hohes Potential. Hersteller aus verschiedensten Branchen versuchen sich dort zu positionieren. Derzeit prägt jedoch eine Vielzahl proprietärer Systeme und Insellösungen das Bild. Mögliche Kunden sind daher verunsichert und der potentielle Mehrwert aus der Kombination verschiedener Geräte und Dienste bleibt oft aus. Eine dezentrale und interoperable Architektur könnte die Produkte verschiedener Hersteller verbinden. Mechanismen zur Selbstorganisation würden zudem die Installation erleichtern und die Ausfallsicherheit erhöhen. Einige Forschergruppen haben bereits Entwürfe für solche Architekturen auf Basis von Multi-Agenten-Systemen veröffentlicht, jedoch gibt es bisher keine zufriedenstellende Lösung. In dieser Arbeit wird auf Basis von erhobenen Anforderungen und existierenden Entwürfen eine neue Architektur entwickelt, implementiert und am Beispiel der Lichtsteuerung getestet. Daran kann vor allem der Aspekt der Selbstorganisation untersucht werden. Als weiteres Ergebnis sind einige Erfahrungen aus dem Entwicklungsprozess dokumentiert, um Ansatzpunkte zur Verbesserung der verfügbaren Methoden zu liefern. Es ist zu erkennen, dass sich die Entwicklung einer eleganten Lösung unter Nutzung der verteilten Intelligenz der Agenten wegen der vielschichtigen Anwendungsszenarien im Smart Home schwieriger gestaltet als in besser strukturierten Gebieten wie etwa dem Straßenverkehr oder dem Energiemarkt. Trotzdem sollten auch zukünftig offene Lösungen im Interesse der Verbraucher weiter verfolgt werden. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-03-24 09:56:10 (Permalink)

5. GI/ITG KuVS Fachgespräch Inter-Vehicle Communication

Am 6. und 7. April 2017 veranstaltete der Lehrstuhl Informatik 7 das 5. GI/ITG KuVS Fachgespräch Inter-Vehicle Communication mit dem Leitthema Vernetzte Mobilität (FG-IVC 2017). Die zahlreichen Teilnehmer aus der Community ließen sich zu Beginn, unter der Anwesenheit eines lokalen Fernsehsenders, durch einen sehr interessanten Impulsvortrag von Dr. Sigfried Balleis (Alt-Oberbürgermeister und Mitglied im Team von "German Innovation Lab") zum Thema Herausforderungen des autonomen Fahrens inspirieren. Im Anschluss haben junge Wissenschaftler über ihre aktuellen Themen aus dem IVC-Gebiet referiert und  zu einzelnen Themen diskutiert. Weitere Informationen: http://www7.cs.fau.de/fgivc2017/  

Veröffentlicht am 2017-03-22 18:10:47 (Permalink)

ZAT-Klausurergebnisse stehen fest! Einsicht: 28.03.2017 um 17:00 Uhr

Die Ergebnisse der ZAT-Klausur stehen fest! Alle Teilnehmer haben an die angegebene Email-Adresse einen Link mit Benutzernamen und Passwort erhalten. Der Einsichtstermin ist der 28.03.2017 von 17:00 bis 18:00 Uhr im Raum 04.137 ("Blaues-Hochhaus").

Veröffentlicht am 2017-03-21 21:43:41 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 28. März 2017, Christian Meyer

Testmanagement-Anwendung zur zentralisierten Testergebnisverarbeitung

Die Audi Markenstrategie 2025 wird angetrieben durch neue Megatrends wie die Urbanisierung und Digitalisierung. Neue Wettbewerber und neue Geschäftsfeldererfordern den Einsatz innovativer und moderner Technologien. Durch diese Transformation wird vor allem der Digitalisierung ein hoher Stellenwert zugewiesen, da der Bedarf in der traditionell geprägten Automobilbranche an neuen Tools und Anpassungen der existierenden Prozesse steigt. Neben Software Know-How zur Implementierung neuer Funktionen müssen Prozesse digitalisiert und die zunehmende Komplexität in der Entwicklung und im Test überwunden werden. Eine der größten Herausforderungen und gleichzeitig eines der wichtigsten Ziele ist die Verkürzung der Entwicklungszeit bei konstanten Ressourcen. Eine Vielzahl an Programmen sind in der Entwicklung und im Test im Einsatz. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration einer Anwendung für das Testmanagement in die existierende Prozess- und Tool-Landschaft. Eine intensive Anforderungsanalyse dient als Grundlage für die spätere Marktstudie und Evaluierung geeigneter Softwarelösungen. In einem Proof-of-Concept wird anschließend die selektierte Anwendung codeBeamer in einem ersten Praxiseinsatz validiert, prototypische Implementierungen zum automatisierten Datenaustausch entwickelt und die Stärken und Schwächen des Tools aufgezeigt. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2017-02-20 20:31:34 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 31. Januar 2017, Dominic Stellwag

USB-PPS: Messung der Interruptlatenz über USB

Ein PPS (Puls-Per-Second)-Signal ist ein hochpräzises Signal mit einer Frequenz von exakt einem Hertz. Computer-Systeme können dieses Signal aufnehmen und damit ihre eigne Uhr durch dieses externe Zeitsignal disziplinieren. Die Aufnahme erfolgt traditionell über eine serielle, parallele oder GPIO Schnittstelle, moderne Computer besitzen allerdings zunehmend ausschließlich eine USB Schnittstelle. Die einfache Übermittlung des PPS-Signals über USB bringt jedoch für die Genauigkeit des Signals nicht tolerierbare Zeiteffekte (Jitter) mit sich. Im Zuge dieser Arbeit wurde es erreicht, durch die Messung der Signallaufzeit und deren Berücksichtigung bei der Zeitstempelung, die Zeiteffekte zu minimieren und letztlich ein gültiges PPS Signal über die USB Schnittstelle zu generieren. Es wurden dafür ein USB-Device als auch ein USB-Host (Treiber) entwickelt und programmiert. A PPS (Pulse-Per-Second) signal is a high-precision signal with a frequency of exactly one Hertz. Computer systems may accept it as an external signal to discipline their internal clock. The delivery of the signal is traditionally done over the serial, parallel or GPIO interface. At the same time, increasingly modern computer hardware is exclusively equipped with a USB interface. However, the USB communication introduces some intolerable timing effects (jitter) to the original PPS signal. With this research effort, an attempt has been made to measure the transmission delay and have it reflected in the timestamping of PPS events. Eventually, it was possible to generate a viable PPS signal over USB. For this purpose, both a USB device and a USB host (driver) have been developed and programmed. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen Zeit: 10:15

Veröffentlicht am 2017-01-30 13:42:18 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 20. Dezember 2016, Markus Poetzsch

Automatisierte Generierung von Adresspräfixen in IPv6 Netzwerken

Die Vorliegende Arbeit ist in den Kontexten Industrie 4.0, Netzwerktechnologie und Simulation von Computernetzwerken zu verorten. Ziel ist es, ein von der Siemens AG patentiertes Vorgehen zur automatischen Adressierung von Geräten in IPv6 Netzwerken mit mehreren Ebenen zu simulieren und zu spezifizieren. Die Simulation beweist die prinzipielle Machbarkeit und die Funktion auch für Netzwerke mit mehreren hundert Geräten. Diese Arbeit zeigt, dass der Zeitbedarf für die automatische Adressierung linear mit der Anzahl der Netzwerkebenen skaliert, nicht jedoch mit der Anzahl der verbundenen Geräte.   The present work ist set in the contexts of Industry 4.0, network- technology and simulation of computer-networks. The goal of this work is to simulate and refine an approach for automated addressing of devices in IPv6 networks spanning multiple layers which was patented by the Siemens AG. Simulations prove feasability and functionality for networks with several hundred devices attached. This thesis also shows that the time needed to assign network prefixes to all nodes on the network scales linearly with the number of subnet-layers and is not influenced by the total number of nodes attached to the network.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen  

Veröffentlicht am 2016-11-30 11:58:39 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 17. Januar 2017, Andreas Blockinger

Untersuchung der Mehrfachnutzung eines elektrischen Quartierspeichers

Der Einsatz von Batteriespeichern im zukünftigen Stromversorgungssystem Deutschlands ist in aller Munde, da sie einen wichtigen Beitrag zur Integration Erneuerbarer Energien mit volatilen Erzeugungsprofilen leisten können. Durch ihre technologische Vielfältigkeit können Batteriespeicher in den unterschiedlichsten Bereichen innerhalb der elektrischen Energieversorgung zum Einsatz kommen, jedoch mangelt es aufgrund der hohen Investitionskosten für Batteriesysteme und einer unzureichenden regulatorischen Einbindung von Energiespeichern derzeit noch an rentablen Geschäftsmodellen. Als Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit des Speicherbetriebs zu erhöhen, wird die Mehrfachnutzung durch unterschiedliche Anwendungen und mehrere Nutzerparteien geprüft.
Dazu wird der Betrieb eines Batteriespeichers mit einer Leistung bzw. Kapazität von 72 kW bzw. 330 kWh in Hinblick auf eine Teilnahme am Markt für Primärregelleistung, die Erhöhung des Eigenvebrauchs von Solarstrom im Quartier und die Reduzierung der Netzbelastung simulativ untersucht. Die Simulation erfolgt unter der Verwendung historischer Mess- und Preisdaten und beinhaltet die Erstellung eines wirklichkeitsgetreuen Batteriemodells. Zusätzlich wird die entwickelte Betriebsstrategie im Realversuch validiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrfachnutzung durch geeignetes Kapazitäts- und Leistungs-Management technisch machbar ist und zu einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit führt.
    Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-11-14 09:44:03 (Permalink)

Offen auf AEG 2016

Am 11. September 2016 präsentierte der Energie Campus Nürnberg auf der Veranstaltung "Offen Auf AEG" aktuelle Forschungsprojekte und deren Anwendungen. Der Lehrstuhl Informatik 7 gab interessierten Bürgern Einblicke in seine Forschung im Bereich intelligenter Energiesysteme. Mit effizienten Simulationswerkzeugen werden Energiesysteme vom Haushalt über Siedlungen, verteilte Batteriesysteme, Industrieprozesse bis zur gesamten elektrischen Energieversorgung modelliert. So wird das Effizienzpotential beim Einsatz erneuerbarer Energieträger sowie von Speichern ermittelt und als Folge eine wirtschaftliche Auslegung ermöglicht. [metaslider id=3775]

Veröffentlicht am 2016-11-04 16:00:50 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 13. Dezember 2016, Patrick Cerny

Simulation-based analysis and evaluation of innovative algorithms for power flow calculation in electrical power systems

Due to the Fukushima Daiichi nuclear disaster back in the year 2011, Germany decided upon enacting a fast paced nuclear power phase-out plan, which foresees the shutdown of all nuclear power plants by the end of the year 2022. Additionally, the rapid growth of weather dependent, and therefore highly volatile, renewable energy systems in course of the German Energy Transition (Energiewende), results in high local fluctuations in the residual load for each federal state, which dramatically increases the load on the German power grid.
    However, stable power grid operation can only be guaranteed, if full electricity demand coverage is met for each region. The nature of this complex problem leads to the simulation of power flows throughout the network. At the spatial resolution of federal states, this allows us to identifiy weaknesses in the power grid structure and give accurate statements on regionally employed energy systems. Using a priority based, graph-theoretical approach, we cut down simulation time by a factor of up to 2, compared to optimization methods employed by linear solvers, such as Gurobi. Furthermore, our results show undesired side-effects by the deployment of some of the network development scenarios, e.g. increasing transmission line capacities.
Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-11-02 14:41:14 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 24. Januar 2017, Bernd Huber

Rekonstruktion von Testfahrten für die virtuelle Absicherung von Fahrerassistenzsystemen

In aktuellen sowie zukünftigen Premiumfahrzeugen werden sehr komplexe und vernetzte Funktionen implementiert, welche den Fahrer bei der Fahraufgabe un- terstützen und entlasten, sogenannte Advanced Driver Assistance Systems (ADAS). ADAS nutzen fusionierte Umgebungsinformationen von verschiedenen Sensoren, welche das Umfeld des Fahrzeuges abtasten. Zur Absicherung solcher Systeme existie- ren zwei komplementäre Ansätze. Einerseits kann mithilfe von realen Testfahrten die Funktionsüberprüfung durchgeführt und mittels Datenaufzeichnung im Nachhinein ausgewertet werden. Andererseits können Tests auch in der virtuellen Welt durchge- führt werden. Zur Unterstützung von virtuellen Absicherungsmethoden untersucht diese Arbeit, ob aufgrund der gesammelten Umgebungsinformationen von moder- nen ADAS ein Fahrszenario rekonsturierbar ist. Dabei wurden die Daten für die zu rekonstruierenden Fahrsituationen mithilfe von virtuellen Entwicklungsmethoden erzeugt. Der implementierte Prototyp ist in der Lage, auf Basis der Funsiondaten die Eigenbewegung des Fahrzeugs, statische Objekte und Fremdverkehr (dynamsiche Objekte) in der virtuellen Welt zu rekonstruieren. Das generierte Simulationsszenario kann theorethisch für die Absicherung von Fahrerassistenzsystemen genutzt werden. Jedoch zeigt die durchgeführte Validierung, dass die Genauigkeit der Rekonstruk- tion zum Zeitpunkt der Durchführung dieser Arbeit nicht ausreichend gegeben ist. Zudem zeigt der Prototyp auf, dass die nicht ausreichend genaue Lokalisierung des Eigenfahrzeuges aufgrund von GPS ein grundlegendes Problem für diese Methodik darstellt.  
In modern and future premium vehicles, very complex and networked functions are implemented, which support and relieve the driver during the driving task. This functions are called Advanced Driver Assistance Systems (ADAS). ADAS use fused environmental information from various sensors that scan the surroundings of the vehicle. There are two complementary approaches to validate such systems. On the one hand, the function test can be conducted using real test drives and evaluate the data recordings in retrospect. On the other hand, tests can also be conducted in the virtual world. In order to support virtual validation methods, this work examines whether a driving scenario can be reconstructed due to the collected environmental information from modern ADAS. The data for the driving situations were generated using virtual development methods. The implemented prototype is able to reconstruct the movement of the Ego vehicle, static objects and foreign traffic (dynamic objects) in the virtual world on the basis of the recorded data. Theorethically, the generated simulation scenario can be used for the validation of driver assistance systems. However, the validation shows, that the accuracy of the reconstruction at the time of this work is not sufficiently met. In addition, the prototype shows that the imprecise localization of the Ego vehicle due to GPS is a fundamental problem for this methodology.
Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-11-02 11:12:05 (Permalink)

Drei Papiere auf der VNC 2016

Der Lehrstuhl Informatik 7 für Rechnernetze und Kommunikationssysteme wird auf der diesjährigen Vehicular Networking Conference (VNC 2016) in Columbus, Ohio drei Papiere vorstellen. Die Konferenz gilt als eine der wichtigsten Plattformen für den wissenschaftlichen Austausch im Bereich der Fahrzeugkommunikation. Die Forschergruppe um David Eckhoff und Reinhard German wird ihre Arbeiten zum Einfluss von Antennencharakteristik auf Netzwerksimulationen, einen ganzheitlichen Lösungsvorschlag zum Privatsphärenproblem in Fahrzeugnetzen und, in Zusammenarbeit mit Rainer Stahlmann von AUDI, eine Studie zur Ampel-Fahrzeug-Kommunikation präsentieren. Die Konferenz findet am 8.12 bis 10.12 statt. Weitere Informationen finden sich unter http://www.ieee-vnc.org/.

Veröffentlicht am 2016-10-28 05:39:50 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 6. Dezember 2016, Anna Arestova

Entwicklung einer Applikation für die IWLAN-Analyse anhand von LLC-Rahmen auf Basis eines Single Board Computers

Die Nutzung von Wireless LAN hat sich mittlerweile auch in industriellen Anlagen etabliert. In vielen Industrieumgebungen wird Industrial Wireless LAN (IWLAN) eingesetzt, das von der Firma Siemens auf Basis von Wireless LAN entwickelt wurde, um industrielle Anforderungen wie Deterministik und Echtzeitkommunikation zu ermöglichen. IWLAN ergänzt vorhandene kabelgebundene Infrastrukturen an Orten, an denen Kabel schlecht oder gar nicht zu verlegen sind. Trotz der Zuverlässigkeit und Flexibilität von Industrial Wireless LAN kommt es immer noch zu Situationen, in denen Teilnehmer, die über das IWLAN an das Anlagennetzwerk angebunden sind, die Verbindung zum Anlagennetzwerk mehrmals verlieren und wieder aufnehmen
(Reconnect) oder mehrmals zwischen zwei drahtlosen Zugangspunkten wechseln (Roaming). Dieses Verhalten deutet auf eine instabile drahtlose Verbindung hin. Aufgrund von mangelnden Diagnosemöglichkeiten auf dem Gebiet der IWLANAnalyse gestaltet es sich als schwierig die Fehlerursache in einer industriellen Anlage mit mehreren hundert IWLAN-fähigen Geräten schnell zu ermitteln. Auf dieser Problematik baut die Bachelorarbeit auf. Im Rahmen der Arbeit wurde eine Applikation für die Analyse und Visualisierung des Reconnect- und Roamingverhaltens der drahtlos angebundenen Geräte anhand von LLC-Rahmen entwickelt. Die entwickelte Applikation wurde auf einem portablen Single Board Computer aufgesetzt. Mit der portablen Anwendung sind Servicetechniker in der Lage häufig vorkommende Reconnect- und Roamingvorgänge schnell zu erkennen und eine mögliche Fehlerquelle zu lokalisieren.
Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen
 

Veröffentlicht am 2016-10-25 10:03:19 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 22. November 2016, Michael Zapf

Entwurf und Implementierung eines drahtlosen Sensornetzwerks zur dezentralen Erfassung und Auswertung von Wetterdaten

Aufwinde sind der natürlich Motor von Gleitschirmsportlern. Diese zu erkennen ist bereits für Menschen eine herausfordernde Aufgabe, für Maschinen jedoch noch viel mehr. Es stellt sich die Frage, ob Aufwinde erkannt und lokalisiert werden können, nur auf Basis weniger am Boden gesammelter Daten. Dazu werden am Boden zwei Basisstationen aufgestellt, die Windgeschwindigkeit und -richtung messen. Aus diesen Daten werden durch Anwenden verschiedener Mittelwertfilter mögliche Aufwindsituationen erkannt. Unter Beachtung des ständig wehenden Winds wird aus den gemessenen Windrichtungen das Zentrum des Aufwinds geschätzt. Diese Daten werden ausgewertet und über einen ebenfalls in dieser Arbeit beschriebenen Protokollstapel an die Piloten versandt. In Testmessungen konnten die Zeitpunkte der Aufwinde gut bestimmt werden. Aus diesem Erfolg mit zwei Stationen lässt sich schließen, dass eine Aufwinderkennung auf Bodenniveau durchaus möglich ist. Mit der verwendeten LoRa-Funktechnologie konnten Reichweiten von bis zu 14km bei moderatem Stromverbrauch erreicht werden. Sie scheint deshalb besonders sinnvoll für den Einsatz im Netzwerk der Gleitschirmpiloten zu sein. Eine eigens geschaffene Umgebung, bestehend aus diversen Skripten, unterstützt bei der Auswertung gesammelter Messdaten und kann als Grundlage zukünftiger Arbeiten dienen.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-10-24 13:38:58 (Permalink)

Ergebnisse Klausur Rechnerkommunikation 30.09.2016

Die Ergebnisse zur Klausur in Rechnerkommunikation vom 30.09.2016 sind inzwischen vorläufig in "mein Campus" eingetragen und dort einsehbar. Die Einsichtnahme findet am Dienstag, den 25.10.2016 von 14:00 – 15:00 Uhr in Raum 04.137 statt.

Veröffentlicht am 2016-10-06 14:06:25 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 25. Oktober 2016, Wojciech Baron

Einsatz vom Raspberry Pi zur Netzwerkdiagnose im Automatisierungsumfeld

Durch Ausfälle von Netzwerkgeräten in Produktionsanlagen verliert der Anlagenbediener nicht nur Zugriff auf das Netwerkgerät selbst, sondern auch die Kommunikation zwischen den weiteren Netzwerkteilnehmern wird beeinträchtigt. Im schlimmsten Fall kann das zum Erliegen der gesamten Produktion führen. Es ist wünschenswert fehlerhaftes Verhalten frühzeitig zu erkennen und es gar nicht erst zu einem Ausfall kommen zu lassen. Sollte es zu einem Ausfall kommen, so gilt es die Ursache schnellstmöglich zu lokalisieren und zu beheben. Im Rahmen dieser Arbeit wird ein Raspberry Pi 3 Model B zum Zwecke der Netzwerkdiagnose in ein Produktionsnetzwerk integriert. Das Raspberry Pi sammelt Netzwerkdaten zu den verfügbaren Netzwerkgeräten über das Simple Network Management Protocol und speichert diese in eine relationale Datenbank. Die gesammelten Netzwerkdaten werden durch eine interne Applikation verarbeitet und über einen Webserver zur Verfügung gestellt. Das WLAN-Modul des Raspberry Pi 3 fungiert dabei als Zugangspunkt, über den der Zugriff auf den Webserver durch mobile Endgeräte ermöglicht wird. Das Ergebnis ist ein in sich geschlossenes, kostengünstiges und portables System, das einen Servicetechniker im Einsatz bei der Fehlererkennung und Fehlerlokalisierung in Produktionsnetzwerken unterstützen kann. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-09-30 13:10:30 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 15. November 2016, Michael Niebisch

„Experimente mit RTKLIB“

Die genaue und globale Ortsbestimmung ist ein Problem von entscheidender Bedeutung bei vielen Anwendungen. Hierbei ist es im zivilen Sektor aber nur möglich eine Ortung mit einer Präzision im Bereich von wenigen Metern zu erreichen. In dieser Arbeit soll beschrieben werden wie mit dem Einsatz kostengünstiger Hardware und der quelloffenen Real Time Kinematic Library eine deutlich verbesserte Positionsbestimmung erreichbar ist. Die von der Bibliothek angebotenen Algorithmen wurden hierfür sowohl in den statischen als auch in den kinematischen Versionen getestet und evaluiert.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-09-21 13:20:00 (Permalink)

RK-Klausur

Die RK-Klausur für das Sommersemester 2016 findet am 30. September 2016 statt. Ort: Tentoria; Beginn: 10:30; Dauer: 90 Minuten Anmeldung bitte über MEIN CAMPUS oder das Prüfungsamt. Schriftliche Aufzeichnungen (sowohl eigene Aufzeichnungen wie auch Bücher) sind als Hilfsmittel zugelassen. Auch ein Taschenrechner ist erlaubt und hilfreich. Nicht zugelassen sind dagegen Computer, PDAs, Mobiltelefone und sonstige Kommunikationsmittel.

Veröffentlicht am 2016-09-20 10:54:11 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag 8. November 2016: Paul Dicke

Modellgestützte Analyse der flexiblen und effizienten Verwendung von Strom aus fluktuierenden Erneuerbaren Energien für den öffentlichen Personennahverkehr

Diese Arbeit adressiert den Einsatz batteriebetriebener Fahrzeuge in einem elektrifizierten Bussystem, welches vollständig durch fluktuierende Erneuerbare Energien  gespeist wird. Ziel ist es herauszufinden, wie sich besagtes System des öffentlichen  Personennahverkehrs modellhaft abbilden lässt, um damit Aussagen über bilanzielle  und zeitlich aufgelöste Stromverbräuche und Abnahmeverhalten der Betriebsmittel  zu generieren. Zu diesem Zweck wurde ein Modell in Matlab Simulink entworfen, welches mittels Eingangsgrößen, wie z. B. Fahrzeuggeschwindigkeit und Höhenprofil, die angestrebten Verläufe simulieren kann. Die validierte Modellierung  wurde mit aufbereiteten Realdaten von Bussen im Linienverkehr gespeist und das  Ergebnis der Berechnungen mit Erzeugungsverläufen existierender Photovoltaik-  und Windkraftanlagen in Abgleich gebracht. Dabei wurden in unterschiedlichen  Szenarien die Verbrauchscharakteristika von beispielsweise differenten Bustypen,  Ladestrategien oder Variationen des Betriebsablaufs untersucht. Aus den hieraus  gewonnenen Erkenntnissen konnte der Gesamtenergiebedarf eines elektrobmobilen  Busbetriebes einer Großstadt abgeschätzt und weiterhin aufgezeigt werden, welche  Flexibilisierungsoptionen zur Auslegung des Betriebsablaufes vorhanden sind und welche Vorteile sich daraus ergeben. Abschließend legen verschiedene Wirtschaft-  lichkeitsbetrachtungen dar, dass ein elektrifizierter Busbetrieb aus ökonomischer  Sicht schon heute rentabel realisierbar ist und welches Potential zur Reduktion des  Treibhausgasausstoß solcher birgt.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen  

Veröffentlicht am 2016-09-19 08:43:13 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 6. September 2016, Maximilian Kopp

Modellierung eines Wärmetauschers für Haushalte mit AnyLogic

Bachelorarbeit im Fach Informatik   Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde für den Simulationsbaukasten i7AnyEnergy ein allgemeines Modell für Wärmetauscher entworfen und mithilfe von AnyLogic implementert. Des Weiteren wurde eine Steuereinheit erarbeitet, die mithilfe von zur Verfügung gestellten Modellen für Gasbrenner und Wärmespeicher die Temperatur in letzterem in dearartigem Maße reguliert, dass stets Energie entnommen werden kann. Die verwendete Instanz eines Wärmeübertragers wird dann mit realen Vorrichtungen verglichen. Das Modell erreicht im Vergleich zur herkömmlichen Berechnungsvariante der Zellenmethode einen relativen Fehler von bis zu 25%. Allerdings erfolgt die Berechnung ohne das Lösen eines linearen Gleichungssystems. Im Vergleich mit realen Wärmeübertragern liefert der verwendete Beispielübertrager Leistungen, die der von anderen Geräten im gleichen Anwendungsbereich ähneln.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen  

Veröffentlicht am 2016-08-12 12:46:12 (Permalink)

„Smart Grid“ entfällt

Die Lehrveranstaltung "Smart Grid" muss in diesem Semester leider entfallen, da der Dozent einen Ruf an eine andere Universität erhalten hat und diesem folgt. Im kommenden Semester wird "Smart Grid" voraussichtlich wieder angeboten. Unsere Vorlesung "Modellierung, Optimierung und Simulation von Energiesystemen" in diesem Semester beschäftigt sich mit ähnlichen Themen.

Veröffentlicht am 2016-08-10 12:24:15 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 9. August 2016, Alexander Brummer

Einfluss von Antennencharakteristiken auf die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation

Veröffentlicht am 2016-08-01 13:09:25 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 23. August 2016, Andreas Blockinger

Ein real existierender Quartierspeicher (72 kW / 330 kWh Kapazität), der in Hof ans Ortsnetz (Niederspannungsebene) angeschlossen ist, wird im Moment zur Spannungsregulierung eingesetzt. Mit Hinblick auf die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit sollen Potenziale der Mehrfachnutzung zuerst simulativ identifiziert und dann real durchgespielt werden. Dabei wird auf bekannten Daten zu Regelmarktteilnahme, Eigenverbrauchserhöhung und Spotmarktgeschäften aufgebaut.

Veröffentlicht am 2016-07-11 11:35:25 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 29. November 2016, Volodymyr Stolovytskyi

Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines stochastischen Modells, welches für die Bewertung möglicher Zukunftsszenarien beim Einsatz Erneuerbarer Energien herangezogen wird. Hierfür werden Realdaten analysiert und über mehrere Schritte statistisch beschrieben. Anschließend erfolgt eine stochastische Modellierung von Lastprofilen (Analyse, Fitting, Parametrierung) für die Anwendung in verschiedenen Themenbereichen.

Veröffentlicht am 2016-07-06 09:57:21 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 30. August 2016, Stolovytskyi

Reserviert!

Veröffentlicht am 2016-06-30 09:40:17 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 21. Juni 2016, Thomas Köhler

Optimierung eines Netzwerkzeitservers auf dem Beaglebone Black

  Verteilte Systeme benötigen zur korrekten Funktion oftmals eine hochpräzise, gemeinsame Zeitbasis. Diese Zeitbasis kann durch Netzwerkzeitserver (NTP-Server) zur Verfügung gestellt werden, die von externen Referenzquellen über Sekundensignale (PPS) diszipliniert werden. Die Verarbeitung der PPS-Signale erfolgt bei gängigen Systemen in Interrupt-Routinen, deren Latenz starken Schwankungen durch CPU und IO-Aktvität unterworfen ist. Diese Schwankungen wirken sich auf die Zeithaltung des Systems negativ aus, sodass Abweichungen von mehreren Mikrosekunden auftreten. Im Rahmen dieser Arbeit wird ein Einplatinencomputer des Typs BeagleBone Black als NTP-Server eingesetzt. Ein hochpräzises PPS-Signal wird von einem Timing-GPS-Receiver des Typs uBlox LEA-6T zur Verfügung gestellt. Zunächst wird die Latenz der zeitsignalverarbeitenden Interrupt-Routine mit Hilfe des echtzeitfähigen Koprozessors des BeagleBone Black gemessen. Diese Verzögerungswerte werden genutzt, um die verfälschten Zeitstempel zu korrigieren, wobei zusätzliche Korrekturwerte des GPS-Receivers in die Berechnungen eingehen. Schlussendlich werden verschiedene Filteralgorithmen gängiger NTP-Software bezüglich ihrer Regelgüte verglichen. Durch die Gesamtheit der Maßnahmen kann die mittlere Abweichung der Systemzeit auf weniger als 10 Nanosekunden, die Standardabweichung auf weniger als 50 Nanosekunden reduziert werden.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-06-13 13:35:51 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 28. Juni 2016, Florian Hübler

Simulation eines energieeffizienten Rechenzentrums unter Berücksichtigung der IT-Komponenten und der energetischen Infrastruktur

  Data centers are characterised by high energy consumption, combined using 1.3% of global electricity produced. Reduced energy costs and impact to the environment are the two main benefits for reducing energy consumption for data centers. Therefore it is of importance to analyze and evaluate strategies for optimizing energy usage. Due to the risks associated with conducting studies in a productive data center and because no model for a complete data center was freely available, a model was developed. This model was implemented in Anylogic 7.0, the Java-based multimethod modeling tool, and the results were validated against the behaviour and energy consumption of a real data center. It uses elements from the modeling paradigms System Dynamics(SD), Discrete Event Simulation (DES) and Agent Based Modelling (ABM). SD was deployed in parts of the cooling system, state charts (DES) were used for control systems and ABM was used in the modelling of air distribution. The use of the model in analyzing the energy efficiency of a data center is shown in several examples .   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-06-01 14:45:59 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 5. Juli 2016, Zhen Wang

Konfiguration, Integration und Test des AUTOSAR Com-Stacks in das eingebettete System eines elektrischen Aktuators

Das Com-Stack ist eine Kommunikationskomponente in AUTOSAR in Fahrzeugnetzwerk System. Durch dieses Stack können Komponenten miteinander kommunizieren, selbst wenn sie sich in verschiedenen ECUs befinden. Bei der Entwicklung des Com-Stacks (Konfiguration, Integration und Test) beträgt der Test zu einem größeren Anteil der Arbeitsleistungen. Wir müssen ein vollständiges und effizientes Testsystem bzw. Testmodus entwickeln, das den Kosten- und Zeitaufwand verringern und auch unter Umständen in einer anderen Projekt weiterverwendet werden kann. Deswegen nach der Konfiguration und Integration haben wir ein neues kombiniertes Testsystem, bzw. ein manueller und automatischer Test, geplant und durchgeführt. Mit dem Testsystem haben wir die fundamentale Funktionen, z.B. Transmission und Rezeption von Botschaften, sowie die speziale Funktionen bzw. Timeout und CRC getestet. Die Testergebnisse zeigen, im Vergleich zur alten Methode verbessert die neue Testmethode die Effizienz um ungefähr 80% bei der Generierung der Testfälle. Während der Testdurchführung spart das Testsystem circa. 95.13% der Testzeit als die vorherige Methode. Außerdem durch einige Schritte kann man das Testsystem in einer anderen Projekt reproduzieren. Das vollständige, wirkungsvolle und wiederverwendbare Testsystem wird die Effizienz der Entwicklung verbessern. Damit wird der zeitliche und finanzielle Aufwand der Projekt reduziert.
 
Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-06-01 11:15:00 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 7. Juni 2016, Andreas Buck

Evaluation of Adaptive Channel Access Mechanisms in Vehicular Ad-hoc Networks

Vehicular Ad Hoc Networks (VANETs) are one of the most topical subjects in current transport system research. Especially for safety applications it is of paramount importance to make perfect use of the given wireless channel capacities. Therefore the evaluation of mechanisms, that claim to provide an optimal channel utilization is a must. This bachelor thesis will examine the characteristics of VANETs, that lead to the necessity of introducing congestion control algorithms. Afterwards, two of such mechanisms namely Linear Adaptive Message Rate Integrated Control (LIMERIC) and Dynamic Beaconing (DynB) shall be examined theoretically and simulative. The system is designed by expanding the Veins framework for vehicular network simulation. Coupling the OMNeT++ network simulator and the traffic flow simulator SUMO allows a substantive evaluation of LIMERIC and DynB. Both algorithms show to manage the channel load appropriately whereas only LIMERIC is able to ensure fairness in sharing the channel capacity equally among the nodes, which raises the question if DynB is applicable in any means. Furthermore, an extension to the LIMERIC algorithm is presented that improves the approximation behavior and speed. Besides stable approximation is assured for congested scenarios where the original LIMERIC algorithm fails. 

Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-05-31 12:03:55 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 24. Mai 2016, Johannes Reim

Ansteuerungskonzept für hochauflösende Scheinwerfersysteme

  Lichtbasierte Assistenzsysteme ermöglichen mithilfe von hochauflösenden Schein- werfersystemen neuartige Lichtfunktionen durch eine hochgradig adaptive Licht- verteilung. Neben einer optimalen Fahrbahnausleuchtung ohne Blendung anderer Verkehrsteilnehmer bieten diese die Möglichkeit der Informationsübertragung im Lichtbild. Somit lassen sich Komfort, Fahrsicherheit und die Interaktionsvielfalt mit der Umwelt weiter steigern. Ziel dieser Arbeit ist die Umsetzung und Evaluierung eines Ansteuerungskonzepts für zukünftige Scheinwerfersysteme zur Erzeugung hochauflösender Lichtverteilungen. Durch eine Implementierung verschiedener Licht- funktionen zur ersten Erlebbarkeit in einem Versuchsfahrzeug können Betriebsmittel und Latenzbetrachtungen für die Anforderungserhebung zur Serienentwicklung durchgeführt werden. Vor diesem Hintergrund findet eine Untersuchung der Be- triebsmittel nicht-flüchtiger Speicher, Hauptspeicher und Prozessorzeit statt. Die Latenz der Softwarekomponente zur Ansteuerung bestimmt maßgeblich die System- latenz der Gesamtwirkkette bestehend aus Sensorik, Datenverarbeitung und Aktorik. Deren Minimierung erhöht die Darstellungsqualität und Sicherheit von hochauflö- senden Lichtfunktionen. Ein abschließender Vergleich der Entwicklungsplattform mit der Vorserienarchitektur hilft bei der Betriebsmittel- und Latenzabschätzung zukünftiger prototypisch implementierter Lichtfunktionen.   Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-05-10 10:18:23 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 3. Mai 2016, Wang Zhen

Konfiguration, Integration und Test des AUTOSAR Com-Stacks in das eingebettete System eines elektrischen Aktuators

Abstract
AUTOSAR ist für Steuergeräte der Automobilindustrie eine offene und standardisierte Softwarearchitektur zu schaffen und zu etablieren. Es definiert im Wesentlichen eine dreischichtige Architektur, bzw. Basissoftware, RTE und Anwendungsebenen. Com-Stack, die sich in der Basissoftware-Ebene befindet, trägt vor allem zum Kommunikation zwischen verschiedenen ECUs in Fahrzeugnetzwerk System bei.
Bei der Entwicklung des AUTOSAR Com-Stacks (Konfiguration, Integration und Test)investieren wir viel Zeit und Aufmerksamkeit im Testen. Weil es eine entscheidende Rolle in der Softwarequalität sowie der Fortschritt des Projekte spielt. Mit nur manueller Methode ist der Test zeitraubend und Fehleranfällig. Deswegen müssen wir ein vollständiges und wirkungsvolles Testmodul entwickeln, das den Kosten- und Zeitaufwand verringern und auch unter Umständen in einem anderen System weiterverwendet werden kann. Deswegen nachdem Konfiguration und Integration haben wir jeweils einen manuellen und automatischen Test geplant und durchgeführt. Im Test haben wir die Fundamentale-Funktionen, z.B. Transmission und Rezeption, sowie die Speziale-Funktionen bzw. Timeout und CRC überprüft.

Veröffentlicht am 2016-04-15 10:40:09 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 26. April, Steffen Herzog

Modellierung eines Automotive-Kommunikations-Szenarios und Generierung des zugehörigen Systemmodells

Durch die generelle Zunahme der Komplexität von Software aufgrund unterschiedlicher Faktoren wie beispielsweise erhöhter Anforderungen an Fahrzeuge und ihrer Steuergeräte nehmen verbesserte Entwicklungsprozesse einen immer höheren Stellenwert ein. Techniken wie die Modellgetriebene Softwareentwicklung (MDSD) gewinnen deshalb stetig an Bedeutung. Der in dieser Arbeit vorgestellte Ansatz verwendet eine selbst definierte Domänenspezifischen Sprache (DSL) für den Modellierungsvorgang der Software. Grundgedanke hierbei ist es, Systemeigenschaften textuell oder grafisch in Form eines Modells zu erfassen und durch einen oder mehrere Generatoren oder Interpreter in die gewünschten Zielartefakte zu überführen. Ein gegebenes Szenario aus dem Automobilbereich, welches unterschiedliche Fahrzeuge mit verschiedenen Kommunikationsvorrichtungen, sowie die dazu gehörenden exemplarischen Kommunikationsabläufe enthält, wird dazu in Form einer DSL im Framework JetBrains Meta Programming System (MPS) umgesetzt. Die Umsetzung und Implementierung verdeutlichen sowohl das generelle Konzept, sowie auch die Ziele und Stärken der MDSD und damit generell von DSLs. Da die externe Fahrzeugkommunikation spezielle Anforderungen an die jeweiligen Kommunikationstechnologien stellt, werden diese abschließend auf ihre Einsetzbarkeit untersucht und miteinander verglichen.

Veröffentlicht am 2016-04-14 12:55:26 (Permalink)

Die Klausur vom WS1516

Hier die Ergebnisse der Klausur vom WS1516. Einsicht Donnerstag, 14.4.2016 16:00-17:00 Raum 04.137-113 (Blaues Hochhaus)  

Veröffentlicht am 2016-04-07 20:11:17 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 19. April, Raed Kassem

Simulation-Based Performance Analysis of Communication-Enabled Smart Grid Applications Abstract: Conservation Voltage Reduction, or CVR, is an important technology for saving energy. It aims to reduce the electricity consumption by lowering the service voltage to the lowest possible values. lowering the voltage must be done in a controlled manner in order to guarantee acceptable voltage at all customers along the distribution feeder and under all load conditions. The main goal of this work is to implement the necessary functions for simulating a working version of a CVR application and testing its effect on energy consumption along a distribution feeder. For this purpose, the communication framework OMNeT++ and the power system simulator OpenDSS have been related in order to control power system elements based on measured data transmitted over the communication network. A wireless communication system has been implemented in OMNeT++ between customer houses and the substation. Real-time voltage values are measured periodically at the houses and sent to a controller unit at the substation. Based on theses values the controller decides whether to lower the output voltage at the substation’s transformer. In addition, radial distribution feeders have been implemented to be a testing field for the CVR application. The results showed that on a feeder of ten houses with residential loads an energy saving of 3.4% could be achieved when applying CVR. The energy saving increases significantly while decreasing the distance between loads or with the presence of distributed generation.

Veröffentlicht am 2016-03-17 10:14:28 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 22. März 2016, Andreas Buck

Evaluation of Adaptive Channel Access Mechanisms in Vehicular Ad-hoc Networks
Vehicular Ad-hoc Networks (VANETS) are one of the most topical subjects in current transport system research. Especially for safety applications, it is of paramount importance to make perfect use of the given wireless channel capacities. Therefor mechanisms, that provide an optimal channel behavior towards the criteria of those applications are highly appreciated.
In this bachelor thesis, we will have a look at the principles of VANETs, that lead to the necessity of introducing new congestion control algorithms. After that, two of such mechanisms, namely Limeric and Dynb, shall be examined theoretically and simulative. The simulative evaluation will be realized by expanding the Veins-Framework for vehicular network simulation by those. Scenarios and metrics have to be determined to classify their efficiency. On the other hand, weaknesses should be exposed and possible improvements to fix the failure can be introduced.
Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-03-03 13:48:19 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 15. März 2016, Christian Estelmann

Untersuchung von kooperativen Unfallvermeidungsalgorithmen unter Berücksichtigung der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation

Aktuelle Kollisionsvermeidungssysteme sind bisher darauf beschränkt, nur das eigene Fahrzeug beeinflussen zu können. Mit Hilfe der V2V-Kommunikaiton können Absprachen mit benachbarten Fahrzeugen getroffen und hierdurch der Handlungsspielraum zur Kollisionsvermeidung erweitert werden. Es ist somit möglich, dass mehrere Fahrzeuge simultan und koordiniert eine Handlung ausführen, um eine Kollision zu vermeiden. In dieser Arbeit werden verschiedene Planungsalgorithmen miteinander verglichen. Zur Kollisionsvermeidung müssen bestimmte Schritte nacheinander ausgeführt werden. Bei diesen Schritten handelt es sich um Gruppenbildung, Manöverplanung und Verständigung auf Umsetzung mit abschließender Durchführung. Es wird erarbeitet, zu welchem Zeitpunkt diese Schritte durchgeführt werden müssen. Die Algorithmen werden auf die Leistungsfähigkeit hin untersucht, in verschiedenen Szenarien Ausweichmanöver zu finden, ohne die Algorithmen auf ein spezielles Szenario zu optimieren. Die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen ist hierbei essentiell. Es wird analysiert, welche Kommunikationsmöglichkeiten unter welchen Rahmenbedingungen die Anforderungen des Systems erfüllen.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-03-03 13:47:14 (Permalink)

Vortrag und Award auf der EnInnov 2016

Im Rahmen des 14. Symposiums Energieinnovation 2016 in Graz wurde David Steber, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Informatik 7, mit dem Young-Author-Award ausgezeichnet. Er erhielt diese Auszeichnung für seinen Konferenzbeitrag „SWARM - Primärregelleistungserbringung mit verteilten Batteriespeichern in Haushalten".
Im Rahmen des Symposiums werden zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses „Young Author Awards“ für herausragende Beiträge von Jungautoren vergeben. Die feierliche Verleihung der Förderpreise erfolgte im Rahmen eines Abendempfanges im Nikola-Tesla-Labor der TU Graz.

Veröffentlicht am 2016-02-19 10:26:00 (Permalink)

Ergebnisse der ZAT-Klausur vom 12.02.2016

  Die Prüfungsergebnisse stehen ab sofort online. Bitte benutzen Sie das Kennwort, welches Sie an die in "meinCampus" hinterlegte Emailadresse zugeschickt bekommen haben. Prüfungsergebnisse Die Klausureinsicht findet am 06.04.2016 von 13:00 bis 15:00 Uhr im Raum 04.137 (Wolfgang-Händler Hochhaus) statt! Für eine bessere Planbarkeit sind Voranmeldungen erwünscht.

Veröffentlicht am 2016-02-16 18:28:58 (Permalink)

DIY Projektvorstellungen

Vergangenen Donnerstag haben die Studenten im Rahmen der Vorlesung 'DIY: Personal Fabrication' ihre Projekte vorgestellt. Der Startschuss fiel bereits im Oktober vergangenen Jahres. Begleitend zur Vorlesung haben die Studenten ihre Entwürfe verfeinert und in die Realität umgesetzt. Mehr als 30 Studenten habe zusammen insgesamt 16 Projekte erfolgreich bearbeitet.

Neben dem physikalischen Abbau ist eine adäquate Dokumentation ebenso wichtige. Diese kann auf der Vorlesungsseite [hier] eingesehen werden.

Den Preis für die 'pfiffigste Arbeit' erhält der 'TeaMaker'. Den Preis für die beste Dokumentation erhält die 'Modulare LED Matrix'. Herzliche Glückwünsche an die Gewinner!

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Veröffentlicht am 2016-02-16 15:11:04 (Permalink)

Kolloqiuumsvortrag: 16. Feb. 2016, Gabriel Zink, Modellierung einer Wärmepumpenheizung für Haushalte mit AnyLogic

In Zeiten der Energiewende können Wärmepumpenheizungen für Wohngebäude einen wichtigen Beitrag zur Nutzung erneuerbarer Energien liefern. Bevor eine Wärmepumpenheizung in der Praxis in ein Wohngebäude integriert wird, ist es interessant zu wissen, ob diese Wärmepumpenheizung in einer bestimmten Umgebung (Umwelt, Heizsystem, Kombination mit weiteren Komponenten wie Photovoltaik-Anlagen) effizient betrieben werden kann. Hierfür wird eine genaue Kenntnis über die Arbeitsweise einer Wärmepumpenheizung benötigt. Dazu wird das Verhalten bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen analysiert und die einzelnen Komponenten getrennt voneinander betrachtet. Auf Basis der gewonnen Erkenntnisse werden unterschiedliche Ansätze zur Simulation einer Wärmepumpenheizung verfolgt. Letztendlich wird daraus ein Simulationsmodell entwickelt, dass das Leistungsverhalten eines Wärmepumpenverdichters unter Zuhilfenahme von Werten aus Datenblättern für dort nicht angegebene Betriebsbedingungen mit Abweichungen im einstelligen Prozentbereich vorhersagen kann. Raum: 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2016-02-11 10:50:12 (Permalink)

Projekt e-NUE auf Zielgerade

Das Projekt e-NUE befindet sich kurz vor dem erfolgreichen Abschluss. Bereits im September 2015 wurden die eingesetzten Fahrzeuge der zweiten Welle (AUDI A3) von den Probanden an die AUDI AG zurückgegeben. Die darauffolgende Phase der Datenauswertung und der Abgleich mit den entwickelten Simulationsmodellen wurden ebenfalls erfolgreich abgeschlossen. Aktuell werden die Forschungsarbeiten und Entwicklungsergebnisse im Rahmen eines Abschlussberichtes dokumentiert. Wir blicken auf knapp 3 Jahren intensiver und produktiver Zusammenarbeit mit der AUDI AG und der N-ERGIE Aktiengesellschaft zurück - für die wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bedanken möchten.

Veröffentlicht am 2016-02-03 15:57:12 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 01. März 2016, Promotion Eckhoff reserviert

Einer der derzeit vielversprechendsten Ansätze, um zukünftig Verkehrssicherheit und -effizienz zu erhöhen, sind miteinander kommunizierende Fahrzeuge. Ohneeffektiven Privatsphärenschutz kann ein solches Kommunikationssystem allerdings missbraucht werden, z.B. um Fahrer auszuspähen oder ein vollautomatisches Ver kehrsüberwachungssystem aufzubauen. Doch lässt sich ein solcher Schutz nicht entwickeln, ohne vorher die konkreten Risiken in Fahrzeugnetzen zu verstehen und den Grad der Privatsphäre eines Fahrers messbar zu machen. In dieser Arbeit präsentieren wir daher zunächst eine tiefgehende Risikoanalyse, sowie eine Taxonomie für Privatsphäre in Fahrzeugnetzen und einen Überblick über den aktuellen Stand der Privatsphärenforschung. Wir bewerten verbreitete Simulationsmethodiken hinsichtlich Qualität und Aussagekraft und zeigen mit der Entwicklung eines Simulationswerkzeuges, wie sich diese steigern lassen. Das entwickelte Framework erlaubt die detaillierte Bewertung von Privatsphäre in Fahrzeugnetzen. Zusätzlich ermöglicht eine genaue Abbildung des amerikanischen und europäischen Kommunikationsstandards nicht nur die Untersuchung von Schutzmechanismen auf Paketebene, sondern auch das Aufdecken von Performanzproblemen. Unser Simulator erlaubt uns darüber hinaus eigene Beiträge zum Schutz der Privatsphäre in Fahrzeugnetzen zu entwickeln und zu bewerten: Gegen Privat sphärenverletzungen durch den Betreiber schützt unser pseudonymaustauschendes SlotSwap-System. Die Benutzung zeitbasierter Pseudonyme schützt außerdem vor Sybilangriffen und der damit einhergehende synchrone Addresswechsel erschwert das Verfolgen von Fahrzeugen. Zeitbasierte Pseudonyme sind auch die Basis unseres Zertifikatsperrsystems SmartRevoc, das sich fehlverhaltende Fahrzeuge effizient sperren kann, ohne deren Vergangenheit offenzulegen. Des Weiteren zeigen wir, dass parkende Fahrzeuge entscheidend zur Verkehrssicherheit beitragen und Zertifikatsperrlisten schnell im Netzwerk verteilen können. Zum Abschluss präsentieren wir einen robusten Fingerprinting-Angriff auf IEEE 802.11-Geräte, dessen Tragweite wir mit Hilfe unseres Simulators quantifizieren können. Die Gesamtheit der Ergebnisse dieser Arbeit ermöglicht eine differenzierte Einschätzung und eine gezieltere Entwicklung von Mechanismen zum Privatsphärenschutz in Fahrzeugnetzen.   Raum: 04.137 und 02.152

Veröffentlicht am 2016-02-01 15:38:10 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 19. Januar 2016, reserviert (Hielscher)

reserviert

Veröffentlicht am 2015-12-15 13:19:45 (Permalink)

KW50 Löt-Tutoriell (Vorlesung und Übung entfallen)

Am 8.12. fand das Ätz- und Löt-Tutoriell im FabLab statt. Deswegen entfällt diese Woche die Übung und die Vorlesung (10.12.). Am 15.12. um 16:00 wird das Tutoriell nochmals angeboten. Sollte jemand vergangenen Dienstag nicht teilnehmen können ist er/sie gerne willkommen. Der reguläre Lehrbetrieb in der KW51 findet wie gewohnt statt.

Veröffentlicht am 2015-12-10 15:57:12 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 22. Dezember 2015, Stefan Nottrott

Entwicklung eines autarken Messgeräts zur Langzeit-Aufzeichnung der lokalen Sonneneinstrahlung

  Das in dieser Arbeit entwickelte System kann eingesetzt werden, um über einen längeren Zeitraum in festgelegten Intervallen die Sonneneinstrahlung an einem bestimmten Ort zu messen und zu speichern. Die Daten von mehreren, an verschiedenen Orten platzierten, Geräten werde zentral gesammelt. Hieraus können Rückschlüsse auf den Energieertrag von potentiell dort aufgestellten Solaranlagen gezogen werden. Der Einsatz ist, bis auf die Übertragung der Messergebnisse, völlig autark möglich. Hierfür kann sich das System selbst mit ausreichend Energie versorgen und diese in sinnvoller Menge speichern. Zudem ist die Beständigkeit gegen übliche Witterungseinflüsse, wie Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen,relevant, um den Einsatz über einen langen Zeitraum zu gewährleisten.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2015-11-16 15:16:17 (Permalink)

Kolloqiumsvortrag: 01.Dezember 2015, Daniel Schiener

Simulationsgestützte Funktionsentwicklung einer prädiktiven Manöverdetektion von Abbiegevorgängen

Lichtbasierte Fahrerassistenzsysteme tragen zu einer Verbesserung der Sichtverhältnisse bei Dunkelheit bei und führen infolgedessen zu einer Erhöhung der Fahrsicherheit. Eine zukünftige Lichtassistenzfunktion soll dem Fahrer des Egofahrzeugs wie auch anderen Verkehrsteilnehmern durch die Adaption der Lichtverteilung bei der Durchführung von Abbiegemanövern assistieren. Für das Egofahrzeug bedeutet dies eine Adaption der Lichtverteilung in Richtung des zukünftigen Abbiegemanövers. Für andere Verkehrsteilnehmer entspricht das vorrangige Ziel der Gewährleistung dessen Blendungsfreiheit und infolgedessen eine Optimierung der Demaskierungsfläche. Vor diesem Hintergrund erfordert eine Adaption der Lichtverteilung Kenntnis über die zukünftige Trajektorie eines Fahrzeugs. Da deren Planung zu den Aufgaben des Fahrers zählt bedarf es der Verwendung von Verfahren der Situationsanalyse sowie der Entscheidungsfindung unter Unsicherheit. In dieser Arbeit finden mit einem fuzzylogischen System sowie einem Bayes Netz zwei Verfahren aus den Bereichen der Regelungstechnik sowie des Maschinellen Lernens Anwendung. Im Hinblick auf die Interpretation der geltenden Verkehrssituation nutzen die Verfahren sowohl Fahrzeugdaten des Egofahrzeugs als auch Daten das Fahrzeugumfeld betreffend. Für die Funktionsentwicklung werden die entsprechenden Informationen in Form von Daten aus einer Simulationsumgebung für das Fahrzeugumfeld bereitgestellt. Um Aussagen über die Güte der Simulationsdaten sowie die allgemeine Detektionsgüte und -zuverlässigkeit der genannten Verfahren treffen zu können bildet eine Evaluation gegen virtuelle und reale Testdaten den Abschluss dieser Arbeit.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2015-11-16 14:27:31 (Permalink)

Impressionen der LNdW 2015

Am 24. Oktober 2015 fand im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen die siebte Lange Nacht der Wissenschaften (LNdW) statt. Der Lehrstuhl Informatik 7 war zum wiederholten mal zusammen mit INI.FAU an zweit Standorten vertreten. Am Südgelände der Technischen Fakultät in Erlangen wurden anhand mehrerer Demonstratoren aktuelle Forschungsthemen aus dem Umfeld der Ad-hoc Kommunikation sowie der Fahrzeugentwicklung präsentiert. Am Energie Campus in Nürnberg (ENCN) präsentierte der Lehrstuhl Ergebnisse aus der Energieforschung. Hier einige Impressionen von beiden Standorten: [metaslider id=74]

Veröffentlicht am 2015-11-10 14:49:16 (Permalink)

Prof. German, Sprecher des ZD.B für Vernetzte Mobilität

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle haben die Sprecher der fünf Themenplattformen im Rahmen des Zentrums Digitalisierung.Bayern (ZD.B) berufen „Das ZD.B wird nun durch hervorragende wissenschaftliche und visionäre wirtschaftliche Expertise gestärkt“, so die Minister. „Aus ganz Bayern wurden führende Persönlichkeiten gewonnen, die als ehrenamtliche Sprecher die Themenplattformen gestalten und koordinieren. Mit dieser Kompetenz setzt  Bayern einen weiteren Schritt hin zur Leitregion für die Digitalisierung“, so Aigner. Weiterlesen... Die Plattform ‚Vernetzte Mobilität‘ wird von unserem Lehrstuhlleiter Prof. Dr.-Ing. Reinhard German (Informatik 7, FAU) zusammen mit Dr. Christoph Grote (BMW) vertreten.

Veröffentlicht am 2015-11-09 17:53:26 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 17. November 2015, Christian Gulden

Implementierung eines Game-Streaming Systems

  Cloud-Gaming bzw. Game-Streaming ist eine neuartige Technologie, bei der ein Computerspiel auf einem entfernten Rechner ausgeführt und die Bildschirmausgabe an den Spieler als Videostream übertragen wird. Ausgehend vom Spieler werden in Gegenrichtung Benutzereingaben versandt. Der Nutzer kann so unabhängig von Art oder Qualität seiner Hardware grafisch anspruchsvolle Spiele ausführen. Ziel dieser Arbeit ist die Prototypische Implementierung eines Game-Streaming Systems. Dabei werden Architektur- und Implementierungsdetails diskutiert sowie Herausforderungen und Erweiterungspotenziale vorgestellt.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-11-03 12:17:03 (Permalink)

Übung KW44

Die Übung für die KW44 findet nicht am Montag sondern am Donnerstag (29.10.) direkt nach der Vorlesung statt. Thema: Projektpräsentationen

Veröffentlicht am 2015-10-22 18:45:40 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 20. Oktober 2015, Andreas Mosthaf

Implementierung eines IEEE 802.15.4g MAC-Protokolls für den SkyNet-Dongle und das OMNet++-Simulationsmodell von SkyNet

Gleitschirmpiloten sind während ihrer Flüge auf Informationen zu den thermischen Verhältnissen ihrer Umgebung angewiesen. Das SkyNet-Projekt bietet dafür eine Plattform für den Austausch dieser Informationen zwischen den Piloten. Im Rahmen des SkyNet-Projekts wurde bereits entsprechende Hardware und ein OMNet++-Simulationsmodell entwickelt. Mit dieser Masterthesis wurde eine Architektur entwickelt, die es ermöglicht die Implementierung eines MAC-Protokolls auf beiden Plattformen einzusetzen. Zusätzlich wurde ein entsprechendes MAC-Protokoll, das auf dem IEEE 802.15.4 Standard basiert, ebenfalls entwickelt.   Ort: 04.137, Martensstr. 3, Erlangen    

Veröffentlicht am 2015-10-15 09:51:39 (Permalink)

RK Klausureinsicht SS15

Hier die Ergebnisse der Klausur vom SS15. Raum: 04.137 – 113

Veröffentlicht am 2015-10-08 13:44:22 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 13. Oktober 2015, Florian Koerfer

Channel Access Mechanisms for Clusters of Parking Vehicles

Während der Einführungsphase der Kommunikation zwischen Fahrzeugen, wird aufgrund der niedrigen Penetrationsrate nie ein geschlossenes Netz entstehen. Um dem entgegen zu wirken, sollen auch parkende Autos in die Kommunikation eingebunden werden, da ein Auto im Schnitt 23 Stunden am Tag parkt und so die Zahl der verfügbaren Teilnehmer drastisch erhöht werden kann. Oft parken Autos aber in größeren Gruppen, z.B. auf Parkplätzen, was zu Problemen führt, wenn alle parkenden Autos gleichzeitig auf eine Anfrage antworten. In dieser Arbeit werden Strategien zum Kanalzugriff untersucht, die in einer solchen Situation möglichst effizient Arbeiten. Dabei ist es das Ziel, dass nur das parkende Auto antwortet, dass am besten dafür geeignet ist. Da diese Auswahl aber nur mit globalem Wissen möglich ist, werden nicht optimale Verfahren darauf untersucht, wie nahe sie diesem optimalen Verfahren kommen.   Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2015-10-08 11:35:57 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 27. Oktober 2015, Tuan Vo Van

Anbindung Beremiz an SmartPLC

Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) werden in der Automatisierungs- und Prozesstechnik benutzt, um Arbeitsschritte von Anlagen und Maschinen zu steuern. Durch die steigende Komplexität der SPS-Programme und der großen Anzahl von verschiedenen Herstellern wurde 1993 der Standard IEC 61131-3 für den Einsatz von industriellen Steuerungen entwickelt. Das von infoteam Software AG entwickelte Programmiersystem OpenPCS v6 ist bei vielen international führenden Herstellern von Industriesteuerungen erfolgreich im Einsatz. Das Programmiersystem besteht aus einer Entwicklungsumgebung und einem Laufzeitsystem, der SmartPLC, welche zur internationalen Norm IEC 61131-3 konform ist. In Südostasien verbreiteter ist dagegen die plattformunabhängige Open-Source- Entwicklungsumgebung Beremiz, welche ebenfalls zur IEC 61131-3 konform ist. Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, inwieweit die Open-Source Entwicklungsumgebung Beremiz sich an die Laufzeitumgebung SmartPLC anbinden lässt. Das heißt, statt der OpenPCS-Entwicklungsumgebung werden Elemente wie Editoren und Code-Generierung von Beremiz verwendet, um IEC 61131 Programme zu entwickeln. Dazu wird der Compiler von OpenPCS wiederverwendet und eine Onlineschnittstelle in Beremiz implementiert, um eine Verbindung zwischen Beremiz und SmartPLC aufzubauen. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-10-07 10:06:42 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 27. Oktober 2015, Tuan Vo Van

Anbindung Beremiz an SmartPLC

Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) werden in der Automatisierungs- und Prozesstechnik benutzt, um Arbeitsschritte von Anlagen und Maschinen zu steuern. Durch die steigende Komplexität der SPS-Programme und der großen Anzahl von verschiedenen Herstellern wurde 1993 der Standard IEC 61131-3 für den Einsatz von industriellen Steuerungen entwickelt. Das von infoteam Software AG entwickelte Programmiersystem OpenPCS v6 ist bei vielen international führenden Herstellern von Industriesteuerungen erfolgreich im Einsatz. Das Programmiersystem besteht aus einer Entwicklungsumgebung und einem Laufzeitsystem, der SmartPLC, welche zur internationalen Norm IEC 61131-3 konform ist. In Südostasien verbreiteter ist dagegen die plattformunabhängige Open-Source- Entwicklungsumgebung Beremiz, welche ebenfalls zur IEC 61131-3 konform ist. Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, inwieweit die Open-Source Entwicklungsumgebung Beremiz sich an die Laufzeitumgebung SmartPLC anbinden lässt. Das heißt, statt der OpenPCS-Entwicklungsumgebung werden Elemente wie Editoren und Code-Generierung von Beremiz verwendet, um IEC 61131 Programme zu entwickeln. Dazu wird der Compiler von OpenPCS wiederverwendet und eine Onlineschnittstelle in Beremiz implementiert, um eine Verbindung zwischen Beremiz und SmartPLC aufzubauen.     Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-10-06 08:59:08 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 29. September 2015 , Jennifer Kane

Abschlussvortrag

"Wizard-based Support of the Modeling Process for Complex Image Systems"

Im Rahmen von Bildverarbeitungssoftware stellen sich hohe Anforderungen an die Systeme. Um kurze Antwortzeiten und eine schnelle Verarbeitung großer Datenmengen zu garantieren, müssen Softwarearchitekten eine Unzahl von Entscheidungen treffen. Dazu gehören unter anderem Überlegungen zur funktionalen Aufstellung des Systems sowie zu internen und externen Schnittstellen oder die Entscheidung, wie Information verwaltet und aufbereitet wird. Als General-purpose-approach kombiniert TAS modellgetriebene Simulationen und Testverfahren um die Qualität des Entwicklungsprozesses  für komplexe Systeme zu steigern. Ziel dieser Arbeit ist den TAS-Ansatz um Usability-Aspekte zu erweitern und den Benutzer im Modellierungsprozess  für Bildverarbeitungssystem mit SysML und MARTE zu begleiten und anzuleiten.  Um die Komplexität der Benutzeroberfläche zu reduzieren, werden Viewpoints eingeführt, die verschiedene Sichten auf das System ermöglichen.  Neue Wizards assistieren dem Benutzer beim Modellieren und fördern Vollständigkeit und Effizienz. Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-09-23 11:09:06 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Jennifer Kane, 29. September 2015

          Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangne

Veröffentlicht am 2015-09-21 15:45:47 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 3. November 2015, Tobias Zangl

Verwaltung und Steuerung von Experimenten in der Test-getriebener Agilen Simulation

Das am Lehrstuhl entwickelte Framework SimTAny ermöglicht es aus den mit standardisierten Erweiterungsprofilen annotierten UML2-Modellen ausführbare Simulationen für OMNeT++ abzuleiten. Für die Analyse der  möglichen Designalternativen eines modellierten Systems, welche durch unterschiedliche Kombinationen der im Modell integrierten Parametern spezifiziert sein können, müssen Simulationsexperimente aufgestellt werden. Das Ziel dieser Arbeit liegt in der Konzeption und Entwicklung einer Erweiterungskomponente für SimTAny zur besseren Erzeugung, Verwaltung, Steuerung und Ergebnisanalyse dieser Experimente. Hierzu wird im Rahmen der Arbeit eine Modell-getriebene Entwicklung der internen Struktur der Komponente sowie der Benutzeroberfläche auf Basis des Eclipse Modeling Frameworks und verwandter Eclipse Plugins eingesetzt. Dadurch bleibt die Erweiterung flexibel und leicht erweiterbar (z.B. auf eine Web-basierte Oberfläche) durch vergleichsweise geringe Anpassungen des zugrundelegenden Modells.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-09-14 15:01:35 (Permalink)

Rechnerkommunikations-Klausur (Update)

[Leider haben wir dieses Jahr den Termin vom Prüfungsamt sehr kurzfristig erhalten, weswegen wir erst jetzt genau Angaben machen können. Wir bitten dies zu entschuldigen.] Die RK-Klausur für das Sommersemester 2015 findet am 28. September 2015 statt. Beginn: 8:00 (st!) Raum: Mensa Süd

Veröffentlicht am 2015-09-02 15:42:35 (Permalink)

DIY Registrierung WS2015/2016

Die Registrierung startet ab Montag 7.9. per Mail an mich. Freie Plätze: 50 (FCFS) Achtung: der Kursraum und Ort könnte sich vielleicht nochmal ändern.

Veröffentlicht am 2015-08-19 16:24:25 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 06. Oktober 2015, Mokhtar Marzouk

Simulation-Based Evaluation of LTE in Vehicular Environments

  The perception of car driving has been changing fundamentally over the past years. Due to the ongoing need to consider congestion, safety, driver behavior, on the road information and entertainment; a large industry, known as Intelligent Transportation Systems (ITS) has been developed. ITS enables smarter use of existing roads, infrastructures and vehicles in order to improve safety, efficiency and cost of mobility. A new wave of intelligent Transport Systems (ITS) has emerged to face the rising motorist challenges; it consists in taking advantage of the technological developments by adding mobile computing, wireless communication and remote sensing devices to ITS systems, which has contributed to the development of the Inter-Vehicular Communication (IVC). IVC is the real time information exchange between vehicles with each other (V2V) or between vehicles and infrastructure (V2X). IVC systems are based on wireless networking. The cellular network LTE is a promising candidate for such IVC applications. In a proof of concept, we first demonstrate both the advantages as well as the drawbacks for its use in vehicular networking, and for its potential use in the real world through our case study which is the State of Qatar. We give also an overview of all possible applications of the IVC system through LTE. In this work, we evaluate the performance of LTE in the vehicular environment by establishing simulations of IVC applications. The simulations are based on the directionally coupled network and traffic simulator VeinsLTE. This simulator is based on SimuLTE which enables complex performance evaluation of LTE. The simulations are based on a synthetic scenario modeling roads with intersections and congestion. The results of the simulations will allow us to examine whether LTE can meet the ITS criteria, under a background traffic of cell phones using the same network.     Ort: 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2015-08-13 13:16:43 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 13. Oktober 2015, Florian Koerfer

Channel Access Mechanisms for Clusters of Parking Vehicles

Während der Einführungsphase der Kommunikation zwischen Fahrzeugen, wird aufgrund der niedrigen Penetrationsrate nie ein geschlossenes Netz entstehen. Um dem entgegen zu wirken, sollen auch parkende Autos in die Kommunikation eingebunden werden, da ein Auto im Schnitt 23 Stunden am Tag parkt und so die Zahl der verfügbaren Teilnehmer drastisch erhöht werden kann. Oft parken Autos aber in größeren Gruppen, z.B. auf Parkplätzen, was zu Problemen führt, wenn alle parkenden Autos gleichzeitig auf eine Anfrage antworten. In dieser Arbeit werden Strategien zum Kanalzugriff untersucht, die in einer solchen Situation möglichst effizient Arbeiten. Dabei ist es das Ziel, dass nur das parkende Auto antwortet, dass am besten dafür geeignet ist. Da diese Auswahl aber nur mit globalem Wissen möglich ist, werden nicht optimale Verfahren darauf untersucht, wie nahe sie diesem optimalen Verfahren kommen.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2015-08-10 13:22:05 (Permalink)

Kolloqiumsvortrag: 4. August 2015, Schiener

Zwischenvortrag "Simulationsgestützte Funktionsentwicklung einer prädiktiven Manöverdetektion für Abbiegevorgänge"

Volladaptive Scheinwerfersysteme wie der Voll-LED- oder Laserscheinwerfer eröffnen neue Möglichkeiten softwarebasierte Fahrerassistenzfunktionen auch in dieser Fahrzeugdomäne verstärkt zu integrieren. Eine zukünftige Funktion soll dem Egofahrzeug bei Abbiegevorgängen durch die variable Adaption der Lichtverteilung assistieren, ohne Blendung anderer Verkehrsteilnehmer. Dahingehend ist eine Erkennung der Abbiegeintention eines Fahrzeugs unabdingbar, um Informationen für die Lichtfunktion bereitzustellen. Generell erfordern die an derartige Funktionen gestellten Anforderungen wie etwa kürzere Entwicklungszyklen oder die steigende Softwarekomplexität verstärkt den Einsatz neuer Entwicklungsmethoden. Mit der simulationsgestützten Funktionsentwicklung existiert bereits ein Ansatz jene Anforderungen zu erfüllen. Aus diesem Anlass werden für die Entwicklung der Manöverdetektion relevante Funktionsparameter mittels einer umfangreichen Simulationsumgebung für das Fahrzeugumfeld generiert. Abschließend erfolgt eine Evaluation der Funktion anhand aufgezeichneter Messdaten aus realen Testfahrten.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-07-22 15:30:20 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 18. August 2015, Bernhard Schönnagel

Implementierung einer konfigurierbaren graphischen Darstellung von Ergebnisdaten einer Ablaufsimulation im Kalksandsteinbereich

Bedingt durch die hohen finanziellen Aufwendungen für die Einrichtung einer ereignisdiskreten Simulationsanwendung sowie das Fehlen von günstigen, intuitiv bedienbaren Auswertungsmöglichkeiten der Simulationsergebnisse außerhalb der Standard- Simulationsanwendungen besteht reges Interesse seitens der Wissenschaft und Industrie an Werkzeugen abseits der großen, jedoch teuren Standardangebote. Das gesuchte Werkzeug soll entsprechende Simulationsergebnisse ohne große manuelle Arbeit, wie sie beispielsweise bei der Verwendung von Microsoft Excel nötig wäre, möglichst flexibel aufbereiten und auch im Nachhinein anpassbar machen. Die Ergebnisse eines Simulationslaufs liegen als rohe Datenreihen vor, welche interpretiert und aufbereitet werden müssen. Die bisher genutzten Standard-Simulationsanwendungen enthalten zum Großteil Auswertungsmodule, die jedoch bereits vor der Simulation konfiguriert werden müssen und danach nicht mehr anpassbar sind. Die vorliegende Arbeit beschreibt die Entwicklung einer benutzerfreundlichen Auswer- tungsmöglichkeit für Simulationsdaten, wobei der Fokus auf der einfachen Bedienung und der Unabhängigkeit von Simulationsläufen liegt. Deshalb werden die Simulationsergebnisse in einer Datenbank gespeichert und die Auswertung auf einer dynamischen Internetseite zur Verfügung gestellt. Zur Aufbereitung der Simulationsdaten wird die Statistik-Sprache R in Verbindung mit dem Framework Shiny verwendet. Mit der entwickelten Anwendung ist es intuitiv möglich, angepasste Auswertungen zu erzeugen, zu speichern und auf andere Simulationsläufe zu übertragen, ohne auf kommerzielle Produkte zurückgreifen zu müssen.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-07-08 10:03:18 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 28. Juli 2015, Frank Hiesinger

Optimierung eines Netzwerkzeitservers auf dem Raspberry Pi

NTP-Server können mit Hilfe von Sekundensignalen (PPS) präzisiert werden. Die Verarbeitung dieser Signale erfolgt in Interruptroutinen, deren Latenz von Faktoren wie CPU- und IO-Aktivität stark beeinflusst wird. Trotz NTP-eigener Filteralgorithmen wirken sich diese Schwankungen negativ auf die Zeithaltung aus, sodass Verzögerungen im zweistelligen Mikrosekundenbereich auftreten. Im Rahmen der Arbeit wurde ein NTP-Server auf einem Raspberry Pi eingesetzt. Dazu stellte ein u-Blox GPS-Empfänger ein hochpräzises PPS-Signal bereit. In einem ersten Schritt wurde die Latenz des zeitverarbeitenden Interrupts mit einer externen Uhr bestimmt. Daraufhin wurde die gemessene Verzögerung verwendet, um die verfälschten Zeitstempel dynamisch zu korrigieren. Schließlich wurde untersucht, auf welche Art die neuen Zeitstempel eingespeist werden müssen, um eine möglichst genaue Zeithaltung zu erreichen. Durch die getroffenen Maßnahmen kann die Abweichung der lokalen Uhr auf unter eine Mikrosekunde minimiert werden.     Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-07-02 11:23:00 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 21. Juli 2015, Patrick Kalka

Nachrichtenverteilung in einem verteilten Testsystem für ein drahtloses Sensornetz Kurzfassung: Sensorknoten kommunizieren per Funk miteinander und sind im Stande, die unterschiedlichsten Aufgaben zu bewältigen. Um sicherzustellen, dass ein Netz diese Aufgaben wie erwartet erfüllt, muss eine Möglichkeit existieren, die Sensorknoten zu beobachten. Diese Beobachtung darf sich nicht auf den Funkkanal auswirken, da sonst die korrekte Funktionsweise des Netzes nicht gewährleistet ist. Aus diesem Grund wird in dieser Arbeit eine Möglichkeit entwickelt, ein Sensornetz ohne Einfluss auf den Funkkanal zu beobachten. Als Basis dient ein Netz aus Rechnern, die in dem Stockwerk der Abteilung Kommunikationsnetze des FraunhoferInstitut für Integrierte Schaltungen verteilt wurden. Den Knoten ist es durch Konfigurationsparameter möglich, Monitoringnachrichten und Nutzdaten per USB an diese Rechner weiterzuleiten. Sollten alle Sensorknoten mit einem Rechner verbunden sein, kann somit der Funkkanal komplett von Monitoringnachrichten befreit werden. Zusätzlich können Nachrichten über die USB-Schnittstelle auch in das Netz eingeleitet werden. So müssen Steuerbefehle oder Konfigurationsnachrichten ebenfalls nicht per Funk übertragen werden. Um dies zu realisieren muss zuerst eine Kooperationsstrategie zwischen der Software für diesen Nachrichtenaustausch und den bestehenden Komponenten geschaffen werden. Anschließend werden Routingverfahren für das Aus- und Einleiten von Nachrichten entwickelt um den Funkkanal so wenig wie möglich durch die Beobachtungen zu belasten.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-07-02 10:57:43 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 14. Juli 2015, Tobias Zangl

Zwischenvortrag: Verwaltung und Steuerung von Experimenten in der Test-getriebener Agilen Simulation Das am Lehrstuhl entwickelte Framework SimTAny ermöglicht es aus den mit standardisierten Erweiterungsprofilen annotierten UML2-Modellen ausführbare Simulationen für OMNeT++ abzuleiten. Für die Analyse der  möglichen Designalternativen eines modellierten Systems, welche durch unterschiedliche Kombinationen der im Modell integrierten Parametern spezifiziert sein können, müssen Simulationsexperimente aufgestellt werden. Das Ziel dieser Arbeit liegt in der Konzeption und Entwicklung einer Erweiterungskomponente für SimTAny zur besseren Erzeugung, Verwaltung, Steuerung und Ergebnisanalyse dieser Experimente. Hierzu wird im Rahmen der Arbeit eine Modell-getriebene Entwicklung der internen Struktur der Komponente sowie der Benutzeroberfläche auf Basis des Eclipse Modeling Frameworks und verwandter Eclipse Plugins eingesetzt. Dadurch bleibt die Erweiterung flexibel und leicht erweiterbar (z.B. auf eine Web-basierte Oberfläche) durch vergleichsweise geringe Anpassungen des zugrundelegenden Modells.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-06-30 11:29:15 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Jennifer Kane, 29. September 2015

reserviert   Abschlussvortrag   Ort: Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-06-23 13:24:07 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Jennifer Kane, 29. September 2015

Abschlussvortrag

"Wizard-based Support of the Modeling Process for Complex Image Systems"

Im Rahmen von Bildverarbeitungssoftware stellen sich hohe Anforderungen an die Systeme. Um kurze Antwortzeiten und eine schnelle Verarbeitung großer Datenmengen zu garantieren, müssen Softwarearchitekten eine Unzahl von Entscheidungen treffen. Dazu gehören unter anderem Überlegungen zur funktionalen Aufstellung des Systems sowie zu internen und externen Schnittstellen oder die Entscheidung, wie Information verwaltet und aufbereitet wird. Als General-purpose-approach kombiniert TAS modellgetriebene Simulationen und Testverfahren um die Qualität des Entwicklungsprozesses  für komplexe Systeme zu steigern. Ziel dieser Arbeit ist den TAS-Ansatz um Usability-Aspekte zu erweitern und den Benutzer im Modellierungsprozess  für Bildverarbeitungssystem mit SysML und MARTE zu begleiten und anzuleiten.  Um die Komplexität der Benutzeroberfläche zu reduzieren, werden Viewpoints eingeführt, die verschiedene Sichten auf das System ermöglichen.  Neue Wizards assistieren dem Benutzer beim Modellieren und fördern Vollständigkeit und Effizienz.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-06-23 13:16:12 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Fabian Härer, 30. Juni 2015

SkyNet Sniffer mittels Software Defined Radio

Das SkyNet System ist ein Funksystem, das zur Kommunikation zwischen den von Gleitschirmfliegern verwendeten Variometern eingesetzt werden soll. Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Funkempfängers mithilfe von Software Defined Radio. Der Sniffer soll die vom SkyNet System versendeten Pakete mitschneiden und für eine spätere Auswertung speichern. Dabei soll auf eine kostengünstige Umsetzung geachtet werden, weshalb ein normaler DVB-T Stick Verwendung findet. Da das SkyNet System von Gleitschirmfliegern eingesetzt wird, soll der Empfänger in einem Auto am Startplatz stationiert werden. Um eine größtmögliche Akkulaufzeit und Mobilität zu erreichen wurde ein Minicomputer mit einem zusätzlichem Display eingesetzt. Die Analyse der empfangen Daten wird mithilfe von Wireshark umgesetzt. Außerdem soll die Weiterverarbeitung der Daten durch andere Programme ermöglicht werden, weshalb darauf geachtet wird, die Daten in einem vielseitig lesbaren Format zu speichern. Da sich das SkyNet System derzeit noch in der Entwicklung befindet, wurde ein besonderer Augenmerk auf die einfache Erweiterbarkeit der Analyse in Wireshark gelegt. Mithilfe dieses Funkempfängers und der Analyse wird das Debugging der von SkyNet-Dongles versendeten Pakete ermöglicht, was die Weiterentwicklung des Funkempfängers erleichtert.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-06-12 13:40:31 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Michael Gunselmann, 16. Juni 2015

"Ein Raspberry Pi als präziser NTP-Server"

Zum Betrieb hochpräziser Zeitserver werden gleichmäßig schwingende Quarzoszillatoren benötigt. Einen großen Einfluss auf deren Präzision hat die Umgebungstemperatur. Um eine höhere Genauigkeit zu erreichen, kommt daher eine Temperierung des Schwingquarzes infrage. Die vorliegende Hardware, ein Raspberry Pi Model B+, wurde hierzu zusammen mit einer Heizfolie in Paraffin eingegossen, ein in Software implementierter Regler sorgt für eine konstante Temperatur. Ein Vergleich zwischen vor und nach dem Eingießen durchgeführten Messungen der Zeitabweichung auf dem Raspberry Pi zeigt eine deutliche Verringerung der Zeitdifferenz gegenüber der Weltzeit um über 18 Sekunden pro Woche. Das in dieser Arbeit vorgestellte Verfahren stellt somit eine vergleichsweise einfache Möglichkeit dar, das Schwingverhalten von Quarzoszillatoren zu optimieren und bietet hinsichtlich erreichbarer Ergebnisse noch Raum für weitere Forschung.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-05-29 11:41:54 (Permalink)

Aktuelle Presseberichte

Die N-ERGIE Aktiengesellschaft hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der über das Projekt SWARM berichtet wird. In diesem ist der Lehrstuhl Informatik 7 im Rahmen des Energie Campus Nürnberg beteiligt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier. Weiterhin berichtet die FAU aktuell im Rahmen eines Interviews mit Prof. Dr.-Ing. Reinhard German über die Aktivitäten des Lehrstuhls im Bereich Energiesimulation.

Veröffentlicht am 2015-04-30 10:07:06 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Florian Koerfer, 19. Mai 2015

Channel Access Mechanisms for Clusters of Parking Vehicles

Während der Einführungsphase der Kommunikation zwischen Fahrzeugen, wird aufgrund der niedrigen Penetrationsrate nie ein geschlossenes Netz entstehen. Um dem entgegen zu wirken, sollen auch parkende Autos in die Kommunikation einge- bunden werden, da ein Auto im Schnitt 23 Stunden am Tag parkt und so die Zahl der verfügbaren Teilnehmer drastisch erhöht werden kann. Oft parken Autos aber in größeren Gruppen, z.B. auf Parkplätzen, was zu Problemen führt, wenn alle parkenden Autos gleichzeitig auf eine Anfrage antworten. In dieser Arbeit werden Strategien zum Kanalzugriff untersucht, die in einer solchen Situation möglichst effizient Arbeiten. Dabei ist es das Ziel, dass nur das parkende Auto antwortet, dass am besten dafür geeignet ist. Da diese Auswahl aber nur mit globalem Wissen möglich ist, werden nicht optimale Verfahren darauf untersucht, wie nahe sie diesem optimalen Verfahren kommen. 
Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-04-30 09:19:10 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Mathias Grassmann, 12. Mai 2015

Reverse Engineering eines Inselsolarladereglers zur Referenzdatenerfassung und Darstellung

Ziel dieser Arbeit war es, ein System zu entwickeln, welches über einen langen Zeitraum hinweg Messwerte aus dem Bereich der Photovoltaik lokal erfasst und persistent speichert, um diese der wissenschaftlichen Auswertung zur Verfügung zu stellen. Es befinden sich verschiedene Geräte für den Heimgebrauch auf dem Markt, die dies in begrenztem Umfang bereits tun, jedoch nicht in einer ausreichend feinen zeitlichen Abtastung und in einem auswertungsfreundlichen Format. Um diese Unzulänglichkeit zu umgehen wurde ein solches Produkt (Phocos CXN 10) herangezogen und, mit einem Minicomputer kombiniert, aufgewertet. Ergebnis ist eine Anlage, die periodisch alle relevanten Messwerte erfasst und in einer Datenbank abspeichert. Zusätzlich wurde eine Vorrichtung geschaffen, die in Echtzeit die gemessenen Werte graphisch aufbereitet, mit Wetterdaten in Zusammenhang stellt und auf einem Display anzeigt.

  Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2015-04-15 14:50:03 (Permalink)

Präsentation auf der Hannover Messe 2015 am 15.04.2015

Als führende Energieforschungskooperation in Bayern stellt der Energie Campus Nürnberg (EnCN) seine Vielfalt an Kompetenzen auf dem Gebiet der Energieforschung bei der Hannover Messe (Halle 2 Stand A52 am Gemeinschaftsstand von Bayern Innovativ) den Besuchern vor. Der Lehrstuhl für Informatik 7 ist in das Teilprojekte Simulation des EnCN eingebunden und in verschiedenen Forschungsprojekten tätig. Im Rahmen des Thementages ‚Hybride Simulation vernetzter intelligenter Energiesysteme‘ stellen Vertreter des Lehrstuhls am Mittwoch, den 15.04.2015 die Forschungs- und Tätigkeitsschwerpunkte auf diesem Gebiet vor. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer. Flyer i7 Hybride Simulation

Veröffentlicht am 2015-04-09 11:16:52 (Permalink)

DIY Preise

Nach reiflicher Überlegung, hier die zwei zu vergebenden Preise:

  • Der Preis der "pfiffigsten" Arbeit geht an den LED Cube. Durch die Verwendung adressierbarer LEDs wird die üblicherweise sehr aufwendige Verkabelung und die Multiplexing-Schaltung komplett umgangen.
  • Der Preis für die "beste dokumentierteste" Arbeit geht an den Marsrover. Neben der sehr detaillierten schriftliche Ausarbeitung gibt es auch sehr viele online bereit gestellten Informationen, sowie eine Fotostrecke.
Die Preisträger mögen bitte in den nächsten Tage zu mir ins Büro kommen um ihren Preis entgegen nehmen zu können. Herzlichen Glückwunsch.

Veröffentlicht am 2015-04-02 23:27:21 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Wladislaw Dvorkin, 5. Mai 2015

Realisierung eines prototypischen UML-Profils für System Dynamics und Transformation in eine ausführbare AnyLogic Simulation

Die Gestaltungsfreiheit der Modellierung ist meistens durch die eingesetzen Modellierungs- und Simulationswerkzeuge limitiert. Somit muss die Perspektive der Modellierung flexibler gestaltet werden. Dafür muss die Modellierung von der Simulationsausführung getrennt werden. Mithilfe der Modellierungssprache UML kann ein Profil erstellt werden, das speziell auf System Dynamics zugeschnitten ist. Dank der Transformation des UML-Modells in ein ausführbares Simulationsmodell kann dieses in einem geeigneten Simulationswerkzeug für systemdynamische Modelle simuliert werden (z.B. in AnyLogic). Das bietet den Vorteil, dass neue Technologien und darauf aufbauende Vorgehensweisen in immer gleicher Weise modelliert und durch das entstandene Simulationsrahmenwerk untersucht werden können. Außerdem wird der Arbeitsprozess der Modellierung und Simulation wesentlich erleichtert und beschleunigt.

    Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2015-04-01 14:41:10 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: 21. April 2015, Mattejat/Beldeninov

Formale modellgetriebene Entwicklung sicherheitskritischer Funktionen (Beldeninov)

Das Reagieren auf schnelle Veränderungen durch Elektronik und Software wird der Schlüsselfaktor für die Innovationen der Zukunft sein. Eine der Herausforderungen wird sein, in einem dynamischen Umfeld mit globalen Trends die Lebenszyklen der Automobilindustrie mit denen der Elektronikindustrie zu verzahnen. In dieser Arbeit schlägt den Einsatz von einer formalen modellgetriebenen Entwicklungsumgebung "`ANSYS SCADE"' in der Automobilindustrie vor. Die sowohl syntaktisch als auch semantisch formal definierte domänenspezifische Modellierungssprache SCADE dient zur Beschreibung eingebetteten Systemen und bildet somit das Fundament für weitergehende Aktivitäten. Dieser Ansatz ermöglicht eine durchgängige modellgetriebene Entwicklung von softwareintensiven Automobilsystemen mit den formalen Verfahren und Methoden. Diese führen zur zuverlässigen und robusten Software und zur Behebung von unnötigen Testaktivitäten, folglich zur schnelleren Fehlerkorrekturen und kürzeren Testphasen und als Endeffekt zur Reduzierung der Entwicklungskosten. In der Arbeit wurde in einem erstem Schritt das bewährte EnProVe Entwicklungsframework für eingebettete Software erfasst, klassifiziert und beschrieben. Alternativ wurde ein Ansatz in einer formalen, datengetriebenen und synchronen Sprache SCADE zur Modellierung und Codegenerierung für eingebettete Software untersucht. Innerhalb einer Evaluierung wurden der Sprachumfang sowie Modellierungskonstrukte erfasst und im Vergleich zu verwendeten Sprachen auf Ihre Tauglichkeit hin bewertet. Hierbei wurde insbesondere auch die Integrierbarkeit der alternativen Sprache in das bestehende Entwicklungsframework untersucht und bewertet. Der Ansatz und seine Integrierbarkeit wurde mit der Validierung innerhalb eines Audi-Projekts bestätigt. Die Schwächen und Stärken einer rein formalen Softwareentwicklung mit dem SCADE in Automotive, insbesondere Modellierung und Codegenerierung, wurde definiert und bewertet, und in einer Bewertungsmatrix zusammengefasst.

  Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2015-03-31 08:24:15 (Permalink)

Klausurergebnisse vom 26.3.2015

Hier die Ergebnisse der Klausur vom WS14/15. Einsicht:

  • 15.4.2015
  • 14:45-15:30
  • 04.137 - 113

Veröffentlicht am 2015-03-30 16:27:02 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Sascha Armbruster, 28. April 2015

Hardwaregestützte Erfassung von Wetterdaten und Übertragung an eine zentrale Datenbank   Der Lehrstuhl für Rechnernetze und Kommunikationssysteme forscht schon seit Längerem auf dem Gebiet der Smart Grids. Im Speziellen werden die Auswirkungen der sich wandelnden Energieversorgung untersucht. Dazu entwickelt der Lehrstuhl 7 derzeit verschiedene Ereignissimulationen, bei welchen Simulationen von Wetterereignissen besonders wichtig sind. Um das zu bewerkstelligen sind zuverlässige Wetterdaten von Bedeutung, da durch diese erst realitätsnahe Simulationen erstellt werden können. Da solche Daten von Wetteranbietern nur zu einem hohen Preis oder unter stark beschränkten Nutzungsbedingungen zur Verfügung gestellt werden, wurde im Rahmen dieser Arbeit ein System erstellt, welches es ermöglicht selbst Wetterdaten zu sammeln und aufzubereiten. Damit verbunden sind zwar einmalige Anschaffungskosten, die laufenden Kosten sind jedoch deutlich geringer. Das System besteht aus drei Komponenten. Den Anfang bildet eine „Davis Vantage Pro2 Integrated Sensor Suite“-Sensoreinheit, welche die verschiendenen Wetterdaten misst und über einen seriellen Anschluss überträgt. Diese werden dann von einer auf einem Raspberry Pi laufenden Wettersoftware ausgelesen und zwischengespeichert. Zum Schluss werden die Daten noch über ein VPN an eine zentrale Datenbank übertragen, welche die Wetterdaten verschiedener Wetterstationen sammelt.   Ort: Raum 04.137,  Martensstr. 3, 91058 Erlangen

Veröffentlicht am 2015-03-27 12:23:14 (Permalink)

Kolloqiumsvortrag: Nicolas Schneider, 24. März 2015

Messaging Gateway für IT/SPS-Integration in Industrie 4.0 Projekten

Innerhalb einer Fertigungshalle werden Maschinen unterschiedlicher Hersteller eingesetzt. Dies erschwert die Kommunikation der Maschinen untereinander und das Austauschen von Informationen mit weiteren Geräten außerhalb der Anlage, da die verwendeten Kommunikationsprotokolle nicht kompatibel sind. Bisherige Standards zur Vereinheitlichung der Kommunikation wie OPC oder OPC UA sind nicht frei erhältlich, nicht auf verschiedenen Betriebssystemen einsetzbar oder noch nicht vollständig spezifiziert, sodass sie in modernen Systemen zur Überwachung oder Steuerung einer Anlage nicht durchgängig eingesetzt werden können. Ein weiterer Mangel bestehender Architekturen in der Automatisierung ist, dass nur Werte ohne semantische Beschreibung des Datums im Sinne einer Objektorientierung kommuniziert werden. Zur Lösung dieses Problems wurde in dieser Arbeit ein System entworfen, in das ohne großen Aufwand Geräte mit verschiedenen Kommunikationsprotokollen eingebunden werden können, ohne dass diese von der Wirkungsweise dieses Systems wissen müssen. Die Informationen – semantische Beschreibung sowie Datenwerte – aller angeschlossenen Geräte werden in einem einheitlichen Format über das Publish-Subscribe Protokoll MQTT im Netzwerk verteilt, wodurch interessierte Clients diese verarbeiten können, ohne spezifische Kenntnisse über die Quelle der Daten zu besitzen. Die Datenquellen und die Datensenken sind nur lose gekoppelt, wodurch sie sich getrennt und rückwirkungsfrei voneinander weiterentwickeln können. Das System schafft beste Voraussetzungen, um Maschinen und Systeme innerhalb sowie außerhalb einer Produktionsstraße auf effiziente und generische Art im Sinne der Industrie 4.0 Initiative miteinander zu vernetzen und somit durch vertikale und horizontale Integration die Produktivität zu erhöhen.

  Nicolas_Schneider   Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Veröffentlicht am 2015-03-02 12:10:34 (Permalink)

Masterarbeiten bei BMW

Aktuell hat der Lehrstuhl zwei Masterarbeiten bei BMW zu vergeben, eine mit dem Thema Semi-Automatische Generierung FlexRay-Schedule und eine zum Thema Ereignisgesteuerte Versendung auf Automobilnetzwerken. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Kai-Steffen Hielscher.

Veröffentlicht am 2015-02-18 14:40:19 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Sebastian Graf, 4. März 2015

Design and Optimization of Multi-Variant Automotive E/E Architecture Component Platforms (Entwurf und Optimierung modularer Baukastenarchitekturen in der Fahrzeugelektronik)

Um möglichst viele Gleichteile in verschiedenen Fahrzeugmodellen und -varianten verwenden zu können, werden zunehmend mehr neue Fahrzeuge auf Basis (mechanischen) Baukästen entwickelt. Ziel muss es aber auch sein, das "Baukastendenken" auf die Fahrzeugelektronik zu übertragen und diese basierend auf einem E/E-Architektur-Baukasten zu realisieren. Ziel des Promotionsvorhaben, welches u.A. im Rahmen eines INI.FAU-Projekts entstanden ist, war es, den Entwurf von modularen Baukastensystemen in der Fahrzeugelektronik zu optimieren und zu automatisieren. Die Arbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, wie der Einsatz von Entwurfsautomatisierung und einer automatischen Optimierung für die Problemstellung der Erstellung von modularen Baukastenarchitekturen in der Fahrzeugelektronik erfolgen kann. Um dieses Ziel zu erreichen, umfasst die Arbeit vier wichtige Säulen: 1) Darstellung des abzudeckenden Variantenraums mittels einer impliziten Modellierung aller gültigen Funktionsvarianten, 2) Integration von Variantenwissen in den Optimierungsprozess sowie Optimierung der Problemrepräsentation, 3) Schaffung neuer Zielgrößen zur Bewertung von Baukastenkonzepten und 4) die Anwendung der entwickelten Methoden in der gelebten Praxis bei der AUDI AG.   Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, 91058 Erlangen Zeit: 10:15 Uhr

Veröffentlicht am 2015-02-18 09:56:53 (Permalink)

14. GI/ITG KuVS Fachgespraech „Sensornetze“, 23.-24. September

Das 14. GI/ITG KuVS Fachgespräch "Sensornetze" findet dieses Jahr am 23. und 24. September an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in Erlangen statt. Weiterführende finden sie HIER.

Veröffentlicht am 2015-01-27 17:43:53 (Permalink)

KIT-Vortrag: „Techno-ökonomische Analysen des zukünftigen Energiesystems“

Vortraege_KIT_26.01.2015-2 Zeit: Montag, 26. Januar 2015, 16:15 - 18:15 Uhr Ort: EnCN, "Auf AEG", Fürther Str. 250, Forum 2. OG, 90429 Nürnberg   Infos und Anmeldung: Reinhard.German@fau.de

Veröffentlicht am 2015-01-21 12:20:20 (Permalink)

DIY Evaluierungs Ergebnisse

Besten Dank für die sehr gute Eval! Hier das Ergebniss: DIY Eval WS1415

Veröffentlicht am 2015-01-20 18:08:12 (Permalink)

DIY Personal Fabrication Gastvortag: Sharing Economy und Open Hardware

Wir laden zum DIY Gastvortrag. Thema:

"Sharing Economy und Open Hardware – eine sozialwissenschaftliche Betrachtung” Im Vortrag wird zunächst der Begriff der sharing economy in Verbindung mit Informationstechnologien thematisiert. In einem weiteren Schritt verschiedene Kommunikationsebenen beleuchtet, um in diesem Rahmen auf sozialwissenschaftliche Technikforschung überzuleiten. Dabei werden besonders Potentiale und Risiken verschiedener Ebenen in Hinblick auf einen Wissensaustausch dargelegt. Am Beispiel eigener Forschungen und einer Literaturrecherche werden darüber hinaus Forschungsergebnisse zu Dokumentation in Fablabs geschildert.

Datum: 14.1.15 Zeit: 14:00 ct Raum: KII Dozent: Dipl.-Geogr. Michael Huth (Lehrstuhl für Kulturgeographie, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)

Wir würden uns über eine rege Beteiligung mit anschließender Diskussion sehr freuen!

Veröffentlicht am 2015-01-07 12:46:38 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag Daniel Kühne, 29. Januar 2015

Automatisierte Testumgebung für 10-Gigabit-Ethernet-basierte
Bilddatenübertragung in Computertomographen

Bis heute sind bestehen die Computertomographen der Siemens AG aus proprietärer Hardware und proprietären Protokollen. Im Zuge der Kostenersparnis soll eine neue Generation von Computertomographen hergestellt werden, welche weitestgehend auf Standardhardware zurückgreift und UDP/Ethernet als Basis für die Datenübertragung verwendet. Für eine Neuentwicklung, speziell im medizinischen Bereich, sollen möglichst vollständige Tests ausgeführt werden. Das Ziel dieses Projekts war die Implementierung einer performanten Empfangssoftware zur Evaluation der Kommunikationsstrecke innerhalb eines Computertomographen. Sie sollte die auf der neu entwickelten Hardware implementierten Fehlererkennungsmechanismen auf Korrektheit testen und eine Basis zur weiteren Entwicklung schaffen. Die innerhalb dieser Arbeit entstandenen Software kann als solide Basis zum Testen der verwendeten Kommunikationsstrecke betrachtet werden. Ebenso beleuchtet sie die Probleme, welche mit der Umstellung auf eine Ethernet-Verbindung, gekoppelt mit dem User Datagram Protocol, auftreten können.  

Ort: Raum 04.137, Martensstr. 3, Erlangen

Zeit: 29. Januar 2015, 10:15 Uhr

Veröffentlicht am 2015-01-07 11:39:46 (Permalink)

DIY Prüfungstermine

Für die mündlichen Prüfungen in “DIY: Personal Fabrication”  stehen am 3. und 4. März Prüfungstermine zur Verfügung. Die Terminvereinbarung zur mündlichen Prüfung erfolgt über das Anmeldeformular auf der Homepage des Lehrstuhls: hier Diese Anmeldung ist unabhängig von der Anmeldung in Mein Campus!

Veröffentlicht am 2014-12-09 13:05:33 (Permalink)

Klausur Rechnerkommunikation 26. März 2015

Anmeldung bitte über MEIN CAMPUS bzw. das Prüfungsamt.   Ort: K1 Zeit: 14:00 Uhr Dauer: 90 Minuten

Veröffentlicht am 2014-12-01 15:50:55 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Dmitriy Beldeninov, 15. Dezember 2014

Formale modellgetriebene Entwicklung sicherheitskritischer Funktionen

In der Arbeit soll in einem erstem Schritt das bewährte Entwicklungsframework für eingebettete Software erfasst, klassifiziert und beschrieben werden. Alternativ soll ein Ansatz in einer formalen, datengetriebenen und synchronen Sprache zur Modellierung und Codegenerierung für eingebettete Software untersucht werden. Der Sprachumfang sowie Modellierungskonstrukte sollen erfasst und im Vergleich zu verwendeten Sprachen auf Ihre Tauglichkeit hin bewertet werden. Hierbei soll insbesondere auch die Integrierbarkeit der alternativen Sprache in das bestehende Entwicklungsframework untersucht und bewertet werden. Vorteile einer rein formalen Modellierung und Codegenerierung, wie automatisches Modell-Checking auf Eigenschaften, sollen bewertet werden.

Ort: Wetterkreuz 13, Raum 07, Tennenlohe

Zeit: 15. Dezember 2014, 11:00 Uhr

Veröffentlicht am 2014-11-25 12:23:05 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Christoph Mattejat, 15. Dezember 2014

Absicherung von Online Funktionen in vernetzten Fahrzeugen

In der Arbeit soll in einem ersten Schritt die bewährte Absicherungskette für vernetzte Funktionen in Fahrzeugen erfasst, klassifiziert und holistisch beschrieben und bewertet werden. Im Fokus stehen die Qualitätsmerkmale Funktionalität, Zuverlässigkeit und Effizienz der Basissoftware. Ausgehend von der Bewertung sollen Anpassungen für die Absicherungsmethoden und den Absicherungsprozess an den Car2x-Stack konzipiert und entwickelt werden. Hierbei sollen sowohl die Testinfrastruktur, die Testumgebung sowie die Methoden zur Testfallableitung und -Implementierung betrachtet werden. Am Beispiel von Status- und Gefahrennachrichten sind die entwickelten Methoden zu erproben und zu bewerten.

Ort: Wetterkreuz 13, Raum 07, Tennenlohe

Zeit: 15. Dezember 2014, 10:15 Uhr

Veröffentlicht am 2014-11-25 12:20:07 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Johannes Held, 26. Februar 2015

Datenqualität von Testdaten - Bewertung der Verwendbarkeit von Testdaten für Testziele

Ein wichtiger Aspekt im Softwaretest ist die Selektion von Testfällen. Die Auswahl muss derart getroffen werden, dass damit das vorgegebene Testziel bestmöglich geprüft werden kann und der Softwaretest dennoch im vorgegebenen Kostenrahmen bleibt. Im Systemtest wird das zu testende System auf Kompatibilität mit den erwarteten Eingaben und Arbeitsabläufen der Produktivumgebung getestet. Die dafür benötigten Eingabedaten sind höchst komplex und können nicht ohne Weiteres erzeugt werden. Ein Beispiel hierfür sind Patientenakten, die beim Systemtest medizinischer Geräte benötigt werden. Die notwendige Beschaffung dieser Daten ist teuer und langwierig. Aus diesem Grund legen Hersteller Testdatensammlungen an und speichern auch Daten aus Studien, Krankenhäusern, etc., um die für den Systemtest benötigte Vielfalt bereitzustellen. Das Wissen über diese Testdatensammlungen bleibt jedoch ungenutzt und wird im Testprozess nicht gewinnbringend eingesetzt. Wir heben dieses Wissen und machen es dem Tester zugänglich. Testdatenqualität dient der Bewertung, ob und wie eine vorhandene Testdatensammlung für gegebene Testziele genutzt werden kann. Zur Unterstützung der Testfallselektion werden nicht durchführbare Testfälle markiert. Lücken im Testdatenbestand werden frühzeitig im Testprozess identifiziert und können rechtzeitig gefüllt werden. Weiterhin ermöglicht die Umsetzung eine mehrdimensionale Suche im Datenbestand und hilft somit bei der Testdatenselektion. Zusätzlich werden weitere Informationen, beispielsweise Realitätsnähe, über die vorhandene Testdatensammlung bereit gestellt. Dies trägt zur Verbesserung der Testplanung bei und gibt auch nützliche Hinweise für das Testdatenmanagement.   Ort: Martensstr. 3, Raum 04.137, Erlangen Zeit: 10:15 Uhr

Veröffentlicht am 2014-11-24 08:43:18 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Ralph Siegel, 18. Dezember 2014

Analyse der bestehenden SAN- und LAN-Infrastruktur in beiden Rechenzentren der Firma Max Bögl und deren konzeptionelle Weiterentwicklung

Aufgrund des stetigen Wachstums der Firma Max Bögl und der Erweiterung der Geschäftsfelder, zum Beispiel durch den Beginn der Entwicklung und Errichtung von Türmen für Windkraftanlagen, ist es zwingend notwenig die aktuelle SAN- und LAN-Infrastruktur in den beiden Rechenzentren der Firma Max Bögl in Sengenthal und Nürnberg zu untersuchen und bei Bedarf zu erweitern bzw. zu erneuern.

Um den steigenden Anforderungen an die Struktur gerecht zu werden, ist es erforderlich, das aktuelle Netz zu analysieren und Konzepte für eine technisch und wirtschaftlich realisierbare Weiterentwicklung zu erarbeiten. Außerdem muss die Kompatibiltät der einzelnen Komponenten beachtet werden. Mittels der frei zugänglichen Software-Tools Cacti und MRTG werden der Datentransfer sowie die Auslastung von CPU und RAM der Switches überwacht. Zuerst wird ein lokales Testnetzwerk aufgebaut, um anschließend das Überwachen der Daten im laufenden Betrieb zwischen Sengenthal und Nürnberg durchzuführen. Anhand der daraus resultierenden Anforderungen und Dienstgüteeigenschaften werden drei unterschiedliche Konzepte zur Realisierung der neuen Netzwerkstruktur ausgearbeitet, unter Berücksichtigung der am Markt zur Verfügung stehenden Hardware-Komponenten. Diese werden auf Basis der geltenden Firmen-Standards ausgewählt. Die ausgearbeiteten Konzepte werden auf Umsetzbarkeit geprüft und technisch bewertet anhand der vorgegebenen Rahmenbedingungen. Die Hauptunterschiede zwischen den einzelnen Konzepten liegen zum einen in einer möglichen Verknüpfung der LAN- und SAN-Vermittlungseinheiten und zum anderen in der Auswahl der Netzwerktechnologien und -protokolle. Abschließend wird auf technischer und wirtschaftlicher Basis ein Konzept ausgewählt und ein Ausblick in die zukünftige Entwicklung gegeben.

Ort: Wetterkreuz 13, Raum 07, Tennenlohe

Zeit: 18. Dezember 2014, 11:00 Uhr

Veröffentlicht am 2014-11-21 10:40:50 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Raed Kassem, 4. Dezember 2014

OMNeT++ Based Simulation Environment for Smart Grid Applications

Demand Response is one of the important applications of the smart grid. It offers a variety of benefits for electricity providers, electricity customers, and the environment at the same time. It is valuable and attractive for utilities because it has the potential to solve the problem of high demand periods with less investment on new power generating stations. Moreover, the customer will have a more transparent view on the time varying electricity price and hence he can deal smartly and economically with the electric power in his house. This work simulates an automatic Demand Response method to be applied within a network which connects houses with solar panels and battery storage to the electric utility, forming a simple Advanced Metering Infrastructure (AMI). The main functions of this method is to gather real-time data about power demand and supply of each house, calculate real-time electricity prices, and solve an optimization problem in order to identify the daily optimal strategy for power management in the house. This method has been implemented using the INET/OMNeT++ simulation environment, and tested on realistic demand and supply data from the energy supplier E.ON. The optimization problem has been solved by integrating the linear programming solver lpsolve into OMNeT++. The results show that a single-person household can save about 15 euros per month when applying the optimized method with a battery of 2 kWh storage capacity.

Ort: Wetterkreuz 13, Raum 07, Tennenlohe

Zeit: 04. Dezember 2014, 10:15 Uhr

Veröffentlicht am 2014-11-20 11:09:22 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Florin Schwappach, 27. November 2014

"VR-Drive: Machbarkeitsanalyse des Einsatzes eines Virtual-Reality-Systems in einem Fahrsimulator"

  Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Systeme besitzen das Potential, die Untersuchung von Verkehrssicherheitssystemen in einem Fahrzeug mittels Simulation zu vereinfachen. Stationäre Systeme und auch das virtuell unterstützte Befahren von Testparkours sind denkbar. In dieser Arbeit wird die Machbarkeit des Einsatzes von Virtual-Reality (VR)-Systemen in einem Fahrsimulator untersucht, welche mit Bildern der realen Umgebung augmentiert werden. Hierfür wird ein Versuchsaufbau geschaffen, der die Bestandteile eines solchen Systems umfasst, um experimentell die besonderen Herausforderungen der Entwicklung zu ermitteln. Mittels dieses Aufbaus werden die Latenzen des Systems theoretisch sowie im Experiment bestimmt und im Hinblick auf die gewünschten Einsatzzwecke bewertet. Die Untersuchung zweier verschiedener Head-Mounted-Displays als Benutzerschnittstelle für eine Fahrsimulation gibt Einblick in die Anforderungen an die eingesetzte Hardware. Die Kombination von Realwelt-Aufnahmen der Simulatorumgebung mit einer virtuellen Verkehrssimulation wird implementiert, um anwendungsnahe Ergebnisse zu erhalten. Hierzu werden verschiedene Keying-Methoden des Kamerabilds als auch ein Software-Headtracking umgesetzt. Abschließend wird eine Aussage getroffen, ob dieses System für die Integration in einen Fahrsimulator bereit ist, und inwiefern weitere Untersuchungen notwendig sind.   Ort: Raum 07, Wetterkreuz 13, Tennenlohe Zeit: 10:15 Uhr

Veröffentlicht am 2014-11-03 11:59:35 (Permalink)

Projektfinanzierung genehmigt

Die Projektfinanzierung wurde genehmigt. Die Projektanmeldung läuft ab jetzt bis zum 5.11. 12:00.

Veröffentlicht am 2014-10-29 11:29:16 (Permalink)

Kolloquiumsvortrag: Jürgen Hermann, 11. Dezember 2014

Vergleichende Analyse vom Zweispurmodell zum Einspurmodell und Entwurf eines Parameteridentifikationverfahrens

Beim heutigen Stand der Technik ist ein linearisiertes Einspurmodell das Herz eines ESP-Reglers. Ein Einspurmodell beschreibt die modellhafte Soll-Lateraldynamik eines Fahrzeugs, deren Abweichung vom Ist-Zustand vom ESP-System auszuregeln ist. Aufgrund der fehlenden Modellierung der Lastwechselwirkung eines Fahrzeugs können unterschiedliche Radkräfte während der Kurvenfahrt nicht dargestellt werden. In dieser Diplomarbeit sollen die Vor- und Nachteile eines Zweispurmodells gegenüber eines lineartisierten Einspurmodells analysiert werden. Weiterhin soll eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt und ein Parameteridentifikationsverfahren für das Zweispurmodell entwickelt werden.

Ort: Wetterkreuz 13, Raum 07, Tennenlohe

Zeit: 11. Dezember 2014, 11:00 Uhr

Veröffentlicht am 2014-10-14 15:37:57 (Permalink)

Projekt e-NUE: Übergabe der 2. Welle von Fahrzeugen

Im Projekt e-NUE im Schaufenster Elektromobilität wird am 27.09.2014 im Autohaus Feser in Nürnberg die 2. Welle von Elektrofahrzeugen übergeben. Es handelt sich um sechs Audi A3 e-tron, die nun im Feldtest gefahren werden, um die Elektrifizierung geschäftlicher Flotten zu erproben.

http://www.elektromobilitaet-verbindet.de/projekt-e-tron-e-nue-startet-in-phase-2.html

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Bildquelle: Stefan Bösl/AUDI AG

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Bildquelle: Stefan Bösl/AUDI AG

Veröffentlicht am 2014-09-24 18:36:05 (Permalink)

Ersatzräume für Lehrveranstaltungen im Wintersemester

Durch den Umbau im Hochhaus müssen einzelne Lehrveranstaltungen in anderen Räumen stattfinden.

Alle Vorlesungen beginnen in der ersten Semesterwoche, für alle Vorlesungen im Hochhaus werden Ersatzräume angeboten. Für die Übungen gibt es abweichende Regelungen. Bitte beachten Sie die Hinweise auf den Webseiten der Vorlesungen, weitere Hinweise werden in der ersten Vorlesung gegeben.

Veröffentlicht am 2014-09-24 15:21:08 (Permalink)

DIY: Neuer Kursraum

Nur 48h nach Anmeldebeginn konnte der alte Raum den Andrang nicht mehr standhalten. Deswegen sind wir auf einen größeren Raum ausgewichen. Der Raum für die Übungen sowie ob und wann es einen zweiten Übungszeitraum geben wird, wird in der ersten Vorlesung geklärt.

Raum KS II

Veröffentlicht am 2014-09-17 10:25:37 (Permalink)