Kolloquiumsvortrag: Sascha Armbruster, 28. April 2015


Hardwaregestützte Erfassung von Wetterdaten und Übertragung an eine zentrale Datenbank

 

Der Lehrstuhl für Rechnernetze und Kommunikationssysteme forscht schon seit Längerem auf dem Gebiet der Smart Grids. Im Speziellen werden die Auswirkungen der sich wandelnden Energieversorgung untersucht. Dazu entwickelt der Lehrstuhl 7 derzeit verschiedene Ereignissimulationen, bei welchen Simulationen von Wetterereignissen besonders wichtig sind. Um das zu bewerkstelligen sind zuverlässige Wetterdaten von Bedeutung, da durch diese erst realitätsnahe Simulationen erstellt werden können. Da solche Daten von Wetteranbietern nur zu einem hohen Preis oder unter stark beschränkten Nutzungsbedingungen zur Verfügung gestellt werden, wurde im Rahmen dieser Arbeit ein System erstellt, welches es ermöglicht selbst Wetterdaten zu sammeln und aufzubereiten. Damit verbunden sind zwar einmalige Anschaffungskosten, die laufenden Kosten sind jedoch deutlich geringer. Das System besteht aus drei Komponenten. Den Anfang bildet eine „Davis Vantage Pro2 Integrated Sensor Suite“-Sensoreinheit, welche die verschiendenen Wetterdaten misst und über einen seriellen Anschluss überträgt. Diese werden dann von einer auf einem Raspberry Pi laufenden Wettersoftware ausgelesen und zwischengespeichert. Zum Schluss werden die Daten noch über ein VPN an eine zentrale Datenbank übertragen, welche die Wetterdaten verschiedener Wetterstationen sammelt.